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Die Serie zum Buch-Teil 24

Die Serie zum Buch-Teil 24

Chlorophyll, Hämoglobin, Blattgemüse, Weizengras, Gerstengras, Wildkräuter, Algen, Grassäfte, Saftgraspulver, grüne Smoothies ,Vitamix, Victoria Boutenko, Christian Opitz, Maria Kageaki, Prof. Fritz-Albert Popp, Biophotonen, Dr. Bircher-Benner Flüssige Fo

Wunderheiler Chlorophyll

Schon Dr. Bircher-Benner hat Chlorophyll als „Flüssige Form des Sonnenlichtes“ bezeichnet, denn nur mit Hilfe von Chlorophyll kann bei der Fotosynthese die Sonnenenergie in chemische Energie umgewandelt werden.

 

Bei der Energie, die in unserer Nahrung enthalten ist, handelt es sich somit um umgewandeltes Sonnenlicht.

 



Kalorien sind NICHT die Übeltäter!

Mein Buch ist nun fast fertig. ENDLICH!

 

Über zehn Monate hält es mich bereits auf Trapp; oft schlafe ich mit dem Gedanken daran ein und wache am nächsten Morgen damit wieder auf. In meinen Texten steckt viel Herzblut, und nun möchte ich sie mit dir teilen.

 

Möchtest du Testleser sein? Dann folge mir einfach.

 

Mit dieser Blog-Serie stelle ich mein neues Buch, an dem ich bereits seit über zehn Monaten arbeite, Stück für Stück vor.
Deine Meinung interessiert mich natürlich sehr, auch Tipps und Anregungen nehme ich gerne an. Dieses Buch ist noch nicht veröffentlicht, deshalb könnte ich Unterstützung sehr gut brauchen. Jede Art von Aufmerksamkeit ist hilfreich, denn je öfter meine Blogartikel
angeklickt, kommentiert und geteilt werden, um so größer ist die Chance, im Suchmaschinen-Ranking etwas höher zu rutschen.

 

Worum geht's? Und warum habe ich dieses Buch geschrieben?

Ich richte mich mit meinen Texten an alle, die nicht zufrieden mit ihrem Körper sind. Dabei ist es unerheblich, ob du abnehmen willst, zu viele Pickel hast oder es dich einfach nervt, dass du dauernd krank bist. Es ist wichtig, den Ursachen auf den Grund zu gehen.
Dieses Buch ist außerdem für alle geeignet, die sich gerne gesünder ernähren möchten, aber gar nicht so recht wissen, wie. Ich möchte mit allen Verwirrungen und widersprüchlichen Aussagen über gesundes Essen aufräumen und Klarheit schaffen.
Wenn du solche aktuellen Beststeller wie "Der Ernährungskompass", "Iss dich gesund" oder "Mit Ernährung heilen" bereits zu Hause hast, dann wird dir sicher auch mein Werk gefallen. Es wird dir die Augen öffnen, dich aufklären und viele Denkanstöße geben. Viel Spaß!


Im aktuellen Blog-Artikel (Teil 24) geht es um:

 

Wunderheiler Chlorophyll

Warum brauchen wir so viel Grün???

 

Ohne Pflanzen kann kein Wesen auf diesem Planeten überleben- wir Menschen auch nicht. Pflanzen sind für uns genauso wichtig wie das Wasser, die Luft und das Sonnenlicht. Die gleichen physikalischen Vorgänge, die den Stoffwechsel einer Pflanze steuern, finden auch im menschlichen Körper statt.

 

Chlorophyll, der grüne Pflanzenfarbstoff in Kräutern, Salaten und Gemüsen, ist die wichtigste und gesundheitsfördernde Komponente in unserer Nahrung überhaupt. Chemisch gesehen ist Chlorophyll gleich aufgebaut wie unser roter Blutfarbstoff (Hämoglobin). Von ihrer Molekülstruktur sind die beiden quasi Zwillinge, nur dass sich ihr Zentralatom unterscheidet. Chlorophyll enthält in der Mitte Magnesium, das Hämoglobin hingegen Eisen.

 

Von „grün“ zu „rot“ ist es nicht weit, was die blutbildende Eigenschaft des Chlorophylls leicht erklärt.

 

Grüne Blätter besitzen wundersame und heilende Kräfte. Ob dafür ausschließlich das Chlorophyll-Molekül verantwortlich ist oder auch der Reichtum an Mineralien, Spurenelementen, sekundären Pflanzenstoffen oder die Fülle an Aminosäuren (Eiweißen) und Fettsäuren, ist Wissenschaftlern noch nicht ganz klar. Deshalb spricht man heute von „Blattgrün“ oder „Chlorophyll“, und meint damit die komplette Einheit und das Zusammenspiel aller aktiven Wirkstoffe. Chlorophyll steigert alle Lebensfunktionen, bindet Gifte, beseitigt Körpergerüche und fördert die Wundheilung und Durchblutung.

 

Allerdings kannst du diese bemerkenswerte Substanz nur in roher Nahrung zu dir nehmen, denn das ganze Grünzeug verliert sein schönes, sattes Grün bei der Erhitzung, wie du leicht beobachten kannst.

 

Chlorophyll ist für die Schöpfung aller organischen Stoffe auf unserem Planeten verantwortlich. Schon Dr. Bircher-Benner hat es als „Flüssige Form des Sonnenlichtes“ bezeichnet, denn nur mit Hilfe von Chlorophyll kann bei der Fotosynthese die Sonnenenergie in chemische Energie umgewandelt werden. Bei der Energie, die in unserer Nahrung enthalten ist, handelt es sich somit um umgewandeltes Sonnenlicht.

 

Dass wir alle Lichtwesen sind, hören wir nicht nur von Esoterikern: Unsere Zellen kommunizieren mit Lichtenergie. Prof. Fritz-Albert Popp ist der bekannteste Name in der Biophotonenforschung. Biophotonen sind Lichtteilchen, die von Elektronen (die Träger elektrischer Ladung) als Signalüberträger abgegeben und wieder aufgenommen werden. Durch ihre Botenfunktion sind Biophotonen an der Organisation von Stoffwechselvorgängen beteiligt. Sie ermöglichen die Kommunikation von Materie und Energie und sorgen so bei den komplexen Abläufen in den Zellen für Ordnung. Es haben bereits zahlreiche Experimente aufgezeigt, dass eine Störung des Biophotonenaustausches den Stoffwechsel einer Zelle erheblich stören kann, ohne dass ein chemisches Mitwirken nachweisbar ist. Dies kann sogar bis zum Zelltod führen.

 

Für unsere Nahrung ist es also nicht nur wichtig, aus welchen chemischen Bausteinen sie besteht, sondern auch, welche Rolle die nicht materiellen Energien spielen. Unsere Nahrung ist der Träger von Information und Lebensenergie.

 

Der entscheidende Unterschied ist, ob die Nahrung entweder viele Biophotonen enthält und dadurch das Leben der Zelle fördert, oder zu wenige Biophotonen das Leben der Zelle schwächt.

 

Das Chlorophyll spielt eine sehr wichtige Rolle für die Lebensenergie und den Zustand unserer Zellen. In unserem Körper teilen sich pro Sekunde Milliarden von Zellen, und nur wenn sie alles zur Verfügung haben, was sie brauchen, gehen aus der Zellteilung wieder gesunde Zellen hervor. Die wesentliche Umsetzung von Lebensenergie in die materielle Form findet im Chlorophyll statt, und deshalb stehen Pflanzen am Anfang der Nahrungskette.

 

Die Epigenetik, die Einflüsse der Ernährung und Umwelt auf die Gene erforscht, hat bereits bewiesen, dass Gene unter bestimmten Voraussetzungen an- und wieder abgeschaltet werden können. Wird das Umfeld verändert, so reagieren bestimmte Gene darauf, die mitunter für bestimmte Krankheiten verantwortlich sind. Das Chlorophyll ist in der Epigenetik der Superstar, denn es kann wesentlich dazu beitragen, im Körper ein optimales Milieu wieder herzustellen.

 

Der grüne Zaubertrank

Gegen einen Smoothie hatte ich mich immer gewehrt, weil ich seine Konsistenz nicht mochte. Außerdem stellte ich mir unter „Smoothie“ nur Früchtemoothies vor, und darauf hatte ich keine Lust, weil ich mein Obst lieber kaue.

 

Als ich anfing, mich mit gesunder Ernährung zu befassen, musste ich jedoch einsehen, dass ich grüne Smoothies nicht ignorieren durfte, wenn ich meinem Körper Gutes tun wollte. Die Aufnahme von Vitalstoffen durch die grünen Smoothies ist einfach viel höher als mit anderer Rohkost.

 

Auch wenn ich mit meinem Rohkostsalat als Mittagessen zufrieden war, gönnte ich mir nach einem halben Jahr einen Hochleistungsmixer und testete ein paar Rezepte mit verschiedenen Salatsorten. Natürlich sollte der erste Smoothie schmecken, deshalb gab ich viel Obst zu dem Grün und reduzierte von Tag zu Tag den Früchteanteil ein wenig mehr. Inzwischen stopfe ich den 2-Liter-Behälter meines Mixers voll mit grünem Blattgemüse und gebe obendrauf zwei Teile Obst (die Klassiker sind Bananen und Birnen)- so genieße ich meinen Smoothie am liebsten.

 

Bald wechselte ich mein Mittagessen aus. Seitdem und bis heute trinke ich jeden Tag einen Liter grünen Smoothie- ich habe mich so daran gewöhnt, dass mir etwas fehlen würde, wenn ich meinen täglichen Zaubertrank nicht bekäme. Selbst nach anderthalb Jahren bin ich dem grünen Smoothie noch nicht überdrüssig geworden.

 

Grüne Smoothies haben viele Vorteile: Morgens sind sie schnell zubereitet. Für Berufstätige sind sie optimal, weil sie sich in jeden stressigen Arbeitstag und in eine noch so knappe Pause einbauen lassen.

 

Grüne Smoothies sind sehr preisgünstig; selbst wenn du hochwertige Bioprodukte kaufst, kommst du immer noch günstiger weg als mit einem herkömmlichen Essen.

 

Wenn du erst einmal die Smoothies gewohnt bist, ist die Sättigung enorm. Die Lust auf Ungesundes, insbesondere Zuckerhaltigem, nimmt ab. Da deine Körperzellen nun endlich die Nahrung bekommen, die sie dringend benötigen, brauchst du keine Disziplin mehr, um ungesunde Nahrungsmittel aus deiner Ernährung zu streichen. Dein Geschmacksempfinden verändert sich und du bekommst instinktiv Appetit auf gesundes Essen. Was mir früher süß und lecker geschmeckt hat, finde ich nun unangenehm und teilweise sogar ekelig.

 

Der regelmäßige Verzehr ist ein guter Weg, die Magensäurebildung anzukurbeln. Auf diese Weise können sich fast alle Verdauungsprobleme auflösen. Spätestens nach sechs Wochen wirst du eine enorme Verbesserung spüren; du wirst regelmäßig (oft zwei-oder mehrmals am Tag) problemlosen Stuhlgang haben und künftig weder Klopapier noch Klobürste brauchen.

 

Am Anfang könnte dein Kot noch grün gefärbt sein, was ein Zeichen für zu wenig Magensäure ist. Es finden sich dann noch unverdaute Nahrungsreste im Stuhl. Wenn du regelmäßig grüne Smoothies trinkst, wird sich dein Magensäurespiegel wieder stabilisieren, und dein Stuhl wird eine gleichbleibend gesunde, hellbraune Farbe bekommen.

 

Die Regeln für grüne Smoothies

Was die Konsistenz angeht, fand ich heraus, dass der Mixer eine ganz entscheidende Rolle spielt. Mit einem Hochleistungsmixer lässt sich das grüne Blattgemüse locker und cremig mixen; das ist ein Hochgenuss im Vergleich zu meinen brabbeligen Erstversuchen mit einem Mixer, der nur niedrige Drehzahlen kennt. Mein neues Gerät schafft 37000 Umdrehungen pro Minute - von den 1,4 PS war auch mein Mann begeistert. Vom Genuss einmal abgesehen, sind mindestens 25000 U/min nötig, um die Zellulose der Pflanzen, in der die wertvollen Vitalstoffe eingebettet sind, aufzubrechen. Es muss schnell gehen- in etwa 15 Sekunden sollte ein Smoothie auf „volle Pulle“ gemixt werden, sonst dringt zu viel Sauerstoff hinein und es entsteht Wärme, und beides führt zu Nährstoff-Verlusten.

 

 

Ein guter Mixer ist übrigens eine feine Sache: Er lässt zum Beispiel einen Bund Petersilie oder andere Kräuter in einem herzhaften Avocado-Dip einfach verschwinden; auf diese Weise kannst du den Grünanteil in vielen Gerichten erhöhen, ohne dass es jemand merkt.

 

Bei einem grünen Smoothie dient das darin enthaltende Obst lediglich dazu, das Grün schmackhaft zu machen. Es gibt zwar viele Rezepte, bei denen der Grünanteil verschwindend gering ist, doch das war sicher nicht im Sinne der Erfinderin.

 

Die Faustregel ist einfach: Maximal ein Drittel Obst auf zwei Drittel grünes Blattgemüse. Dieses Mischungsverhältnis bezieht sich auf das Volumen. Rezepte für Smoothies werden selten in Gewicht angegeben, sondern in Tassen (Cups).

 

Für die Früchte gilt: Ob Äpfel, Bananen, Orangen, Mangos oder Wassermelone- alles ist erlaubt, doch je weniger Fruktose sie enthalten, umso besser. (Rote) Beeren sind am empfehlenswertesten. Ich gebe übrigens das Obst komplett hinein, mit Strunk, Kernen und Stiel, der Mixer schlägt ja alles klein. In den Kernen steckt das pure Leben, und deshalb kommt mir kein kernloses Obst mehr ins Haus. Ich finde es makaber, dass wir Lebensmittel ohne Geschlechtsteile züchten, nur damit wir es komfortabler haben.

 

Unter „grünes Blattgemüse“ fallen alle Salate (Kopf-, Pflück-, Feldsalate), Kohlsorten (zum Beispiel Grün- oder Weißkohl, Wirsing, Brokkoli, Rosenkohl…), Stangensellerie, Kräuter wie Rucola, Petersilie, Koriander, Minze, und Wildpflanzen, wie zum Beispiel Giersch, Löwenzahn oder Brennnessel. Im Frühjahr freue ich mich auf die frischen Blätter von Obstbäumen, auch Lindenblätter schmecken sehr gut.

 

Früchte, frisches Grün und Wasser sind die perfekte Zusammensetzung, die keine Verbesserung braucht. Das einzige, was einen grünen Smoothie aufwertet, ist eine leicht verdauliche Avocado oder ein bisschen Feuer in Form von Ingwer oder Kurkuma.

 

Grüner Paprika ist KEIN grünes Blattgemüse, sondern eine unreife Frucht und gehört nicht in den Grünen Smoothie, ebenso wenig wie Wurzelgemüse. Die Wurzelknollen weisen viel Stärke auf, und stärkehaltige Produkte (wie zum Beispiel auch Getreide und Kastanienflocken) gären zusammen mit Obst- so würden dir vielleicht Verdauungsprobleme den Spaß an grünen Smoothies ruinieren. Aus einem ähnlichen Grund sollten auch Nüsse, alle fetthaltigen Nahrungsmittel, Proteinpulver und Salz draußen bleiben.

 

Doch während Karotten, Radieschen, Rote Beete oder Kohlrabi nichts in einem Smoothie verloren haben, so ist ihr Pflanzengrün sehr erwünscht!

 

Du verwendest am besten Bioprodukte, denn sie enthalten mehr Vitalstoffe und weniger Schadstoffe. Mit konventionellem Blattgemüse hast du schnell einen Chemiecocktail im Glas.

 

Die wirkungsvollsten grünen Smoothies enthalten eine Handvoll Wildkräuter, denn in ihnen steckt die größte Anzahl an Biophotonen.

 

Wenn möglich, sollte ein Smoothie innerhalb von 5-8 Stunden getrunken und in dieser Zwischenzeit vor Licht geschützt und kühl gelagert werden. Ich habe allerdings auch schon meine Smoothies in eine Kühlbox gepackt und in ein Urlaubswochenende mitgenommen. Nach 2-3 Tagen sind sie nicht braun geworden und schmeckten noch frisch.

 

Einen Smoothie solltest du wie eine vollwertige Mahlzeit behandeln, nicht wie ein Getränk. Idealerweise isst du mindestens eine halbe Stunde vorher und auch danach nichts anderes; je länger sie Esspausen davor und danach sind, umso besser.

 

Auf keinen Fall solltest du deinen Smoothie „ex und hopp“ hinunterstürzen. Die Verdauung beginnt bereits im Mund, deshalb solltest du den Smoothie eine Weile im Mund lassen und idealerweise kauen. Vielleicht magst du ihn ja auch löffeln wie eine Suppe?

 

Die Blätter der verschiedenen Pflanzenarten beinhalten geringe Mengen von unterschiedlichen Alkaloiden, deshalb fressen freilebende Tiere nicht nur die Pflanzen einer Art, sondern wechseln ab und verhindern somit, dass einzelne Arten ausgerottet werden. Alkaloide in kleinen Dosen stärken unser Immunsystem, in großen Mengen sind sie jedoch eine Herausforderung für die Gesundheit. Glücklicherweise enthalten unterschiedliche Sorten von grünem Blattgemüse so viele verschiedene Alkaloide, dass wir schädliche Auswirkungen vermeiden, wenn wir immer wieder anderes Pflanzengrün verwenden. Du solltest also mindestens zwischen 6-8 verschiedenen Sorten abwechseln. Ich vermeide es deshalb, viele verschiedene Sorten in einem Smoothie zu mischen, sonst verliere ich den Überblick.

 

Wildkräuter

„Wenn die Menschen das „Unkraut“ nicht nur herausreißen,

sondern einfach aufessen würden,

wären sie es nicht nur los,

sondern würden auch noch gesund.“

Johann Künzle (1857-1945) kath. Pfarrer und Publizist

 

Wildpflanzen wachsen von selbst und kosten nichts. So oft wie möglich gebe ich zusätzlich eine Handvoll davon in meinen Smoothie. Wildpflanzen sind dem grünen Kulturgemüse weit überlegen, was den Gehalt von Biophotonen, lebenswichtigen Vitalstoffen, Mineralien, Vitaminen, Eiweiß und Fettsäuren angeht. Der Mineralreichtum in den Böden, die nicht kultiviert sind, ist wesentlich höher, und die Pflanzen enthalten nur die Mineralien, die sie von der gehaltvollen Erde aufnehmen können. In ihnen sind auch deutlich mehr Bitterstoffe, Gerbstoffe, Pflanzenhormone und andere gesundheitsfördernde Wirkstoffe enthalten.

 

Inzwischen laufen mein Mann und ich mit anderen Augen durch unsere geliebte Natur. Es gibt keinen Spaziergang mehr ohne Tüte, Schere und Handschuhe. Anfangs waren wir noch ängstlich und hatten Respekt vor giftigen Pflanzen, deshalb beschränkten wir uns auf Löwenzahn, Brennnesseln, Gänseblümchen, Vogelmire und Disteln; die kannten wir. Dank nützlicher Apps, Bücher und Wildkräuterführungen wurden wir mit der Zeit immer sicherer, und inzwischen kennen wir die Wildpflanzen, die uns ständig auf unseren Wegen begegnen. Unkraut gibt es keines mehr, auch in unserem Garten nicht. Es heißt, dass du die Kräuter, die vor deiner Haustüre wachsen, am nötigsten brauchst. Wahrscheinlich wächst bei uns deshalb Rukola wie verrückt- schade, dass ich seinen Geschmack nicht leiden kann, denn wegen meinem Leberthema könnte ich ihn wirklich gut brauchen.

 

Ich kann dir nur empfehlen, dich mit Wildpflanzen zu befassen und an Wildkräuterwanderungen und Wildkräuterführungen, die immer häufiger angeboten werden, teilzunehmen. Solche lehrreichen Ausflüge bringen dich nicht nur der Natur wieder ein Stückchen näher, du lernst auch viele wertvolle und nützliche Dinge über deine Gesundheit.

 

Für den Anfang reicht es schon, wenn du ein paar wenige Sorten benutzt. Die Pflanzen, die ich weiter oben aufgezählt habe, kennst du bestimmt auch. Mit der Zeit wirst du mehr wertvolle Kräuter kennenlernen, wie zum Beispiel Spitzwegerich, Giersch, Labkraut, Beifuß, Bärwurz und Schafgarbe, je nachdem, was in deiner Gegend wächst.

 

Auch der eigene Garten könnte ein Paradies für Wildpflanzen werden. Wie wäre es, wenn du im nächsten Frühjahr eine Wildblumenwiese sähst statt langweiligen Zierrasen? Stadtbewohner könnten vielleicht den Vorgarten oder die Balkonkästen kreativ bepflanzen.

 

 

Wildkräuter findest du auf Wiesen (wenn dort Unmengen von großblättrigem Löwenzahn wachsen, dann lass lieber die Finger davon, das ist ein Zeichen, dass der Boden überdüngt ist), Feldern und Waldstücken. Bitte meide Müllhalden, Bahndämme (die Deutsche Bahn ist ein Hauptabnehmer von Glyphosat), die Ränder von viel befahrenen Straßen oder die „Hundeautobahnen“.

 

Gewaschen halten sich Wildpflanzen im Kühlschrank 3-5 Tage, so dass du sie auch auf Vorrat sammeln kannst.

 

Falls du den intensiven Geschmack der Wildkräuter in deinem Smoothie nicht magst, kannst du sie auch als Saft pressen. Wenn Saft aus grünen Blättern gewonnen wird, sparst du Verdauungsenergie und hast eine bessere Nährstoffausbeute. Ein Schnapsgläschen voll ist völlig ausreichend. Bestenfalls lässt du deinen „Shot“ noch ein bisschen im Mund, damit die Mundschleimhaut die Nährstoffe im Vorfeld aufnehmen kann.

 

Wenn mir der „Shot“ aber zu bitter schmeckt, dann schütte ich ihn schnell hinunter und stelle mir vor, es ist ein Tequilla ohne Salz und Zitrone.

 

Algen

Auch Meeresalgen und Süßwasseralgen bzw. -bakterien zählen zu den wilden und gesundheitsfördernden Pflanzen. Deshalb sollten Algen wie Spirulina, Chlorella, Nori, Kombu und Co. unseren Speiseplan bereichern. Das langlebigste Volk in den Industriestaaten sind derzeit noch die Japaner. Mit ihrer traditionellen Kost essen Japaner im Durchschnitt 12 Kilogramm Algen pro Jahr.

 

Vor Spirulina wird zwar wegen ihrem hohen Jodgehalt gewarnt, aber Jod liegt in Meeresalgen in organischer Verbindung vor und ist somit wohl viel gesünder als raffiniertes Salz, dem Jod zugesetzt wurde. In Süßwasseralgen wie Chlorella spielt der Jodgehalt keine Rolle.

 

Algen können Schadstoffe besonders gut aufnehmen, besonders die Chlorella-Alge wird gerne für die Ausleitung von Giften eingesetzt. Sie zieht Schadstoffe förmlich an und bindet sie fest in ihre Zellbestandteile ein. So können sie durch den Darm aus dem Körper transportiert werden.

 

Leider gilt das auch umgekehrt. Algen nehmen die Schadstoffe aus den Gewässern auf, deshalb sind nicht alle Produkte empfehlenswert, die sich auf dem Markt tummeln. Seriöse Hersteller achten auf eine schadstofffreie Umgebung und bescheinigen diese mit Schwermetallanalysen.

 

 

Gräser, Grassäfte und Grassaftpulver

Dr. Joachim Mutter trifft es mit seinem großartigen Zitat: „Wollen Sie leben? Dann beißen Sie ins Gras!“, auf den Punkt: Auch Gräser sind Überflieger in Bezug auf Nährstoffe und besitzen ein großes Potential für unsere Gesundheit. Gras enthält im Vergleich zu den meisten anderen grünen Pflanzen deutlich mehr basische Mineralien; sie sind somit sehr effektiv, um den Säure-Basen-Haushalt auszugleichen. Die vielen Antioxidantien geben den aggressiven freien Radikalen Elektronen ab und schützen so die Zellen vor einer Schädigung.

 

Alle Grasarten sind essbar, auch die von Kulturgetreidesorten. Das noch junge Wildgras oder Kulturgras kannst du als Smoothiebeilage oder zum Entsaften verwenden.

 

Weizengrassaft gehört zu den ältesten Heilmitteln dieser Welt.

 

Dr. Ann Wigmore (1909-1994) brachte den Weizengrassaft wieder ans Licht, denn als sie mit 52 Jahren an Krebs erkrankte, erinnerte sie sich an das Wissen ihrer Großmutter, die als Heilerin den Weizengrassaft genutzt hatte.

 

Sie trank ihn von nun an täglich, ernährte sich rohköstlich und wurde wieder völlig gesund.


Diese Frau besaß eine erstaunliche körperliche Konstitution und hatte noch mit 82 Jahren kein einziges graues Haar. Im 20. Jahrhundert gehörte sie wohl zu den gesündesten Menschen auf diesem Planeten. Ann Wigmore gründete mehrere Gesundheitsinstitute – u.a. das weltbekannte Hippocrates Health Institute – in deren Mittelpunkt noch heute der frisch gepresste Weizengrassaft steht.

 

Die beste Erntezeit für Getreidegräser ist kurz bevor die Gräser sich weiter teilen, denn dann ist die Nährstoffdichte am höchsten. Es gibt inzwischen die Möglichkeit, die Gräser in speziellen Schalen auf der Fensterbank zu züchten und somit punktuell zum richtigen Zeitpunkt zu ernten.

 

Leider musste ich feststellen, dass mir der grüne Daumen fehlt und ich das Timing und die Mengen nicht im Griff hatte. Ich produzierte viel Kompost, da immer ein paar Getreidekörner anfingen zu faulen und zu schimmeln.

 

Deshalb gab ich auf und stieg auf Grassaftpulver um. Grassaftpulver ist entsaftetes Gras, dessen Saft schonend in Rohkostqualität getrocknet wird. Grassaftpulver ist viel konzentrierter als frischer Grassaft, sehr nährstoffreich und kann schnell vom Körper aufgenommen werden. Die Gräser werden biologisch im Freiland angebaut und zum optimalen Zeitpunkt geerntet. Ein gutes Grassaftpulver hat mindestens eine 30-fache Nährstoffkonzentration, d.h. aus 30 Kilogramm frischem Gras kann ein Kilogramm Grassaftpulver hergestellt werden. Dies hat natürlich seinen Preis; ein Glas Grassaftpulver von 170g kostet 40 bis 50 Euro und hält etwa drei Monate, wenn du täglich eine Portion trinkst. Wenn das Pulver viel günstiger angeboten wird, stimmt wohl etwas nicht. Bitte verwechsle nicht Graspulver mit GrasSAFTpulver: Bei Graspulvern sind getrocknete Gräser feinst vermahlen, d.h. sie haben einen sehr hohen Zelluloseanteil, aber viel weniger Nährstoffe.

 

Du kannst zwar das frische Gras in deinen Smoothie geben, doch einen Grassaft würde ich immer separat trinken, damit die Nährstofffülle auch im Körper ankommt. Das teure Grassaftpulver in den Smoothie einzurühren, wäre eine große Verschwendung, denn ein Teil davon würde für die Neutralisierung des Fruchtzuckers aufgebraucht werden.

 

Am besten trinkst du den Grassaft früh auf nüchternen Magen, um Schlacken abzubauen und abends vor dem Schlafengehen, um die Säuren zu neutralisieren, die im Körper zirkulieren und sonst abgelagert werden.

 

            Fortsetzung folgt...

            (siehe unten)


 

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Über Kommentare und Erfahrungsberichte würde ich mich sehr freuen. Mein Blog ist noch sehr jung, und da ich keine Werbung mache, dümpelt meine Homepage in den untersten Rängen der Suchmaschinen herum und wird so kaum "gefunden".

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Herzlich, deine Lina

 


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Alle Artikel dieser Blog-Serie findest du hier:

Inhaltsverzeichnis

Da wir in einer verrückten Welt leben,

muss ich den folgenden Text unter meine Artikel heften, um mich abzusichern:

Der Inhalt dieser Blog-Serie und somit dieses Buches wurde mit größter Sorgfalt erstellt und überprüft. Ich kann jedoch für die Vollständigkeit, die Aktualität und die Richtigkeit der Inhalte keine Garantie und Gewähr übernehmen. Der Inhalt dieses Buches und der Blog-Serie repräsentiert meine persönlichen Erfahrungen und Meinungen und dient nur dem Unterhaltungszweck. Der Inhalt darf nicht mit medizinischer Hilfe verwechselt werden. Es wird keine juristische Verantwortung für Schäden übernommen, die durch kontraproduktive Ausübung oder Fehler des Anwenders entstehen.

 

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