2018-15-Rezept Flohsamenbrot

Mein liebstes Rohkost-Rezept!

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Das Flohsamenbrot, meine "ROHvolution"

Wenn mir das jemand vor einem Jahr gesagt hätte, dass ICH mal Rohkost-Rezepte veröffentliche... kopfschüttel...!

 


Ich war (und bin) süchtig nach Brot, und der Ausdruck „Sucht“ ist nicht mal übertrieben.

 

Es war einer meiner wichtigsten Schritte in die Gesundheit, diesen krankmachenden Müll durch das heilsame Flohsamenbrot zu ersetzen...

 

Die Brotsucht

Tatsächlich ist es längst bewiesen, dass Brot (wie viele andere verarbeiteten Nahrungsmittel auch) Suchtstoffe enthält und so die natürlichen Instinkte unseres Körpers austrickst.

 

Ich war (und bin es immer noch) süchtig nach Brot, und der Ausdruck „Sucht“ ist wirklich nicht übertrieben.

 

Meine Brotsucht und mein derart beklopptes Essverhalten habe ich bereits in dem Artikel 2018-12-Einstieg in ein gesundes Leben- Schritt 3.2_Trockenofen, Dörrautomat unter dem Kapitel "Meine Brotsucht" angerissen.

 

Kann von "Genuss" überhaupt die Rede sein, wenn man (wie ich) Unmengen in sich hineinstopft, ohne dabei wirklich satt oder befriedigt zu sein, und mit dem Essen nur deshalb aufhört, weil die Vernunft sich meldet oder der Bauch anfängt zu zwicken...?

 

Das antike Brot mag mal nahrhaft und gesund gewesen sein, doch unser „Industrie-Brot“ von heute macht nur noch müde, dick und krank- und eben verfressen.

 

Der Weizen sowie andere Getreidesorten sind stark verändert worden und lange nicht mehr so gesund wie behauptet.

Nährstoffe sind so gut wie gar nicht mehr vorhanden und das enthaltene Gluten (Klebereiweiß) ist ein echtes Problem für unseren Organismus: Auch wenn wir nicht unter der seltenen Krankheit Zöliakie leiden und Gluten vermeintlich „vertragen“, so verklebt es uns die Darmwände und verhindert so die Aufnahme von lebenswichtigen Nährstoffen, die wir ohnehin nur noch sehr spärlich zu uns nehmen.

 

Es war einer meiner wichtigsten Schritte in die Gesundheit, diesen krankmachenden Müll durch das heilsame Flohsamenbrot zu ersetzen.

 

Bitte nicht vergleichen!

Natürlich schmeckt das Flohsamenbrot anders und hat auch eine andere Konsistenz.

Das Roh-Brot erinnert eher an Knäckebrot oder Kräcker, das gebackene Brot wirkt etwas „nass“ und sollte in ein paar Tagen aufgegessen werden.

 

Mach bitte nicht den Fehler und vergleiche ganz kritisch und 1:1 das Flohsamenbrot mit dem künstlichen Schrott, der dir jahrelang die Sinne verhunzt hat- das funktioniert nicht, das Flohsamenbrot würde sofort in der Bewertung durchfallen.

 

Im Flohsamenbrot sind keine Suchtstoffe enthalten, die uns die „Befriedigung“ geben, wie wir sie gewöhnt sind.

 

Aber mache dir bitte klar, dass wir „Genuss“

sehr oft verwechseln mit „Suchtbefriedigung“;

also beim Essen die „Entzugserscheinungen“

kurz abstellen und dieses kurze Glück

als angenehm und positiv empfinden.

 

Wenn du rauchst oder mal geraucht hast, wirst du ganz genau wissen, was ich damit meine.

 

Bitte probiere das Brot ganz ohne Bewertung und spüre in deinen Körper hinein.

Glaub mir, dein Körper will diesen Glutenscheiß, der ihn gnadenlos übersäuert, nicht!

Er lechzt nach Dingen, die dich gesund halten und überleben lassen, das ist schließlich sein Job.

 

Dass wir dennoch so scharf auf diesen veränderten und mit Geschmacksverstärkern überladenen Müll sind, geschieht auf keinen Fall freiwillig.

Dieses Suchverhalten wird von der Lebensmittelindustrie gnadenlos gefördert, und wir tappen täglich in diese Falle hinein.

Mit dem Flohsamenbrot ist ein erster wichtiger Schritt getan, um gegen diese unmoralischen Tricks anzukämpfen:

 

Das Flohsamenbrot lässt dich langfristig gesünder leben, du wirst dich besser fühlen und mehr Energie verspüren, denn es sorgt für eine bessere Verdauung und einen gesunden Darm.

Es hilft bei der Ansiedlung von Mikroorganismen und sorgt für einen guten und nicht verklebten Stuhlgang. Weiter unten gehe ich noch einmal näher auf die förderliche Wirkung der Zutaten ein.

 

Bemerkungen zur Zubereitung

Du kannst das Flohsamenbrot backen oder als Rohkostbrot genießen, ich empfehle beide Varianten, wobei das Roh-Brot noch eine ganze Ecke besser ist…

 

Ich habe mit den Zutaten herumgespielt, und auch da gibt es himmelhohe Unterschiede zwischen Zubereitung und deinem Endprodukt.

 

Die optimale Zubereitung ist etwas aufwendiger, doch das wirkt sich absolut großartig auf den Geschmack und die Konsistenz aus.

 

Ich empfehle dir, erst einmal deine Möglichkeiten zu checken und wenn dir wichtige Küchenhelfer fehlen, dann erst einmal die Varianten zu testen, die dir zur Verfügung stehen. Hinterher kannst du dir immer noch überlegen, ob du dir ein paar Geräte anschaffen möchtest.

 

Am besten verwendest du natürlich alle Samen und Nüsse in gekeimter Bio- und Rohkostqualität und vermahlst sie frisch vor der Verarbeitung.

 

Wie ich bereits in dem Artikel 2018-12-Einstieg in ein gesundes Leben- Schritt 3.2_Trockenofen, Dörrautomat beschrieben habe, sollten Samen (Körner) oder Nüsse immer angekeimt (also eingeweicht und wieder getrocknet) werden, damit sie Fressgifte und Enzymhemmer verlieren. Das schmeckst du auch!

 


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Wenn dir das zu aufwendig ist, kannst du Samen und Nüsse in gekeimter Rohkostqualität bestellen; zum Beispiel bei der Firma Vítasprosse.de, die ihre Artikel u.a. auch über Amazon vertreibt-

Das hat natürlich seinen Preis.

 


 

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www.regenbogenkreis.de

 

 

Natürlich kannst du die Körner und Nüsse auch direkt vor der Brotherstellung einweichen und feucht weiterverarbeiten (das Einweichwasser abgießen).

 

Allerdings brauchst du dann ein gutes Timing für deine Brotherstellung, denn das Einweichen dauert seine Weile. Außerdem musst du die Zubereitung etwas variieren, denn das Rezept ist für trockene Zutaten gedacht.

(Mein kleiner Mixer, der Personal Blender ist zum Beispiel mit feuchten Körnern überfordert, deshalb muss ich beim Mahlen Wasser hinzugeben.)

 

Es gibt auch das fertige Mehl (zum Beispiel Leinmmehl oder Buchweizenmehl) zu kaufen, damit habe ich auch schon mal ein rohes Brot hergestellt. Man kann es machen. Allerdings war es ziemlich hart und geschmacklich auch nicht so der Hit.

Ich habe die Körner nicht gesehen, bevor sie gemahlen wurden, und vorher eingeweicht wurden sie mit Sicherheit auch nicht- also auch hier: Geschmacksache.

 

Aber vielleicht ist das Brot mit dieser Zubereitung in der gebackenen Variante besser? Ich habe es nicht getestet, wenn du also ein paar Zusammenstellungen ausprobierst, würde ich mich über einen Erfahrungsbericht sehr freuen.

 

Wenn du jedoch eine Möglichkeit hast, die Kerne und Nüsse zu mahlen, dann kann ich dir nur dazu raten.

Übrigens kostet so ein kleiner "Blender" keine 100.- Euro und du hast ein Super-Gerät.

Ich habe ihn in meinem Artikel 2018-13-Einstieg in ein gesundes Leben- Schritt 3.3_Blender, Sprossengläser vorgestellt.

 

 

Das Flohsamenbrot-Rezept:

Das Grundrezept:

 

150 g Buchweizen (kann z.B. mit Hirse getauscht werden), gekeimt, gemahlen

60 g Mandeln (oder auch Haselnüsse, Walnüsse, etc.) gekeimt, gemahlen

3 EL Leinöl (o.ä.; viele nehmen auch Kokosöl, ich bin aber kein Kokosfan)

140 g Sonnenblumenkerne gekeimt, gemahlen

90 g Leinsamen (nicht vorher keimen lassen!), gemahlen

4 EL Flohsamenschalen

2 EL Chiasamen (nicht vorher keimen lassen! Sie können gemörsert oder leicht gemahlen werden, das erhöht die gesunde Wirkung)

1 TL Himalaysalz (oder Meersalz, etc.)

350 ml Wasser (am besten gefiltert oder stilles, natriumarmes Wasser wie z.B. Black Forrest)

1 EL Süße (z.B. Kokosblütenzucker, Xylit, Apfeldicksaft, etwas Stevia, etc. – kann man auch weglassen)

 

Ich gebe gerne eine Messerspitze Anis und Kümmel und einen TL Melasse-Würzhefe dazu, je nach Geschmack man kann auch Fenchel oder andere Brotgewürze benutzen.

 

Bei diesem Rezept kann noch viel mit anderen Zutaten experimentiert werden. Man kann Hanfsamen verwenden, Kürbiskerne, usw.

 

Die wichtigste Zutat sind jedoch die Flohsamenschalen, die unbedingt dabei sein müssen. Ohne ihre quellende und klebende Eigenschaft hält das Brot sonst nicht zusammen.

Das gebackene Brot bleibt mit den Flohsamen weich und lässt sich gut bestreichen.

 

 

Zubereitung

  1. Alle trockenen Zutaten inkl. Gewürze, (außer Flohsamenschalen und Chiasamen) in eine Schüssel geben und gut verrühren
  2. Jetzt kommt Öl und Wasser hinzu (falls du Kokosöl verwendest, lässt du es am besten vorher in warmem Wasser schmelzen)
  3. Nun wird alles durchgerührt und danach mit den Händen schön durchgeknetet
  4. So nach und nach kommen jetzt die Flohsamenschalen und Chiasamen dazu. Am besten reservierst du dir dafür eine helfende Hand, denn deine eigenen kleben ziemlich vom Teig. Das wird besser, wenn alle Flohsamenschalen und Chiasamen eingeknetet sind, denn dann wird der Teig fester.
  5. Ich teile gerne den Teig, lasse die eine Hälfte „klassisch  neutral“ und bereite aus der anderen Hälfte eine pikante Variante zu (s.u.)
  6. Wenn du viel Liebe und positive Gedanken hineingeknetet hast, kannst du es formen, wie du möchtest. Ich mache gerne dünne, lange Rollen und schneide mir nach dem Trocknen/Backen dünne Scheiben als Kräcker, du kannst aber auch gerne die klassische Brotform wählen. Eine Backofenform brauchst du eigentlich nicht dafür, das Brot hält gut zusammen. Wenn die Oberfläche schön glatt werden soll, hältst du einfach die Hand kurz unter Wasser und streichst dann mit der nassen Hand über das Brot.
  7. Anschließend lässt du das Brot mindestens (!) 2 Stunden stehen. Es dürfen auch mehrere Stunden sein, damit Körner und Samen schön aufquellen können, ein guter Tipp ist eine Quellzeit von 6 Stunden. Für die Rohkost-Variante lasse ich es sogar über Nacht stehen und decke es dafür mit einem Küchentuch ab. Danach klebt es nicht mehr so und lässt sich super in dünne Scheiben schneiden.
  8. Die Rohkostbrote kommen nun in den Trockenofen, je dünner die Scheiben, je schneller ist es getrocknet. Meine Brote trockne ich bei 40°C, damit brauchen sie durchschnittlich 7 Stunden. Mir sind die Trockenbrote am Liebsten, die sind sehr geschmacksintensiv, schön cross und halten sich lange.
  9. Du kannst das Brot aber auch gerne (am Stück) backen: Backofen auf 170°C vorheizen und das Brot 30 Minuten backen. Danach einmal umdrehen und weitere 30 Minuten backen. Danach auskühlen lassen.

Ich habe auch schon die „halb-halb-Version“ ausprobiert, vorrangig bei meinen pikanten Varianten mit Zwiebeln, Knoblauch und Co:

Erst das Brot am Stück 30 Minuten backen, damit es eine Kruste bekommt (damit das Ego zufrieden ist), dann in Scheiben schneiden und ab in den Trockenofen.

Natürlich ist das Brot dann nicht mehr ganz roh, aber Zwiebeln und Co. schmecken so ganz anders, und da ich beides mag, wechsle ich eben gerne mal ab.

Außerdem ist die Luft angenehmer, wenn man angebackene Zwiebeln statt rohe in den Trockenofen gibt: da der Dörrautomat ja die Luft ja nach außen bläst, war die Küche so manches Mal für ein paar Stunden Sperrgebiet, weil es uns die Tränen in die Augen trieb…

 

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Trockenofen_Dörrofen_Rohkost Brot_Kräcker_Raw_Broht_Vitalkost_Ballaststoffe

Variationen

Für die pikante Variante knete ich noch fein gehackte Zwiebeln, Tomaten und/oder Paprika und Knoblauch in den Grundteig und würze ihn entsprechend pikant. Kurkuma, Chili und viele Kräuter dürfen gerne mit hinein.

 

Da wir am Wochenende immer frische Gemüsesäfte trinken, habe ich massenweise Trester übrig, den ich im Dörrofen trockne und dann kleinmahle. Karotten-Trester sammle ich getrennt vom meinem Gemüsemix.

Dieses Karottenpulver ist schon ein fester Bestandteil meines Brot-Grundrezeptes: Je nach Lust und Laune gebe ich 30-80g Trockentrester hinzu, der erhöht sein Volumen um ein Vielfaches, so dass ich ggf. noch Wasser hinzufügen muss.

 

Ich probiere gerne aus und verarbeite meine verschiedenen getrockneten Gemüsetrester mit in die Brote (wenn ich gerade frischen Trester zur Hand habe, nehme ich natürlich den, natürlich kannst du auch Karotten und Co. dafür kleinhacken.)

 

Wenn ich in meinem Dörrautomat pikant gewürzte Zwiebeln trockne und ich davon noch Reste übrig habe (im Normalfall sind die Zwiebeln in Rekordzeit aufgegessen), mahle ich sie klein und gebe sie als zusätzliches Gewürz ins Brot- unglaublich lecker!

 

Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt, deshalb wünsche ich dir viel Spaß am Experimentieren.

 

Ich würde mich über Erfahrungsberichte und neue Variationen natürlich riesig freuen. Wie wärs, wenn du mich und alle Leser teilhaben lässt?

Benutze doch dafür einfach die Kommentarfunktion ganz unten.

 

 

Die förderliche Wirkung der Zutaten

Jetzt komme ich noch einmal kurz zu den Zutaten zurück und erkläre, warum dieses Brot so irre gesund ist:

 

Nüsse und Samen:

Glutenfreier Buchweizen oder Hirse, etc. sowie Nüsse und Sonnenblumenkerne (gekeimt und in Bio- und Rohkostqualität) liefern dem Körper hochwertige Proteine und Fette und sind reichhaltig an Vitalstoffen und Mineralstoffen.

 

Sie machen satt und liefern dem Körper viel Energie.

 

Für diejenigen, die wirklich nur an Abnehmen denken,

also folgender Denkanstoß:

 

Wir brauchen eine Mindestmenge an Proteinen zum Überleben,

und diese Mindestmenge lässt sich auch nicht

durch die anderen beiden Energieträger,

Kohlenhydrate und Fette, ausgleichen.

Bekommen wir dieses Minimum nicht,

dann essen wir, wie alle Tiere auch, so lange weiter,

bis wir unseren Proteinhunger gestillt haben.

Erst dann können wir mit dem Essen aufhören.

 

Da herkömmliches Essen kaum noch Proteine enthält, da es meist industriell verarbeitet ist und so die Proteine auf eine verschwindend kleine Menge "verdünnt" worden sind, kann ich mir meine "Fressattaken" nun erklären.

Das Problem bei tierischem Protein ist allerdings, dass es den Alterungsprozess beschleunigt und das Risiko für allerlei Volkskrankheiten erhöht.

 

Während tierische Proteine inzwischen als die großen Krankheitserreger unserer Zeit entlarvt wurden, ist pflanzliches Protein unser Jungbrunnen und Schlankmacher.

Die gesündesten Eiweiße bekommen wir von Pflanzen und Speisepilzen.

 

 

Flohsamenschalen

Die Flohsamenschalen kommen von den Spitzwegerich-Gewächsen (indischer Spitzwegerich), und zwar sind das die „Fusseln“, die an den Blüten dranhängen.

Von Weitem zeigen sie eine gewisse Ähnlichkeit mit Flöhen, deshalb heißen sie so: Flohsamen.

 

Die Flohsamenschalen sind Ballaststoffe mit antiseptischer Wirkung.

Sie enthalten Schleimstoffe, die in Wasser aufquellen. Dadurch vergrößert sich das Volumen des Darminhalts, was die Verdauung anregt. Gelangen die Schleimstoffe in den Darm, binden sie dort Wasser und quellen auf, das drückt die Darmwände nach außen, so dass der Körper mit seiner Peristaltik nicht nur nach unten, sondern auch verstärkt durch das Aufquellen nach innen schiebt.

Deswegen machen Flohsamenschalen auch satt und haben eine neutralisierende, antientzündliche und entkeimende Wirkung.

 

Flohsamenschalen helfen deshalb gegen Verstopfung.

Sie unterstützen aber auch die abführende Wirkung durch das fette Öl, das in den Samen vorkommt. Es übt im Darm eine Art Schmiereffekt aus, wodurch der Darminhalt schneller weitertransportiert wird.

 

Chia-Samen

Die proteinreichen Chiasamen sind ein echtes Superfood.

Übersetzt bedeutet Chia aus der Sprache der Mayas „Stärke“. Chia-Samen helfen bei der Verdauung anderer Lebensmittel und haben die Eigenschaft, Giftstoffe und Säuren zu binden und auszuleiten.

 

Mit ihrem hohen Gehalt an Vitaminen, Antioxidantien, Kalzium, Kalium, Eisen, Mangan, Zink und Kupfer sowie Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren liefern sie dem Organismus langanhaltende Energie.

 

Auch die kleinen Chia-Samen schützen sich vor ihren Fressfeinden.

Allerdings ist es ihr cleveres Kalkül, gefressen zu werden, denn sie aktiveren sich durch die Verdauungssäfte und keimen so erst nach der Ausscheidung aus. Damit wir von ihren überragenden Vitalstoffen überhaupt profitieren können, sollten wir sie deshalb kurz mahlen oder mörsern, damit die kleinen Samen aufbrechen und sich so in unserem Darm entfalten können.

 

Leinsamen

Leinsamen quellen ähnlich auf wie Flohsamen und Chiasamen.

Damit helfen sie bei Verstopfung und haben eine schützende Wirkung auf die Schleimhaut des Magen-Darm-Bereiches. Auch sie enthalten viele wertvolle Inhaltsstoffe wie beispielsweise Omega-3-Fettsäuren, Mineralstoffe, Vitamine und Ballaststoffe.

 

 

Wichtiges zum Schluss

Eine ganz wichtige Anmerkung:

 

Trinke so viel wie möglich!

 

Bei der Einnahme von Flohsamen, Chia- und Leinsamen ist das immer empfehlenswert, denn sonst können die Schleimstoffe nicht richtig aufquellen und die gebundenen Giftstoffe nicht gut ausgeleitet werden.

 

Guten Appetit!

 

 

... und noch eine kleine Anmerkung:

 

Ein Leben so ganz ohne Brot fühlt sich tatsächlich ziemlich leer an, trotz der tollen Alternative zum Flohsamenbrot.

Ich als alter Kohlehydrat-Junkie bin (wie du wahrscheinlich auch) geprägt durch jahrelange Fehlernährung. Deshalb lechze ich auch weiterhin nach Brot und Nudeln.

Ich bin zwar sicher, diese Sucht loswerden zu KÖNNEN, wenn ich auf hundertprozentige Vital- und Rohkost umsteigen WÜRDE, aber dazu bin ich einfach (noch) nicht bereit.

 

Ich erwähnte ja bereits, dass ich großes Glück habe, nicht ernsthaft krank zu sein.

Hätte ich eine schlimme Erkrankung (selbst wenn es "nur" Migräne oder eine Autoimmunkrankheit wäre, die mich chronisch nerven würde), so würde das vielleicht ganz anders aussehen: Anstatt mich auf die Symptombekämfung der Ärzte zu verlassen, würde ich tatsächlich nach der Ursache suchen und zuerst meine Ernährung komplett umstellen.

 

Wie ich heute weiß, hatte ich ernährungstechnisch in der Vergangenheit vieles intuitiv, doch tatsächlich unbewusst, richtig gemacht, was mich heute belohnt mit einem noch recht jugendlichen Aussehen und einer für mein Alter fast unverschämten Gesundheit. Dazu werde ich demnächst einen eigenen Blogartikel verfassen.

Aber trotzdem weiß ich genau, dass das kein Garantieschein für eine gesunde Zukunft ist. Es gibt noch vieles zu ändern, was im Argen liegt.

 

Zumal Sucht,

ganz egal ob Fress- Drogen- oder sonstige Sucht,

immer eine Form von Abhängigkeit ist-

und ich habe es schon immer gehasst und vermieden,

von irgendwas oder irgendwem abhängig zu sein.

Das ist nämlich bei mir schon immer dumm gelaufen...

 

Unsere Familie hat sich deshalb darauf geeinigt, dass wir uns manchmal richtig gutes und teures Sauerteigbrot von einem Bäcker unseres Vertrauens gönnen (Sauerteig übersäuert den Körper nicht so extrem wie herkömmliches Brot, so widersprüchlich das auch klingen mag),

oder eben richtiges Vollkornbrot (aber kein mit Malzextrakt- also Glutamat-eingefärbtes Industriebrot von der Backstation).

 

Dieses Brot wird dann (schon alleine wegen dem Preis) ganz bewusst und genießerisch gegessen.

Auch wenn wir wissen, dass es nicht die optimale Ernährung ist, genießen wie diesen „GEILEN SCHEISS“- ohne Reue!

 

Deshalb kann ich dir nur raten: Experimentiere und finde auch du deinen ganz eigenen Weg-

und erzähle mir davon...!

 

Herzlich, deine Lina Labert.

 

 

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zum Thema

"Wut/Emotionen" und "Energien verstehen"

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