2018-08-Willst du WIRKLICH abnehmen?

Körperliebe oder Körperhass?

Schlankwerden kein gutes Motiv

 

 

Gehörst du zu denen, die abnehmen, schlank werden, Gewicht verlieren, schöner sein, attraktiv sein wollen?

 

Wenn ja: Warum eigentlich? Und für wen?


 

Natürlich lässt es sich mit Yoga oder Rohkost super abnehmen.

Aber trotzdem solltest du den Wunsch, schlank werden zu wollen, bitte erst einmal vergessen. 

 

Frage dich lieber:

Kannst du dich gut leiden?

Magst du dich und deinen Körper?

 

 

Wie wäre es, wenn dein Körper dein bester Freund ist?

 

Schön, dass du dich in meinen Blog verirrt hast, ich hoffe, dass ich Dir viel Freude bereiten und viel Information vermitteln kann. Ich gebe mir alle Mühe, dich gut zu unterhalten und  kompetent zu informieren.

 

Ich habe diesen Artikel jeweils als Einleitung für meinen Yoga-Blog gedacht, aber er ist genauso geeignet als Einleitung für meine neue Kategorie „Wohlbefinden“, in der ich u.a. auch die vitale Rohkost behandeln werde.

 

Nun habe ich aber erst einmal eine provokante Frage:

 

Warum interessiert dich eigentlich Yoga bzw. Rohkost?

 

Willst du bei Yoga einsteigen?

 Willst du bei der Rohkost einsteigen?

 

Das ist sehr löblich, trotzdem liegt die nächste Frage nahe:

 

Willst du abnehmen? Ist das vielleicht der Grund, warum du dich diesen Artikel liest?

 

Ich frage deshalb, weil der Wunsch, schlank zu werden, die meisten von uns fest im Griff hat. Abnehmen ist häufig das Motiv, wenn jemand beginnt, Sport zu trieben oder die Ernährung umzustellen.

 

Wenn es dir nicht so geht, dann freue ich mich sehr für dich und gratuliere dir von Herzen.

Du brauchst den Artikel trotzdem nicht zu überspringen, denn es gibt noch ein paar andere Punkte, die ich ansprechen werde, in denen du dich vielleicht wiederfindest.

 

Ich möchte vor allem klarstellen, wie ich ticke und mit welcher Einstellung ich diesen Blog aufziehe.

 

Natürlich lässt es sich mit Yoga oder Rohkost super abnehmen. Aber trotzdem solltest du den Wunsch, schlank werden zu wollen, bitte erst einmal vergessen. Warum, das wirst du gleich erfahren.

 

Zunächst einmal mochte ich dich ganz unverschämt fragen:

 

Willst du WIRKLICH abnehmen?

 

Und wenn ja: WARUM eigentlich?

 

 

Magst du dich?

 

Wen beherrscht das Thema Abnehmen nicht?

Selbst ich erwische mich manchmal noch, dass ich mich kritisch im Spiegel betrachte und mir (fast vorwurfsvoll) einrede, dass mir 1-2 Kilo weniger eigentlich besser stehen würden… und das nach allem, was ich bisher gelernt und erfahren habe!

 

Ich bin so stolz darauf, endlich einen Weg zur Lebensfreude, Gesundheit und zum Wohlbefinden gefunden zu haben, und bin trotzdem nicht hundertprozentig mit mir zufrieden!

...ich gehe jetzt mal kurz in eine Ecke und schäme mich.

 

Mein Geständnis zeigt, dass es eben gar nicht so einfach ist, sich selbst so anzunehmen, wie man eben ist.

Aber das ist wohl eher so ein Frauenproblem: Ich schätze, die meisten Männer schauen nur  kurz in den Spiegel, vielleicht morgens beim Waschen und Rasieren, betrachten sich, und ganz egal, ob sie noch zerknittert vom Schlafen sind oder dunkle Augenringe tragen, denken sie nur ein Wort: „passt“ oder "läuft".

 

Wie läuft das bei den meisten Frauen ab?

Ein gründlicher Scan von oben nach unten, dabei wird fleißig die Kritik-Liste abgearbeitet.

So kann man sich am frühen Morgen schon so richtig schön runtermachen- so fängt der Tag doch gut an… (schade, dass man beim Schreiben nicht so den ironischen Unterton herausarbeiten kann!)

 

Ich habe mir übrigens angewöhnt, dass ich mir für jeden Punkt, der mich gerade an mir stört, mindestens fünf positive Punkte zum Ausgleich suche. Und da das gar nicht so einfach ist, überlege ich mir beim nächsten Kritikpunkt ganz genau, ob er diese Kritik überhaupt wert ist…

 

Was soll das?

Warum tun wir das?

Warum können wir nicht einfach mal zu unserem Spiegelbild sagen:

„Heute siehst du (wie immer) klasse aus! Du heißer Feger, du!“

 Warum machen wir uns selbst denn immer so nieder?

 

Ich frage dich einfach mal:

Was gefällt dir an dir?

Wie viele positive Punkte kannst du bei deiner Beurteilung ankreuzen?

 

Und wage es jetzt nicht, nur betreten zu schweigen!

 

 

Würdest du einen Freund so behandeln?

 

Wir alle haben Stellen an unserem Körper, die uns nicht gefallen.

Wenn wir jetzt aber mal unseren Körper als unseren Freund betrachten, frage dich doch mal:

 

Würdest du so, wie du deinen Körper behandelst, auch einen Freund behandeln?

 

Stelle dir bitte eine Freundin vor, die immer für dich da ist:

 

Sie ist dir bei allem behilflich und unterstützt dich, wo sie nur kann.

Du kannst dich stets auf sie verlassen,

im Gegenzug musst du nicht einmal was für sie tun,

sie erwartet keine Gegenleistung, nicht einmal einen Dank-

was du dir deshalb auch sparst.

 

Stattdessen machst du sie darauf aufmerksam,

dass sie da einen Fleck auf dem T-Shirt hat

und dass ihre Fingernägel erbärmlich aussehen.

Du lachst über ihre fettigen Haare und erklärst ihr,

wie hässlich diese Schuhe sind, die sie trägt.

Diese Freundin ist für dich so selbstverständlich,

weil sie eben immer da ist.

 

Du wirst ungeduldig und wütend,

wenn sie mal müde ist und nicht ganz so funktioniert,

wie du es von ihr gewöhnt bist.

Dann schimpfst du mit ihr und verlangst von ihr,

sie soll sich nicht so anstellen

und sich gefälligst für dich zusammenreißen.

 

Was denkst du, wie sich diese Freundin fühlen würde?

 

Picke dir doch mal irgendeinen Menschen raus, den du richtig dolle magst und überlege ganz genau, ob derjenige nicht vielleicht doch ein paar Macken hat, die du eigentlich gar nicht leiden kannst.

Oftmals ist es nämlich so, dass du diese Macken gar nicht wahrnimmst, weil du eben diesen Menschen ins Herz geschlossen hast.

Oder du lebst mit diesen Macken ohne Probleme, weil sie dir eben an diesem Menschen nicht so viel ausmachen. Die gleichen Macken an einer anderen Person würden dir tierisch auf den Keks gehen.

 

Was wäre, wenn du deinen Freund ständig und wiederholt wegen seiner Macken kritisieren würdest- was schätzt du, wie lange diese Freundschaft noch hält?

 

 

Was ist mit deinen Macken? Magst du sie? Magst du DICH?

 

Wie würdest du deine „Macken“ denn wegstecken, wenn du dich RICHTIG mögen würdest?

 

 

Jetzt zurück zu deinem Körper: Magst du ihn? Magst du ihn wirklich? Ist dir klar, dass er dein BESTER Freund ist?

Dieser Körper trägt dich durch dein ganzes Leben, er macht alles mit, was du ihm und dir antust, er gleicht alles aus und macht das Beste daraus, selbst wenn du viele Dinge machst, die ihm nicht guttun und ihn krankmachen.

 

Dein Körper kämpft gegen jede Krankheit, gegen jeden Raubbau, gegen jeden Mangel.

 

Er tut alles, damit du dich in ihm wohl fühlst.

 

Er ist immer für dich da.

 

Einen treueren und besseren Freund kannst du nirgends finden.

 

Und was machst du im Gegenzug für ihn?

 

Du beurteilst ihn allein danach, wie er aussieht!

 

Aufmerksamkeit schenkst du ihm nur, wenn er krank ist oder dir was an ihm nicht passt:

 

„Oh wie schrecklich, ich hab einen Pickel!“

„Ich bin zu dick, ich muss unbedingt abnehmen!“

„Ich habe so Kopfweh, ich halte das nicht aus!“

„Meine Haare sind so glanzlos und brüchig!“

„Mir tun alle Knochen weh!“

„Mann, bin ich wieder verspannt!“

„Scheiß Erkältung!“

„Aua, Rückenschmerzen!“

„Ich habe so Blähungen, das nervt!“

 

 Dir fallen bestimmt noch viele Sätze ein, mit denen du so richtig schön gemein zu dir selbst sein kannst.

 

Gerade wir Frauen haben das nämlich richtig gut drauf.

 

Dein Körper ist dein Freund

 

Unseren Körper zu lieben und zu wertschätzen ist das mindeste, was wir für ihn tun könnten…

Er hat es wirklich verdient.

 

Mit deiner Liebe und Wertschätzung kannst du ihn in seiner täglichen Arbeit unterstützen.

Er kann seine schweren Aufgaben so viel leichter erledigen, wenn er weiß, dass du auf seiner Seite bist.

…statt dessen wir denken immer nur:

"Ich bin zu dick!"

 

Ich habe mir das Abnehmen deshalb rausgepickt, weil dieses Thema in all unseren Gedanken, Gesprächsthemen und Medien vorherrschend ist.

Und nicht zuletzt hängt ein Riesen-Markt daran; viele Konzerne, Firmen und Einzelpersonen verdienen sehr gut an diesem Wunsch, das darf man nicht vergessen. Wenn wir plötzlich alle schlank und gesund werden würden, fänden das viele viele Leute gar nicht gut...

 

Ein Denkanstoß für all diejenigen, die Diäten nicht aus dem Weg gehen können oder sogar zu anderen „Wundermittelchen“ greifen wollen:

 

Wenn es DAS Wundermittel zum Abnehmen gäbe,

gäbe es doch zumindest unter den Reichen gar keine Dicken mehr-oder?

 

Ich kann dir auch kein Wundermittel präsentieren- weil es das nicht gibt.

 

Ich möchte mit meinem Blog mehr Bewusstsein für das Wesentliche wecken.

Denn nur mit dem richtigen Bewusstsein schaffen wir eine Transformation zu mehr Lebensqualität.

 

Und das Wesentliche kann einfach nicht heißen:

 

"Ich will schlank und schön sein."

 

Mit diesem Ziel im Gepäck zäume ich nicht nur das Pferd von hinten auf, ich setze auch noch den Sattel falschrum drauf- da muss ich mich nicht wundern, wenn es dann in die falsche Richtung geht…

 

Das alles wusste ich noch nicht, als ich selbst noch übergewichtig und träge war.

 

Es war reiner Zufall, dass ich nicht auch in die „Abnehm-Falle“ getappt bin.

Instinktiv hatte ich einen anderen Wunsch in den Fokus gestellt, und das war mein großes Glück:

Ich wollte mich einfach besser FÜHLEN.

 

Heute bin ich überzeugt, dass es genau dieser Wunsch war, der mich zum Erfolg geführt hat.

 

 

ABNEHMEN? Das ist kein Wunsch, der in Erfüllung gehen kann!

 

Mal ehrlich, wie viele Leute kennst du, die es erfolgreich und nachhaltig geschafft haben, abzunehmen?

 

Ich kenne nicht viele- und diese wenigen, die es wirklich schafften, haben noch viel mehr transformiert als nur ihre „Körperhülle“.

 

Wir kommen noch einmal zurück zu meiner Einleitung:

 

Was für ein Wunsch steckt denn WIRKLCH dahinter,

wenn du abnehmen willst?

 

Ok, du willst schlanker sein und besser aussehen.

Für wen???

 

Wahrscheinlich erst einmal für die anderen, oder? Und wenn du dann wohlwollendes Feedback von deinem Umfeld bekommst, dann fühlst du dich vielleicht auch in der Lage, dich selbst wieder zu akzeptieren und zu lieben.

 

Deshalb machen wir uns so gerne etwas vor:

 

„...wenn ich erst mal schlank bin,

dann werde ich mir schöne Kleider kaufen,

werde wieder ganz viel unternehmen,

in einen Verein gehen, aktiver werden,

blaaa blaaa blaaa…"

 

Hier sind die Motive leider in der falschen Reihenfolge. Das ist ungefähr so, wie wenn der Bauherr zunächst das Haus baut und dann das Fundament.

 

"Ich will abnehmen. Ich will schlank werden...":

Dieser Wunsch ist so oberflächlich und grobstofflich, dass bereits beim Aussprechen dein Ego heftig rebelliert.

Leider merkst du das nicht, da du dich komplett im Grobstofflichen befindest, sonst würdest du nämlich an diesem Punkt schon spüren, dass so ein Wunsch zum Scheitern verurteilt ist.

 

Das Grobstoffliche und dein Ego ist nämlich genau der Grund, warum Diäthalten, Punkte zählen oder das spontane Anmelden im Fitness-Studio überhaupt nichts bringt.

 

Du kannst dich vielleicht mal eine Weile zusammenreißen.

 

Du wirst Sport treiben und/oder versuchen, deine Ernährung umzustellen, und ein paar Kilos wirst du auch sicher dabei verlieren.

 

Gleichzeitig wird aber dein Ego durch den ständigen Verlust („oh, was vermisse ich meine Leberwurst und meine Couch!“) und dem daraus entstehenden Leid stärker und stärker, und ständig schreit es dir „scheiß drauf, lass es sein!“ ins Ohr.

 

So ein Leid lässt sich doch kein Leben lang aushalten!

 

Dein schwer beleidigtes Ego,

stärker denn je,

siegt früher oder später.

Und nicht nur,

dass es sich dann alles wieder zurückholt,

was du ihm so eisern genommen hast,

es wird dich davon überzeugen,

wie WICHTIG alle diese Sachen für dich sind-

damit sich dieses Leid bloß nicht wiederholt!

 

Mit diesem völlig oberflächlichen Wunsch, ABNEHMEN zu wollen, programmierst du dir den JoJo-Effekt bereits vor, weil du deinem Ego eine Kampfansage machst.

Und solange du im Grobstofflichen bleibst, wird dich dein Ego immer fest im Griff behalten. Diesen Kampf kannst du gar nicht gewinnen.

 

Das hat überhaupt nichts mit Schwäche zu tun.

 

Ein Ego haben wir alle, und wenn wir uns unser Leben lang gegen unser Ego zu stellen, werden unglücklich und krank.

 

Also kommen wir mit Disziplin einfach nicht weiter.

 

 

Wie geht's aus dem "Grobstofflichen" heraus?

Oder: Wie wird man "feinstofflicher"?

 

Versuche es doch mal mit solchen oder so ähnlichen Wünschen:

 

„Ich möchte mich besser fühlen, gesund sein,

einen wachen Geist haben,

aktiv sein, fröhlich sein, glücklich sein, vital sein,

mich und meinen Körper lieben,

mich und meine Macken annehmen,

mich in meiner Haut einfach rundrum wohlfühlen …“

 

Diese Wünsche sind feinstofflich, denn du wünschst dir was für DICH SELBST und für niemanden sonst.

 

Es funktioniert eben nur eine ganzheitliche Veränderung:

 

Der Schlüssel für Wohlbefinden und Lebensfreude ist ein gesunder Körper und ein gesunder Geist.

 

Wenn du das zu deinem Hauptziel machst, ist das Abnehmen gar kein Thema mehr für dich, und dann wirst du automatisch schlank und fit.

 

Der Trick ist, das Abnehmen als einen angenehmen Nebeneffekt zu sehen. Und als NICHTS SONST!

 

Wenn du deine Seele heilen möchtest, heile deinen Körper, und umgekehrt.

 

Es geht nur so, und nicht anders.

 

 

Abnehmen mit Susanne Fröhlich

Die Autorin Suanne Fröhlich hat in ihren Büchern (zum Beispiel "Moppel-Ich: Der Kampf mit den Pfunden" und "Und ewig grüßt das Moppel-Ich") das Thema Abnehmen sehr sympathisch behandelt.

 

Soweit ich weiß, war Moppel-Ich Anfang 2000 ein Bestseller, denn sie hat so vielen Frauen hat ihren eigenen Erfahrungsberichten über Hungern, Diät und Rückfall aus der Seele gesprochen.

 

Ich kenne sie noch als sehr kräftige Person, und für sie war das Abnehmen auch beherrschend für einen großen Teil ihres Lebens.


 

Wenn du ihre Bücher und Motive liest, dann verstehst du, was ich mit „grobstofflich“ meine.

 

„Abnehmen wollen“ heißt:

 

den Körper kritisieren,

sich von ihm abzuspalten,

ihn schlecht zu behandeln

und das Ego zu quälen-

so kann man auf Dauer keinen Erfolg haben.

 

Inzwischen ist Frau Fröhlich schon seit vielen Jahren dem Yoga verfallen.

Ich hatte das große Glück, davon zufällig in einer Talkshow zu erfahren. Für mich war es genau der richtige Zeitpunkt, und Frau Fröhlich hielt mir das vor die Hände, was ich schon jahrelang gesucht hatte.

Ich sprang sofort auf ihren Zug auf, und dafür bin ich ihr heute noch dankbar.

 

Durch sie bin ich zum Yoga gekommen, was eine Kettenreaktion für mein weiteres Leben ausgelöst hat. Ich fühle mich heute vitaler als vor zwanzig Jahren.

Dazu komme ich zu einem anderen Zeitpunkt zurück.

 

Auch Frau Fröhlich hat 25 Kilo nachhaltig abgenommen und sich auch sonst innerlich und äußerlich verändert.

 

Ich wüsste liebend gerne, wie Susanne Fröhlich heute über ihre frühen „Abnehm-Versuche“ von Moppel-Ich denkt, bzw. ob sie nicht einer Meinung mit mir ist:

 

Wenn wir gesund, vital und schlank werden wollen,

dann dürfen wir unser Ego nicht vernachlässigen

und schon gar nicht einfach ausgrenzen.

 

Wir müssen unser Ego mit ins Boot nehmen!

 

Anders schaffen wir keine dauerhafte Umstellung.

 

Wenn wir im Leben irgendwas zum Wohle unserer Gesundheit umstellen, müssen wir unbedingt darauf achten, dass unser Ego befriedigt bleibt.

 

Mit jedem Verlust müssen wir eine Ersatzbefriedigung anbieten, sonst entsteht Leid- und dauerhaftes Leid führt unweigerlich zum Scheitern.

 

Also frage ich nochmal:

Willst du immer noch "abnehmen" oder kannst du dich inzwischen mit diesem Wunsch anfreunden:

 

"Ich will mich besser fühlen!"

oder

"Ich will einen gesunden Körper!"

 

???

 

 

Was hat Yoga mit Abnehmen zu tun?

Susanne Fröhlich hat Yoga für ihren starken Gewichtsverlust "verantwortlich" gemacht.

 

Sie hat ein großartiges Yoga-Tagebuch geschrieben, als sie mit Yoga begann: "Der Hund, die Krähe, das Om... und ich!"

 

Am Anfang war der Selbstversuch, ein viertel Jahr lang Yoga (täglich und das mindestens 20 Minuten) zu praktizieren.

 

Mich hat dieses Buch sofort gepackt, weil Susanne Fröhlich zunächst eine ähnliche Vorstellung über Yoga hatte wie ich:


„Da liegt man doch nur rum und atmet.

Und die Typen, die das machen,

sind doch alle humorlose, öko-angehauchte

Sojamilchtrinker!“

 

Es ist ein Genuss, an Frau Fröhlichs Yoga-Anfängen teilzuhaben.

Sie beschreibt sehr bildhaft ihre ersten Verrenkungen und Anstrengungen, und ich fühlte mit ihr mit.

Am besten gefiel mir ihren ersten Versuch, in den „Pflug“ zu kommen.

Ihre Bedenken, von ihren eigenen Brüsten erstickt zu werden, beschrieben mit dem großartigen Ausdruck „Weichteilsperre“, ist zu köstlich- und gleichzeitig Balsam für die eigene Seele.

 

 Perfekte Fitness-Queens, die dir sagen, wir toll du dich mit Sport fühlst, gibt es schon genug.

 

Aber Frauen wie du und ich, die es aus ihrer eigenen Bequemlichkeitssuppe heraus geschafft haben, die motivieren dich doch gleich zehnmal mal mehr!

 

Leider wurde Susanne Fröhlichs Buch auch ziemlich kritisiert, eben weil sie beschrieben hat, wie sehr sie in dieser Zeit abgenommen hat:

 

"25 Kilo in so einer kurzen Zeit- nur durch Yoga?

So ein Mumpitz, das kann doch gar nicht sein!

Durch Yoga kann man gar nicht so viele Kalorien verbrennen,

das funktionieren doch niemals!

Das hat die bloß gesagt, um ihr Buch besser zu verkaufen!"

 

Natürlich stimmt es, das Yoga nicht so viele Kalorien verbrennt wie ein Power-Workout, aber was kratzen mich Kalorien?

 

 

Kalorien sind ein alter Hut

Kalorien sind ein längst überholter Maßstab, den vor 120 Jahren von dem Ernährungswissenschaftler Dr. Carl von Voit festgelegt und später von dem Amerikaner W. Atwater bekannt gemacht wurde.

 

Damals sah man den menschlichen Körper als reinen „Verbrennungsmotor“ an, und deshalb kam es nur auf den Energiegehalt der Nahrung an.

Tatsächlich gaben damals die Kalorien in einem „Lebensmittelführer“ an, wie viel "Energie" für wieviel Cent gekauft werden konnte, also zum Beispiel 600 Kalorien in Form von Eiern oder 10000 Kalorien in Form von Weizenmehl.

 

Aufgrund dieses „Lebensmittelführers“ hatte man natürlich kein „wertloses“ Obst und Gemüse mehr gegessen, weil man für so viel weniger Geld das zig-fache an Kalorien erwerben konnte!

 

Hier haben wir ein wunderbares Beispiel für die Grobstofflichkeit.

 

(Diese Information habe ich übrigens aus dem großartigen Buch von Dr.med. Joachim Mutter geklaut.

 

Das Buch heißt „Grün essen!: Die Gesundheitsrevolution auf Ihrem Teller und ist sehr lesenswert.)

 

Wie bekloppt diese Ansicht ist, wissen wir heute alle.

Erst viel später erkannte man, dass neben dem Energiegehalt auch noch Inhaltsstoffe ohne Kalorien für das Leben unentbehrlich sind, wie Vitamine, Spurenelemente, Enzyme und viele andere Vitalstoffe.


Damit wären wir beim Feinstofflichen.

 

Macht es also wirklich Sinn, alles immer nur in Kalorien umzurechnen???

 

 

Yoga macht was mit dir

Wenn ich also weiterhin ganz grobstofflich meinen Körper als reinen „Verbrennungsmotor“ ansehe, dann stimmt natürlich die Aussage, Yoga ist nicht wirklich geeignet, um effektiv Energie zu verbrennen.

 

Wenn ich es aber vom Feinstofflichen aus betrachte:

Im Gegensatz zu einem normalen Workout im Fitness-Studio hat Yoga noch viele tolle Extras auf Lager, auch wenn du erst einmal gar nicht merkst: Du wirst achtsamer, liebevoller, glücklicher, entspannter.

 

Meine Yogis berichten mir, dass es ihnen nach dem Yoga so viel besser geht, als nach herkömmlichen Sport.

 

Sport in jeglicher Form ist förderlich für Gesundheit und Wohlbefinden, das steht außer Frage. Doch Yoga macht eben noch so viel mehr mit dir- auch wenn das nicht immer bewusst stattfindet.

 

Yoga verbindet Körper und Geist miteinander,

d.h. das Fühlen und Denken findet wieder zusammen.

 

Durch diese Achtsamkeit und Liebe bekommst du einen ganz anderen Bezug zu deinem Körper, zu deinen Mitmenschen und zu der Erde.

 

Und je mehr Achtsamkeit du für dich zulässt, umso weniger hast du Lust auf Dinge, die dir nicht guttun.

 

Plötzlich wird ein gemütlicher Fernsehabend auf der Couch mit einer Tüte Chips gar nicht mehr so reizvoll für dich sein.

Plötzlich ist dir ein Apfel einfach lieber als eine Bratwurst, plötzlich willst du eine Radtour machen statt ins Kino zu gehen.

 

Diesen Effekt hat Susanne Fröhlich in ihrem tollen Yoga-Tagebuch "Der Hund, die Krähe, das Om... und ich!" großartig beschrieben, und ich kann ihr nur beipflichten.

 

Frau Fröhlich betont auch immer wieder in ihren Interviews, dass sie nicht nur deshalb abgenommen hat, weil sie Yoga praktiziert, sondern weil sie durch das Yoga einfach achtsamer geworden ist und deshalb anders isst.

 

Und beim Achtsamen Essen (das ganz automatisch passiert, und du überhaupt nicht darüber nachdenken musst) ist auch dein Ego nicht gestresst.

Du isst gesunde Sachen, weil du es WILLST und nicht, weil du es dir vorschreibst- das ist der entscheidende Unterschied.

 

Und noch ein wichtiger Punkt wurde bei der Kritik vergessen, und dabei dürfen wir ruhig wieder grobstofflicher werden:

 

Durch Yoga baust du Muskeln auf- ja, Yoga ist nicht nur Rumliegen und Atmen!

 

Meistens jedenfalls nicht, es gibt ja unzählige verschiedene Yogastile. Wenn du dich als Anfänger für z.B. für Power Yoga entscheidest, wirst du staunen, wie anstrengend das ist!

 

Du hast mit Yoga ein effektives Ganzkörpertraining; Krafttraining und Dehnübungen sind perfekt kombiniert.

Muskeln erhöhen die Stoffwechselrate, d.h. du kannst tatsächlich mehr essen ohne zuzunehmen.

Muskeln verbrennen selbst im Ruhezustand Kalorien, und wenn man es nur vom optischen Gesichtspunkt aus betrachtet:

 

Ein muskulöser Körper ist zehnmal hübscher als ein schwabbeliger schlanker Körper.

 

Schau dir mal verschiedene Sportler an:

Schwimmer haben meist ein breites Kreuz, Fußballer dicke Waden, Jogger und Radfahrer sehen meist ein bisschen drahtig ausgemergelt aus.

 

Durch Yoga definierst du deine Muskeln richtig schön, nicht zu dünn, nicht zu übertrieben und aufgeblasen, und du hast ein kraftvolles und vitales Aussehen.

 

 

Achtsames Essen

 

Zurück zum Achtsamen Essen:

 

Wenn du erst mal auf dem Yoga-Trip bist, wirst du dich ganz automatisch mit einer gesünderen Lebensführung befassen.

 

Vielleicht führt auch dein Weg irgendwann mal zur Rohkost?

 

„Gesunde Lebensführung“ klingt zunächst einmal abschreckend:

 

Wir übersetzen das gerne mit:

 

Das Essen macht keinen Spaß mehr, weil ich künftig auf so viele Dinge achten muss und nichts mehr essen darf, was mir schmeckt.

Ich habe keine Zeit mehr, weil ich nur noch am Sportmachen bin.

Mein Leben dreht sich nur noch ums gesunde Essen und um Sport…

 

Meine Assoziationen zu „gesunder Lebensführung“ waren:

Ich werde keine Freude mehr im Leben haben!

Ich werde keinen Spaß mehr am Leben haben!

Ich werde keinen Genuss mehr im Leben haben!

Das Leben wird langweilig,

ICH werde langweilig,

ich werde alle meine Freunde verlieren!

Ich werde vielleicht länger leben,

aber dafür einsam und unglücklich sterben…

 

Ich kann dir aber versprechen, dass nichts davon eintreten wird, außer, dass du länger leben wirst.

 

Gesund zu sein ist einfach die Voraussetzung für Lebensfreude und Wohlbefinden!

 

Ich zitiere Arthur Schopenhauer mit dem großartigen Satz:

 

„Die Gesundheit ist zwar nicht alles,

aber ohne Gesundheit ist alles nichts.“

 

Wie bei allem hängt es auch hier davon ab, wie du mit den Informationen über „gesunde Lebensführung“ umgehst.

 

Ich konnte das Yoga, die Rohkost und Körperreinigungen prima in mein Leben einbauen, ohne meine Pfälzer Lebenslust zu verlieren.

 

Natürlich habe ich mich auch von ein paar „schlechten Gewohnheiten“ verabschiedet, doch davon habe ich seither nichts vermisst.

 

Wenn du wissen möchtest, was ich so alles angestellt habe, dann begleite mich doch einfach weiter.

 

Ich werde den Blog bald umstellen, er bekommt ein neues Gesicht.

Künftig gibt es eine Blogseite, die in verschiedene Kategorien unterteilt ist:

 

Alles, was ich über "gesunde Lebensführung", Rohkost, Körperreinigungen usw. zusammentragen werde, findest du künftig in der Kategorie "Wohlbefinden".

 

Alles, was mit Bewegung zu tun hat, bekommt den Kategorienamen: "Yoga für alle".

 

Die Umstellung des Blogs auf die Kategorien erfolgt in den nächsten Wochen.

 

Ich freue mich, wenn du öfter mal hier hereinschaust.

 

Und zum Schluss lasse ich dir eine nette Frage da:

 

Wie wäre es,

wenn du weniger Wert auf dein Gewicht

und dafür wieder

mehr Gewicht auf deinen Wert legen würdest?

 

Herzlich, Deine Lina Labert

 

Die Kommentarfunktion findest du ganz unten.

 

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2018-03_Ein Ausflug ins totale Wohlbefinden

 

 

vorheriger Blog-Artikel:

2018-07-Nachwort zu Access Consciousness

 

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