2018-12-Einstieg in ein gesundes Leben- Schritt 3.2_Trockenofen, Dörrautomat

Einstieg in ein gesundes Leben

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Schritt 3.2: Der Trockenofen

Mit Rohkost endlich gesund werden! Und es geht so einfach...

 

Mit dem dritten Schritt stelle ich Dir die prominentesten

Küchenhelfer von Rohköstlern vor.


 

Im Schritt 3.1 hatte ich Dir die Saftpresse und den Hochleistungsmixer vorgestellt und die Frage: "Smoothie oder Saft?" aufgegriffen.

Jetzt komme ich zu meinem Trockenofen, der in meiner Küche für eine wahre Revolution gesorgt hat.

 


Hier ist noch einmal die Zusammendassung meiner Schritte in ein gesundes Leben:

 

So kannst du Schritt für Schritt deinem Wohlbefinden näher kommen:

 

Schritt 1: Lerne Wertschätzung, Liebe und Dankbarkeit für den eigenen Körper

Schritt 2: Überzeuge dich und finde die Wahrheit selbst, deshalb informiere dich gründlich

Schritt 3: Hole dir Helfer in die Küche

Schritt 4: Keinen Zwang und keine Eile

Schritt 5: Lerne, mit deinem Körper und deinem Ego zu kommunizieren


Rohkost ist schmackhaft und macht dich gesund, jung, schlank und glücklich. Außerdem kannst du mit Rohkost dein Leben ganz erheblich bereichern und verlängern.

 

Ich kann die positiven Auswirkungen bereits spüren, obwohl ich selber erst am Anfang bin, deshalb kann ich dich nur ermutigen, die Rohkost ohne Vorurteile auszuprobieren.

 

Viele leckere Rezepte und wertvolle Infos über Rohkost findest du übrigens bei der Firma Keimling hier.

 

 

Dörrofen, Trockenofen, Dörrgerät

 

Ein Trockenofen oder Dörrautomat ist zwar nicht ganz so teuer wie eine ordentliche Saftpresse oder ein Hochleistungsmixer, aber trotzdem kostet ein gescheites Gerät gerne 200 Euro aufwärts.

Ich kann ihn trotzdem sehr empfehlen, denn für mich war er die reinste Offenbarhrung.

Bisher habe ich noch keinen Cent bereut.

 

Ich muss gestehen, vor dem Seminar wusste ich gar nicht, dass es so ein Gerät überhaupt gibt!

 

Ein Dörrofen ist der Backofen der Rohköstler.

 

Nachdem wir in dem Seminar aber so viele tolle Köstlichkeiten damit zubereitet haben, war ich mir ganz sicher, dass ich so ein Ding unbedingt brauche. Mein Gespür erwies sich als richtig- mein Trockenofen und ich passen zusammen wie der A… auf den Eimer, und ich wollte ihn nicht mehr missen!

 

Wenn du nicht oft Dörren möchtest, kannst du das natürlich auch im Backofen machen.

 

Doch wirklich wirtschaftlich ist das nicht, denn du musst bei dem Backofen unbedingt die Tür einen Spalt offen lassen. Selbst wenn die Sachen nur etwa bei 40-45°C getrocknet werden, wird es teuer, weil der Backofen locker mal 10 Stunden und länger brummt.

 

Außerdem hast du bei deinem Backofen nicht so viele Einschübe wie bei einem Trockenofen, der übrigens sehr stromsparend arbeitet.

Den Trockenofen kannst du bestücken, anschalten und alleine arbeiten lassen, meiner ist auch mit einem Timer ausgestattet. So braucht das Dörrgut zwar eine Weile, bis es fertig ist, aber du musst dich nicht darum kümmern.

 

Es gibt viele gute Dörrofen in den unterschiedlichsten Preisklassen. Wenn du dich schlau machen möchtest, kann ich dir die Firma Keimling ans Herz legen, die viele USA-Modelle in Deutschland vertreibt.

 

 

Keimling hat sich schon vor über 30 Jahren der Rohkost verschrieben, und diese Leidenschaft spürt man: Das Team besteht zu einem großen Anteil aus Beratern, die dir schnell jede Frage beantworten können.


Mir haben sie auch schon sehr geholfen – und ich habe ihre Hilfe gerne und oft in Anspruch genommen!

Wenn du dir also bei einer Geräteanschaffung nicht sicher bist, scheue dich nicht, mal dort anzurufen, sie sind alle supernett.

Hier findest du eine Auflistung der häufigsten produktspezifischen Fragen.

 

Umso stolzer bin ich, dass ich Keimling.de als Partner für meine kleine Webseite gewinnen konnte.

 


Ich nehme an Affilliate-Partnerprogrammen teil.

Wenn Du Produkte über einen Link von mir kaufst,

erhalte ich eine kleine Provision,

das dient mir als Energieausgleich für meine Blog-Arbeit.

Keine Sorge, das Produkt ist deshalb für Dich nicht teurer ;-)


Dörrofen, Trockenofen, Dörrgerät, Sedona Express, Gemüsechips, Trockenobst, Rohkost, Vitalkost

Ich habe mir den Trockenofen Sedona Express zugelegt. Dass es genau das Dörrgerät war, das ich empfohlen bekommen habe, war reiner Zufall.

 

Mein Kriterium war hier die Größe.

 

Die meisten Trockenöfen sind sehr tief, und deshalb passen sie nicht in jedes Regal.

In unserer Küche haben wir nicht so viel Platz, so dass ich ein schmales Gerät gesucht habe, und dieser Trockenofen passte einfach perfekt.

 

Es gibt auch kleinere und preisgünstigere Dörrgeräte, dieser hier ist zum Beispiel nicht ganz so hoch und hat nur ein paar Einschübe, der reicht vielleicht auch:

 

Ich habe bei Keimling angefragt, was denn so ihr Verkaufsschlager sei.

 

So habe ich erfahren, dass sie jetzt ganz neu die Infrarot-Dörrgeräte im Sortiment hätten und die gleich zum Verkaufsschlager geworden sind.

 

 

Da ich aber noch einen „herkömmlichen“ Dörrofen habe und mich mit einem Infrarot-Trockenofen nicht auskenne, kann ich leider nichts dazu schreiben.

 

Excalibur-Trockengerät_Dörrofen_4 Einschübe_Keimling_Rohkost

Ich möchte nur erwähnt haben, dass es inzwischen solche Geräte gibt. Wenn du dich tatsächlich für ein Dörrgerät interessierst, berät dich Keimling sicher gerne.

 

 

Hier kommst du zu einer Auflistung von allen Trockenofen-Modellen mit Beschreibung und Preis zum Vergleichen.

 

Ich habe mir gleich dieses Buch dazu gekauft:

 

"Einfach Dörren & Trocknen: 100 Rezepte mit Obst, Gemüse, Fleisch, Nüssen und mehr" ist kein reines Rohkost-Buch, aber ich habe damit  viel über Dörrgeräte und deren Handhabung gelernt.

 

In dem ersten Teil von „Going Raw - Wie Sie Ihre Ernährung erfolgreich auf Rohkost umstellen und damit Ihr Leben bereichern (mit DVD)“ sind auch viele Rezepte für den Dörrofen.


Deshalb würde dir dieses Rezeptbuch nicht empfehlen, wenn du keinen Trockenofen hast.

 

Im zweiten Teil, "Raw & Simple" hat Judita Wignall wohl deshalb bewusst darauf verzichtet und nur Rezepte ausgewählt, die ohne Geräte (mit Ausnahme eines unentbehrlichen Hochleistungsmixers natürlich) zubreitet werden können.

 

 

Nun zähle ich mal auf, was ich mit meinem Dörrgerät so alles mache:

 

 

Trester vom Saftpressen weiterverarbeiten

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Dank meines Dörrgerätes habe ich eine gute Verwendung für meinen Obst- und Gemüse-Trester, der ja in rauen Mengen beim Saftpressen anfällt.

 

Es würde mir leid tun, den wertvollen Trester einfach wegzuschmeißen, und einen Kompost haben wir leider nicht.

 

(Ein paar Reste bekommt mein Nachbar, der seinen Kompost damit aufwertet.)

 

Wenn ich gerade Lust habe, einen Karottenkuchen (der geht auch in roh) zu machen und frischen Karottentrester zur Hand habe, ist das natürlich praktisch. Aber oftmals ist das eben nicht so.

Dann gebe ich den Trester einfach in den Trockenofen und trockne ihn, so ist er ewig haltbar und ich kann mit diesem Trester-Pulver alles Mögliche verfeinern, Rohkost-Suppen kreieren usw.

 

Tatsächlich teste ich gerade Eigenkreationen mit meinen verschiedenen Trestern und ich bin begeistert. Im Trester sind noch alle Ballaststoffe vorhanden, d.h. er schmeckt nicht nur super, sondern ist auch sehr gesund.

 

Gemüsetrester verwerten, verarbeiten, trocken Dörrgerät
Karotten_Saft_Trester verwerten, verarbeiten, trocken Dörrofen

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Ich habe mir ein Gemüsesuppen-Instant-Pulver kreiert:

 

Immer mal wieder, wenn ich Gemüsesäfte presse, gebe ich den Trester in den Trockenofen.

 

Zu dem Tresterpulver füge ich nur (etwa 40°C-warmes) Wasser, etwas Salz, Melasse Hefe und ein paar Gewürze hinzu, ab in den Mixer und fertig ist die Rohkost-Suppe!

 

Leider macht mein billiger Mixer etwas schlapp, so dass die Konsistenz an einen Smoothie erinnert. Doch ich spare ja jetzt für einen Hochleistungsmixer, dann wird die Suppe schön cremig...

 

Außerdem rühre ich den Obsttrester in meinen Naturjoghurt (ich weiß, der ist nicht roh, und eine Alternative kommt auch gleich) oder ins Müsli- einfach perfekt.

 

 

Obst- und Gemüse-Chips,

Trockenobst und Trockengemüse

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Noch ein Mega-Hit: Obst- und Gemüsechips bzw. Trockenobst und Trockengemüse.

 

Selber gemacht schmeckt das um ein Vielfaches besser als der geschwefelte Kram aus dem Supermarkt.

Ich freue mich jetzt schon auf die Tomatenzeit, da wird mein Trockenofen Tag und Nacht brummen, damit ich keine getrockneten Tomaten mehr kaufen muss. (Besonders Trockenobst und Trockengemüse wird durch Schwefeln haltbar gemacht).

 

Getrocknete Sachen halten sich sehr lange, sofern sie nicht feucht werden bzw. Wasser ziehen. Wenn übrigens meine Chips nach einer Weile nicht mehr knackig sind, stelle ich die Schüssel einfach nochmal in den Trockenofen. (Meistens sind sie aber vorher gegessen.)

 

Rohkost, Vitalkost, Gemüsechips, Grünkohl-Chips, Roh, gesund

Mein Clou sind Süßkartoffel- und Grünkohlchips.

 

Die Süßkartoffelchips schmecken uns inzwischen besser als die herkömmlichen Chips, und die Grünkohlchips sind etwas ganz besonderes:

 

Ich mag Grünkohl eigentlich nicht besonders, weder roh, noch gekocht.

Aber meine Grünkohlchips sind der Knaller, da der getrocknete Grünkohl nicht mehr so streng schmeckt: Ich knete den Grünkohl (damit er ein bisschen weicher wird) in einem Dressing aus Cashew-Kernen und Karotten-Trester, eine Eigenkreation von mir- das ist unglaublich lecker- und soooooo gesund!

 

 

Meine Brot-Sucht

Am meisten haben mich die Rohkost-Brote begeistert:

 

Brot ist einer meiner größten Schwachpunkte.

Ich habe mich schon immer scherzhaft als „Kohlehydrat-Junkie“ bezeichnet, sah das aber eigentlich als spaßig an. Dabei hatte ich null Ahnung, wie ernst die Sache tatsächlich ist.

 

Ich gehe in einem eigenen Artikel noch einmal näher darauf ein, wie gefährlich die Übersäuerung für den Körper ist, und ich bin ein Paradebeispiel dafür.

 

Mit „Junkie“ hatte ich nämlich vollkommen Recht, auch wenn mir das nie Sorgen bereitet hatte.

Heute sehe ich die vielen körperlichen Anzeichen meiner Übersäuerung, die sich sogar teilweise seit meiner Kindheit schon zeigen, und bin entsetzt und erleichtert zugleich. Entsetzt, dass diese Warnzeichen so offensichtlich sind, ich aber nie etwas geahnt habe bzw. gewarnt worden wäre.

Erleichtert und heilfroh, dass ich die Warnzeichen jetzt als solche erkenne, und zwar BEVOR ich ernsthaft krank geworden bin!

 

Ich bin zwar kein „Süßgoscherl“ (vermutlich weil ich schon immer viel Obst esse und meine Zuckerdosis damit schon ausgereizt habe), doch ich konnte mir ein Leben nicht ohne Brot, Nudeln, und vor allem Kartoffeln niemals vorstellen.

 

Beim Brot war das am Schlimmsten:

Nicht umsonst heißt das Abendessen in vielen Haushalten „Abendbrot“, und bei mir war das so, seit ich denken kann. Diese Tradition hat natürlich auch meine ganze Familie übernommen:

Abends gibt es zum Essen stets „Kalti Kisch uns Feschter uff“ (Kalte Küche mit offenem Fenster, frag nicht, warum), wie es in der Pfalz heißt: „Brot un was druff, meischtens Worscht“ (Brot mit Belag, meist Wurst).

 

Am liebsten aß ich dunkles knuspriges Brot.

Weißbrot und Brötchen natürlich auch, doch damit hielt ich mich ein bisschen zurück. Dass Weizenbrot eben nicht so gut für die Gesundheit ist, hatte ich bereits begriffen.

Leider war mir eben nicht klar, dass dunkleres Brot kaum einen Deut besser ist- schon gar nicht in diesen Mengen, die für mich normal waren.

 

Ich dachte tatsächlich, mit meinem Bauern- oder Roggenbrot (oder auch dem eingefärbten Körnerbrot) tat ich mir was Gutes…

 

 

„BROHt“, das Rohkost-Brot

Mit Rohkost-Broten (sogenannten „BROHten“) habe ich jetzt die perfekte Alternative.

So konnte ich mein Brot ganz ohne Probleme austauschen und habe seitdem meine „Brotsucht“ im Griff, zumindest vermisse ich es jetzt nicht mehr so sehr und kann ganze Tage ohne Brot überleben.

 

Auch wenn ich manchmal „rückfällig“ werde und doch wieder ein Brot esse, geschieht dies bewusster.

Und ich mache jedes Mal die gleiche spannende Beobachtung, denn jetzt ist mir meine Brotsucht richtig bewusst geworden:

 

Wenn ich eine Scheibe Brot gegessen habe, wundere ich mich, dass ich mit einer Scheibe (ganz egal, wie sie belegt ist) nicht mal annähernd satt geworden bin.

Dann sagt eine Stimme zu mir:

„Komm, iss noch eine!“, und das mache ich dann meistens auch.

 

Doch auch mit einer zweiten Scheibe bleibt ein gesättigtes, zufriedenes Gefühl aus.

Ich muss mich wirklich bremsen, damit ich nicht weiteresse, bis ich Bauchweh kriege!

Wenn ich mich bremse, ist mein Ego wieder beleidigt, und so bleibt ein leeres, unbefriedigendes Gefühl zurück (selbst, wenn es im Bäuchlein schon zwickt).

Was bedeutet, ich höre mit der Esserei nur deshalb auf, weil ich es mir verkneife.

 

Dann bereue ich sofort, überhaupt wieder mit Brot angefangen zu haben.

Mit "Genuss" hat das nämlich gar nichts zu tun. Das ist einfach nur eine versch... Sucht!

 

Eine Stunde später kommt dann auch noch die Rechnung von meinem Körper:

Ganz davon abgesehen, dass nach so einem Brot sofort Wusel in meinem (liebevoll aufgepäppelten) Darm entsteht:

Mein Blutzucker sackt in den Keller und meine Laune und mein Wohlbefinden ist dementsprechend.

 

Sofort schreit mein Ego: „Du willst noch eine Scheibe Brot haben!“

 

Und so könnte es dann ewig weitergehen. Das einzige, was mich zurückhält, dass ich mich nicht dauernd überfresse, ist meine Vernunft. Aber die muss ständig gegen mein Ego ankämpfen, und dieser permanente Kriegszustand tut der Psyche gar nicht gut.

 

So ein leeres, unbefriedigendes Gefühl kenne ich übrigens nicht, wenn ich Rohkost gegessen habe.

 

Tatsächlich fühle ich mich nach einem vitalem Essen satt, befriedigt und glücklich.

 

Und denke jetzt bitte nicht, ich bin glücklich, weil ich mir das einrede:

Ich bin tatsächlich glücklich, weil es geschmeckt hat und ich trotzdem von alleine mit dem Essen aufhöre, weil es meinem Darm super geht, weil es mir körperlich super geht- eben weil ich nicht in diese Gluten- und Zuckerfalle getappt bin.

 

Wenn ich mein Rohkost-Brot, mein „BROHt“ gegessen habe, bin ich zufrieden und satt. Du kannst es gerne ausprobieren: Iss beides, horche in dich hinein und vergleiche. Du wirst staunen, wie spürbar dieser Unterschied ist.

 

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Ein Rohkostbrot bekommst du von der Konsistenz zwar nicht so hin wie ein gebackenes Brot.

 

Es erinnert eher an Knäckebrot. Da es sehr kompakt ist, musst du es richtig gut kauen und auch viel Wasser dazu trinken. Diese Rohbrote sind wahre „Darmputzer“ und sorgen für eine gesunde Darmflora.

 

Meine Lieblings-Rezepte schreibe ich als nächstes auf, inzwischen habe ich viele Varianten ausprobiert:

 

Ich bereite die BROHte neutral zu, damit ich sie mit Belag essen kann.

 

Wenn ich sie „einfach so“ knabbern möchte, mache ich sie pikant, am liebsten mit Zwiebel, Paprika und Knoblauch.

Wie erwähnt, verknete ich gerne meinen getrockneten Gemüse-Trester mit in den Teig, oder aber auch frischen Trester, sofern ich gerade welchen habe.

 

Als Knabberei für die Kids mache ich das Brot süß und verarbeite Obst-Trester mit hinein.

 

Ich bin so froh, dass ich diese Lösung für mich gefunden habe. Alleine deshalb hat sich die Anschaffung eines Trockenofens für mich schon gelohnt.

 

 

„Schmackerl“ bzw. „Schmackofatz“ für uns und unsere Gäste

 

Wir Pfälzer sind sehr gesellig.

So kommt es oft vor, dass ein Nachbar spontan „uff en klääne Schorle“ (also zu einem –oder mehreren- Rieslingschorle) vorbeikommt.

 

Die spontanen Abende sind immer die schönsten- und so dehnt sich so ein Kurzbesuch gerne einmal aus.

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Meist richten wir dann einen kleinen „Schmackofatz“ her, bei dem alle zugreifen:

Was zum Knabbern, dazu eine Salami oder Schinken und etwas Käse aufgeschnitten.

 

Inzwischen stehen meine Chips und die Trockenbrote mit dabei, und das wird sehr gerne angenommen. Übrig bleibt nie etwas.

 

Seither werde ich immer danach gefragt, etwa so: „Hoscht du noch e bissel von dem gsunde Zeigs do?“

 

 

Gekeimte Nüsse und Samen

Ein gab für mich noch ein weiteres wichtiges Argument, mir einen Trockenofen zuzulegen:

 

Wenn man vom Weizenmehl weg möchte (und das ist sehr ratsam; inzwischen wissen wir alle, dass Weizenmehl uns krankmacht), muss man sich zwangsläufig mit anderen Saaten und Ausweichprodukten auseinandersetzten.

 

Ich war erstaunt, wie groß (und lecker!) die Auswahl an Alternativen ist!

 

Das Thema Nüsse und Samen haben wir auch ausführlich in dem Seminar behandelt. Da ich auch diesem Thema einen eigenen Blogbeitrag widmen möchte, so möchte ich es kurz anreißen:

 

(Eigentlich ist es logisch, doch ich habe mir da zuvor noch nie Gedanken darüber gemacht:)

 

Nüsse und Samen sollen eigentlich nicht als Futter für Mensch und Tier herhalten, sondern dienen in erster Linie der Fortpflanzung.

Kurz erinnert: Wir können noch so lange darüber philosophieren- der Sinn des Lebens besteht aus Überleben und Arterhaltung. Und der Rest ist nur Party.

 

Da ein Baum, Strauch oder Gras seine Samen aber nicht mehr beschützen kann, sobald er sie in die Welt geschleudert hat, gibt es eine clevere Strategie der Natur:

 

Samen schützen sich vor „Fressfeinden“

Fast alle Nüsse und Samen sind mit sogenannten „Fressgiften“ ausgestattet, so dass der natürliche Instinkt ihre „Fressfeinde“ davon abhält, diese Samen zu vernichten.

 

(Nur wir Menschen haben diesen natürlichen Instinkt leider nicht mehr, deshalb sind wir ja so blöd und schieben uns alles zwischen die Zähne, was uns krank macht...)

 

Außerdem sind einige Nüsse und Samen mit Enzymhemmern ausgestattet. Diese Enzymhemmer, die für uns auch schwer verdaulich sind, verhindern, dass die Samen unter unpassenden Bedingungen anfangen zu keimen. Also, falls sie gefressen wurden, sollen sie unversehrt wieder ausgeschieden werden, um dann keimen zu können.

 

Zermahlen wir also ungekeimte Körner zu Mehl oder essen wir nicht eingeweichte Samen, behindern diese Enzymblocker unsere Verdauung und die Aufnahme der wertvollen Inhaltstoffe durch unseren Darm. Es kommt zu Blähungen oder einer Bauchschwere.

 

Deshalb sollten wir Nüsse und Samen erst einmal in Wasser einweichen, damit die Enzymhemmer und Fressgifte ihre Wirkung verlieren. Für den Samen bedeutet das Einweichen: „Hurra, es geht los! Das Leben kann beginnen!“, und die Saat bereitet sich auf das Keimen vor.

 

So entsteht eine wahre Explosion an aktivierten, wertvollen Enzymen und freigesetzten Nährstoffen. Wir nehmen damit das pure Leben in uns auf, und das ist nicht nur „esoterischer Quatsch“.

 

Auf diese Weise verwandelt das Einweichen die Getreide, Samen, Körner und Nüsse in wahre Schätze für unsere Vitalstoffversorgung.

 

 

Ankeimen: Einweichen, und dann wieder trocknen

Nach dem Einweichen kannst du das Wasser abgießen und Nüsse und Samen gleich weiterverarbeiten (Nüsse zum Beispiel lassen sich so leichter pürieren), oder du kannst sie eine Weile im Kühlschrank aufbewahren.

 

Die meisten Nüsse weiche ich tatsächlich vor der Verarbeitung ein, denn bei fast allen Nüssen beträgt die Einweichzeit nur etwa 2 Stunden.

 

Bei Samen allerdings kann das Einweichen teilweise sehr lange dauern, und das jeweils mit in die Zubereitung einzuplanen, ist mir zu umständlich.

 

Deshalb weiche ich meine Samen ein und trockne sie anschließend wieder- eben mit meinem Trockenofen. Das nennt man „Ankeimen“.

 

 

Hier ist eine kleine Auswahl an Samen mit ihren Einweichzeiten:

 

Buchweizen: 6-8 Stunden

Sonnenblumenkerne: 4-6 Stunden

Sesamsamen: 4-6 Stunden

(Roggen und Weizen brauchen übrigens 10 Stunden!)

 

 


Du kannst „angekeimte“ Samen übrigens auch kaufen, es gibt Shops, die sich auf gekeimte Kerne und Samen spezialisiert haben, wie die Firma Vítasprosse.de, die ihre Artikel u.a. auch über Amazon vertreibt:

Das hat natürlich seinen Preis.

 



 

Übrigens quellen Leinsamen (Einweichzeit 4-6 Stunden) und Chiasamen (6-8 Stunden) auf und bilden ein Gel, von dem unser Darm profitiert.

Deshalb macht hier das Spülen keinen Sinn, diese Samen weiche ich direkt vor der Weiterverarbeitung ein.

 

Alleine wegen meinem getrockneten Trester und den Rohkost-Broten lohnt sich für mich mein Trockenofen schon.

Doch da ich jetzt viele angekeimte Samen für mein Essen weiterverarbeite, spare ich viel mit dem Dörrgerät viel Geld und habe nicht den Umstand, meine Zutaten übers Internet zu bestellen.

 

Vielleicht hast du auch schon Erfahrungen mit einem Dörrofen gemacht und hast noch ein paar Tipps oder eigene Rezepte?

Dann würde ich mich sehr freuen, wenn du die Kommentarfunktion nutzt.

 

 

Herzlich, Deine Lina Labert

 

Die Kommentarfunktion findest du ganz unten.

 

 

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