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2018-21- 4. Wolf-Weisheit: Vermeide Bewertungen

Raus aus der Bewertungsfalle!

Wolf-Weisheit, Justan IPOV, Access Consciousness, Pfaelzer Lebenslust

4. Wolf-Weisheit:

 

 

Die höchste Form menschlicher Intelligenz ist die Fähigkeit, zu beobachten OHNE zu bewerten...

 

(Jiddu Krishnamurti, 1974)

 

 


 

Von Forrest Gumb, Arschengeln und interessanten Ansichten…

 

 

Gib die Bewertungen auf!

 

Bewertungen sind zu Recht ein zentrales Thema bei Access Consciousness®, wie auch der Anfang des Clearing-Statements zeigt.

 

Der komplette Löschungssatz von Access lautet:

 

“Right and Wrong, Good and Bad, POC, POD, All 9, Shorts, Boys and Beyonds®”

 

Wenn du wissen willst, was das Ganze soll, kannst du dir die Erklärung in meinem Blog-Artikel nachlesen, hier. Ganz am Ende habe ich diesen Artikel aber noch mal verlinkt.

 

Right and wrong, good and bad...

 

Richtig-falsch-gut-schlecht... Alles und jeder wird in eine Positiv- oder Negativ-Schublade geschoben, das geht ganz automatisch.

 

Bevor ich zu Access Consciousness® gekommen bin, ist mir noch gar nicht aufgefallen, wie oft ich bewerte, wie sehr ich unter dem Einfluss von Bewertungen aufgewachsen bin und dass ich ständig von Bewertungen umgeben bin.

Es ist wirklich gruselig, wenn man erst einmal anfängt, darauf zu achten.

 

 

Bewertungen lauern überall

Damit du verstehst, was ich meine, schlage ich vor, dass du einfach mal bei den nächsten Gesprächen aufpasst, wie und wie oft darin Bewertungen enthalten sind.

 

Richtig-falsch-gut-schlecht... Wir alle tun es, ständig, unbewusst und ohne darüber nachzudenken. Und kaum jemand hat eine Ahnung, was so eine Bewertung überhaupt auslöst.

 

Bewertungen gibt es überall, über alles und jeden. Das halten wir als „normal“.

Aber Bewertungen machen die Realität kaputt- ganz gleich, ob wir uns selbst bewerten oder ob wir bewerten, was andere getan haben, was wir im Fernsehen gesehen oder in der Zeitung gelesen haben.

 

Und damit meine ich nicht nur das allgemeine Hetzen und Tratschen, was ich eh schon schlimm genug finde. Es geht viel weiter darüber hinaus.

 

Das fängt an mit:

„Boah, hat die aber eine komische Frisur“,

 

geht weiter über:

„Ist das ein Scheißtag heute, es klappt ja gar nichts“,

„Ich kann das einfach nicht, aus dem... oder dem Grund“,

„Mensch, ist der blöd!“,

„Ich finde meinen Hintern zu dick“,

„Ich hatte eine schlimme Vergangenheit“

 

bis hin zu:

„Du Arschloch!“

 

 „Arschloch“ ist übrigens definiert als: „Rücksichtsloser Mensch“.

Und wenn ich jemanden so betitele, unterstelle ich ihm eine gewisse Rücksichtslosigkeit, ohne über seine Beweggründe nachzudenken.

 

Und das ist ja oft so: Wenn wir über einen Menschen urteilen oder über das, was er gemacht hat, dann bilden wir uns tatsächlich ein, seine Beweggründe zu kennen.

Diese Beweggründe haben wir nämlich gleich miterfunden, weil wir uns ja alle einbilden, über eine großartige Menschenkenntnis zu verfügen.

 

 

Wer kann denn schon wissen, was „richtig“ oder „falsch“ ist?

 

Uns allen ist es doch schon einmal passiert, dass wir etwas bewertet hatten, was sich dann am Ende als komplett anders herausgestellt hat- und dann?

 

Wer es schafft, sich einzugestehen (was leider auch nicht jeder kann), dass es einfach nicht gut war, so ein Urteil abzugeben, ist dann gaaaaanz klein mit Hut und reuevoll...!

So eine Erfahrung ist sehr wertvoll, denn so wird uns klar, dass Bewertungen nur Schaden anrichten.

 

Übrigens waren die vielen Glaubenssätze, die uns im Hirn eingehämmert sind, ursprünglich auch mal Bewertungen- also nur Meinungen.  

Ohne zu wissen, haben wir uns die Ansichten von anderen „eingefangen“...  Und wie oft blockieren uns solche Glaubenssätze, weil wir sie tatsächlich für WAHR halten?

 

Über Glaubenssätze hatte ich es schon mal in einem meiner ersten Artikel. Diese Glaubenssätze lassen sich unheimlich gut über die Access Bars® und dem Clearing von Access Consciousness® auflösen.

 

Wenn du diesen Artikel noch einmal nachlesen willst, kannst du das hier.

Ich werde ihn aber ganz unten noch einmal verlinken.

 

Ich merke selbst immer mehr, dass ich mich zu Menschen hingezogen fühle, die nicht bzw. kaum bewerten.

Dort fühle ich mich leicht und ich kann mich entspannen, und darf gleichzeitig so sein, wie ich bin. Leider gibt es solche Personen sehr selten, denn wir Menschen werden von klein auf darauf konditioniert, in der Polarität zu leben.

 

Richtig-falsch-gut-schlecht...

 

Inzwischen meide ich Menschen, die ständig in der Bewertung sind. Ich fühle mich damit einfach nicht mehr wohl. Solche Leute sind oft voreingenommen, und diese Species ist sowieso schon ziemlich humorlos und unangenehm.

Außerdem ist es mir zu anstrenged, ständig auszuweichen, weil im Gegenzug erwartet wird, dass ich dasselbe tue.

 

Früher habe ich zu allem meinen Senf geben müssen, aber wirklich gut ging es mir damit nie.

Deshalb will ich das nicht mehr und bin froh, dass ich jetzt eine Möglichkeit gefunden habe, das auch ohne Bewertungen und Schlussfolgerungen hinzukriegen.

 

 

Eine Bewertung ist KEINE Wahrnehmung!

 

Eine Meinung ist einfach eine Meinung- und sonst nichts.

 

Über alles gibt es aber immer unterschiedliche Meinungen- und wer soll da bitte entscheiden, welche die „richtige“ ist?

 

Wenn wir uns eingestehen können, das jede Bewertung, die wir abgeben, nur eine Meinung und Ansicht ist und nichts mit der Realität zu tun hat, dann sind wir schon ein großes Stück weiter.

 

Denn das Schlimme an einer Meinung ist ja, dass wir uns unsere Meinung gleich als „DIE Wahrheit schlechthin“ einkaufen.

Und damit verbauen wir uns selbst den Zugang für andere Ansichten.

 

Wenn wir WAHRNEHMEN lernen, ohne etwas zu bewerten, dann gewinnen wir die große Freiheit im Kopf, denn es sind die Bewertungen, die uns begrenzen und blockieren.

 

Für den Anfang reicht es auch schon, wenn du Gesprächen, bei denen viel bewertet wird, bewusst aus dem Weg gehst bzw. geschickt umschiffst, wenn von dir erwartet wird, dass auch du eine Bewertung abgibst.

 

 

Überprüfe gleichzeitig deine Sprache und  trete jedes Mal auf die Bremse, wenn du dich bei einer Bewertung ertappst (auch und besonders bei Bewertungen über  dich selbst).

 

 

Wie kann ich mir einen Menschen ohne Bewertung vorstellen?

 

Ich habe tatsächlich das Glück, eine Kollegin zu haben, die nichts und niemanden bewertet.

 

Ich habe von Angela* (Name geändert) bereits geschrieben in meinem Artikel

2017-08_Energien verstehen Teil 2- Aufstellung erleben

 

Angela hat mich damals auf meine erste Familienaufstellung begleitet.

 

Es ist ein einfach Genuss, ihr zuzuhören:

Selbst wenn sie mir erzählt, dass sie Meinungsverschiedenheiten mit ihren Kindern hatte, oder ihre Mutter sie genervt hat oder ihr Exmann eine blöde Aktion mit den Kindern gestartet hat... Auch wenn das, was sie mir mitteilt, gewiss keine schönen Erlebnisse sind, so erzählt sie sie mir immer so, wie sie sie erlebt hat, ohne auch nur eine einzige Bewertung darüber abzugeben.  

 

Dabei wirkt sie nicht nur tiefenentspannt, sondern ich spüre auch, dass es gerade bei unangenehmen Situationen wirklich hilfreich und entspannend ist, wenn man nicht sofort eine Bewertung darüber abgibt.

 

Das heißt aber nicht, dass Angela gefühlskalt oder naiv ist!

Sie schafft es einfach nur, die Dinge so zu sehen, wie sie sind, ohne ihnen gleich einen Stempel aufzudrücken.

 

Ich finde, Angela hat eine „Gabe“, denn das, das sie hat, ist ein wahres Geschenk. Für sie selbst und auch für andere, denn ich merke an mir, wie sehr ich in ihrer Gegenwart entspannen kann.

 

Ich kenne auch andere Leute, die ähnliches wie Angela erleben, dieses aber völlig anders darstellen.

Dann sind die Erzählungen von Bewertungen durchtränkt, und weder die Person, noch ich als Zuhörer fühlen sich dabei wirklich wohl. Ich bin ein sehr mitfühlender Mensch, doch wenn ich ehrlich bin, habe ich heimliche Fluchtgedanken bei solchen Gesprächen und bin froh, wenn sie enden.

 

Dabei ist es übrigens gleich, ob die Bewertungen positiv oder negativ sind.

Tragischerweise gehen die meisten Bewertungen überwiegend ins Negative, doch auch wenn mir jemand etwas erzählt und ständig vorschwärmt, „wie schööööön“, „wie toll“ und „super“ das alles war, fühle ich mich dabei nicht wohl.

 

Es ist nunmal so, dass eine Bewertung, egal wie sie ausfällt, den Blick auf die Wirklichkeit versperrt und die Ansicht auf Situation eingrenzt.

 

Ich habe dann überhaupt keine Chance mehr, die Wirklichkeit so zu sehen, wie ich sie sehe- und das ist schade.

 

 

Forrest Gump- mein Vorbild

 

Der Blockbuster „Forrest Gump“ mit Tom Hanks ist einer meiner Lieblingsfilme.

Ich habe ihn unzählige Male gesehen und es gibt immer noch viele Stellen, bei denen ich mit Sicherheit in Tränen ausbreche.

Trotz der vielen herzzerreißenden Szenen- der Film ist einfach großartig, und wenn du ihn tatsächlich noch nicht kennen solltest, rate ich dir ganz dringend, das nachzuholen.

 

Nicht nur, dass mir viele Szenen im Gedächtnis geblieben sind- es gibt auch so viele Situationen in diesem Film, die immer mal wieder durch meinen Kopf schwirren und allgegenwärtig sind. 

 

Und all das nach so vielen Jahren, in denen es diesen Film schon gibt.

 

Ich kenne niemanden, der Forrest Gump nicht mag, auch als Mensch, meine ich.

 

Und das liegt nicht nur daran, dass er alles, was er tut, aus Liebenswürdigkeit und Sanftmut tut.

 

Wir mögen ihn, obwohl er dargestellt wird, als wäre er behindert oder dumm.

Seine Mitmenschen in dem Film fragen ihn das auch.

Aber ist er das wirklich?

 

 


Ist Forrest Gump wirklich dumm?

 

Er antwortet auf die Frage:

„Bist du dumm oder sowas?“

mit:

„Dumm ist der, der Dummes tut.“

 

Forrest Gump kommt uns dumm bzw. naiv vor, weil er tatsächlich nichts bewertet, wenn er uns erzählt, was er erlebt hat.

Er erzählt die Dinge einfach, wie sie sind, und selbst wenn er etwas interpretiert, dann ist auch das ohne eine Bewertung.

 

Und das ist genau das, was ihn so sympathisch macht.

Wir hören ihm gerne zu.

Er hat nicht das Bedürfnis, sich oder anderen irgendwas zu beweisen. Er lässt sich von nichts unterkriegen. 

 

Die Situationen ändern sich, und er lässt es einfach zu. Er hält an nichts fest, sondern nimmt die Dinge an, wie sie kommen.

 

Ich glaube, genau das ist der Grund, warum er solche vielen magischen Erlebnisse hat. Er ERLAUBT den Situationen, zu ihm zu kommen, wie sie sind.

 

Deshalb wundert er sich auch kein einziges Mal darüber, dass ihm so viele Dinge passieren, die seine Zuhörer nicht einmal für möglich halten.

 

Er nimmt einfach an, was er erlebt, ohne sich ein Urteil darüber zu bilden.

 

Eines der berühmtesten Zitate stammt von Forrest Gumbs Mama:

„Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen: Man weiß nie, was man kriegt.“

 

Und Forrest Gump nimmt, was er kriegt. Sein Leben ist Magie, weil er die Möglichkeiten, die sich vor ihm auftun, nicht durch irgendwelche Bewertungen begrenzt. Er ist im völligen Zustand des ERLAUBENS.

 

Und indem Forrest Gump so ist, wie er ist, kommt er weiter als alle anderen.

 

Was für ein kluger Mann!

(Und wir denken alle, er ist nicht schlau genug, um zu bewerten...!)

 

Auch Dain Heer und Susanna Mittermaier nehmen Forrest Gump in ihren Büchern als Paradebeispiel zu Hand. Er ist eben ein wunderbares Beispiel, dass es eine Welt ohne Bewertungen geben kann.

 

Mir hilft es immer wieder, an Forrest Gumb zu denken. Er ist wirklich ein Vorbild.

 

Lasst uns bitte alle ein bisschen Forrest sein...

 

Ich klaue nun ein Zitat aus Susanna Mittermaiers Buch „Pragmatische Psychologie“:

 

„Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen...

wir wissen nicht, wie es sich zeigt,

aber wir können wählen, DASS es sich zeigt.“

 

 


Wolf-Weisheit

Die 4. Wolf-Weisheit

fasse ich hier also noch einmal zusammen:

 

 

Vermeide Bewertungen,

und sehe die Dinge einfach so,

wie sie sich zeigen.

 


Nicht-Bewerten muss man üben

 

Ich weiß, diese Wolf-Weisheit ist schnell gesagt.

 

Ich habe zwar recht schnell gemerkt, wie befreiend es ist, nicht mehr ständig in die Bewertung zu gehen, doch bin noch sehr oft wieder in mein altes Muster zurückgefallen.

 

Deshalb ist es unerlässlich, dass du dich ständig der vielen Bewertungen bewusst machst und fleißig ÜBST, eben da nicht mehr mitzumachen.

 

Wir sind es alle einfach zu sehr gewöhnt, allem einen Stempel aufzudrücken. Und diejenigen, die es nicht tun, wirken auf uns komisch oder dumm.

 

Weil das Bewerten aber das allgemeine Leben beherrscht, fällt „das Aussteigen“ wirklich schwer, und ich ertappe mich heute noch öfter dabei, dass  wiedermal eine Bewertung rausgerutscht ist.

(„Fällt schwer“ ist ja eigentlich auch schon wieder eine Bewertung...).

 

Auf der anderen Seite finde ich das auch nicht sooo schlimm, wenn man manchmal in sein altes Verhalten zurückfällt.

Ganz ohne Bewertung zu sein mag die absolute Glückseligkeit bedeuten, und für die Access’ler ist das auch sehr wichtig. Ich für meinen Teil bin ich da lockerer unterwegs.

 

Mir hat es schon sehr geholfen, bei Gesprächen, meinen Gedanken und in Alltagssituationen darauf zu achten, dass ich nicht auf die Bewertungen anderer hereinfalle und sie verinnerliche bzw. mich bei eigenen Bewertungen über mich und andere einfach zurückhalte.

 

 

Justan Ipov

 

Das ist eines der bekanntesten Tools von Access Consciousness®:

 

Dain Heer ist ja schon ein kleiner Kasper (Herrgott, schon wieder eine Bewertung...), wenn er in seinem Buch „Sei du selbst und verändere die Welt“ deinen neuen Freund, den Russen JUSTAN IPOV vorstellt.

 

Ich persönlich kann mit seinem Humor nicht ganz so viel anfangen, aber JUSTAN IPOV ist eine ganz nette Eselsbrücke, deshalb stelle ich Dains „russischen Freund“ hier vor.

 

JUST AN I.P.O.V ,

 

ausgesprochen:

„Just an Interesting Point of View“

 

heißt übersetzt:

„Nur eine interessante Ansicht.“

 

Und dieses Werkzeug hilft tatsächlich gut, auch wenn man es üben muss, denn Bewertungen lauern überall und schnell ist dieser Russe Justan Ipov wieder vergessen... also wenn du jemanden beim Bewerten erwischst, denkst du ab sofort:

 

„Interessante Ansicht, die er/sie da hat.“

 

 Ganz egal, was du erzählt bekommst,  selbst wenn es der größte Müll ist oder du dich eigentlich darüber ärgern müsstest- denke ganz ohne Ironie, sondern wirklich aufrichtig: „Interessante Ansicht, die er/sie da hat.“

 

Wenn du dich selber dabei ertappst, egal ob du dich selbst oder andere bewertest- ärgere dich nicht, sondern denke sofort: „Interessante Ansicht, die ich da habe.“

 

Vielleicht bist du der Ansicht, dass mit deinem Aussehen, deiner Beziehung, deiner finanziellen Situation etwas nicht stimmt.

Mit dieser Überzeugung schaffst du dir selbst ein Problem, denn wenn du dir sicher bist, dass da etwas falsch ist, lässt du keinen Raum mehr, etwas anderes entstehen zu lassen. Also versuche es mit Justan Ipov:

 

„Interessante Ansicht, die ich da habe.“

 

Du wirst merken, dass du dich danach gleich viel leichter fühlst.

  

Susanna Mittermaier geht sogar noch einen Schritt weiter, wenn sie sagt:

„Interessante Ansicht, dass ich diese Ansicht habe“.

 

Mir persönlich war das zu schwulstig, doch viele wenden gerne Susannas Satz an, weil er so erfrischend außergewöhnlich ist.

Probiere einfach aus, was am besten auf dich passt.

 

Letztendlich ist das reine Geschmackssache, ich fühle mich mit dem Satz:

„Interessant, dass ich diese Meinung habe“,

authentischer und besser angesprochen.

 

 Natürlich kannst du statt „Ansicht“ oder „Meinung“ auch

 

Perspektive

Interpretation

Einschätzung

 

verwenden,

tue das, bei dem du dich wohlfühlst.

 

 

Nicht vergessen:

Es muss sich leicht anfühlen.

 

 

Nur eine interessante Ansicht...

 

Jede Geschichte, die du hörst oder selbst erzählst, ist nur eine interessante Ansicht.

 

Auf welche Weise eine Geschichte betrachtet wird, ist abhängig von Faktoren wie Stimmung oder Gesprächspartner.

Ändern sich die Faktoren, ändert sich auch die Geschichte.

 

Es gibt nichts, was endgültig feststeht. Weder die Vergangenheit, die Gegenwart oder die Zukunft.

 

Deine Vergangenheit ist so, wie du sie bewertest. Was du für wahrscheinlich in der Zukunft hältst, hängt von dieser Bewertung ab.

Damit hat aber deine Zukunft keinen Spielraum, weil du sie dir, basierend auf der Bewertung deiner Vergangenheit, bereits festgelegt hast.

 

Wie siehst du deine Vergangenheit?

Stell dir vor, dass auch das nur eine interessante Ansicht ist:

 

Wenn du damit Schwierigkeiten hast, denke an meine 1. Einhorn-Strategie und stelle eine offene Frage, die du NICHT beantworten musst:

 

(Du kennst die 1. Einhorn-Strategie noch nicht? Hier kommst du zu dem Artikel, ganz unten habe ich ihn noch einmal verlinkt.)

 

Was wäre, wenn deine Vergangenheit eine interessante

Perspektive ist statt eine feststehende?

 

Wie wäre es, wenn du deine Vergangenheit einfach bedeutungslos sein lässt?

 

Die meisten von uns wurden als Kinder nicht so gewürdigt, wie wir es alle verdient hätten. Wir wurden zu sehr kritisiert und waren für nichts und niemanden wirklich richtig gut genug. Und was leiden wir heute noch darunter…!

 

Wie wäre es aber, wenn auch dieser Blick darauf nur eine interessante Ansicht ist?

Wenn wir eben nicht mehr darunter leiden und uns stattdessen

heute selbst so behandeln, wie wir das als Kind verdient gehabt hätten?

 

Geschichten können richtig Spaß machen, wenn sie deine Welt und deinen Horizont erweitern. Nicht aber, wenn du diese Geschichten dazu nutzt, deine Begrenzungen zu rechtfertigen.

 

Je länger du dich bewertest, umso mehr verbaust du die Fähigkeiten, die dir eigentlich zur Verfügung stehen würden.

Du musst (wieder) lernen, dir zu erlauben, DU zu sein, dann erfährst du auch die Großartigkeit, die du bist.

 

Jede Hässlichkeit, jede Unfähigkeit, einfach alles, was dir an dir nicht gefällt, wird zu einer interessanten Ansicht.

 

Nur eine interessante Ansicht!

 

Das wird eine spannende Sache, glaub mir.

 

 

Zusammenfassung: Deine Ansichten

 

Eine Ansicht ist und bleibt nur eine Ansicht, sie ist KEINE Wahrnehmung.

 

Wenn du etwas WAHRnimmst, dann siehst du die Dinge so, wie sich zeigen.

 

Sehe deine Ansichten nur als „interessante“ Ansichten an und nicht als die „Wahrheit“.

Sei fair den Dingen gegenüber und beurteile sie nicht.

 

 

Diese Vier Punkte habe ich aus Dain Heers Buch übernommen:


Es ist immer deine Entscheidung, welche Ansicht du einnimmst.

Es ist ebenfalls deine Entscheidung, deine Ansicht zu ändern, damit es dir besser geht.

Niemals musst du an einer bestimmten Ansicht-egal worüber- festhalten.

Wenn sich deine Ansicht ändert, eröffnen sich dir viele neue Möglichkeiten.

 

 

Der Unterschied zwischen Wahrnehmung und Bewertung liegt in den Energien

 

Wir leben in einer Welt der Polarität.

Wir bewerten alles entweder als gut oder schlecht oder richtig oder falsch.

 

Auf Polarität sind wir einfach unser ganzes Leben schon programmiert, und so schwingen wir wie ein Pendel von einem Pol (negativ) zum anderen (positiv) hin- und her und wundern uns, dass wir uns wie ein Hamster im Rad fühlen.

 

Wenn wir uns jetzt aber eine Situation vorstellen, die wir einfach beobachten und wahrnehmen so wie sie ist- einfach so, ohne uns zu einer Bewertung verleiten zu lassen, dann nehmen wir diese Situation auch wirklich WAHR.

 

Eine Wahrnehmung fühlt sich immer leicht und unbeschwert an, weil diese Energie einfach da ist, ohne eine Ladung zu besitzen.

 

Wir glauben, dass es gute und schlechte Energien gibt, aber das ist so nicht richtig, denn Energie ist einfach nur Energie. Aber in dem Moment, in dem ich diese Energie bewerte und urteile, dass sie schlecht ist, habe ich entschieden und damit erlaubt, dass mich diese Energie auch verletzen kann.

 

Wenn wir diese Situation also nun bewerten, dann legen wir dieser Energie eine Ladung auf, die entweder positiv oder negativ ist.

Und damit haben wir die Sache begrenzt und in die Polarität gezwungen.

 

 

Arschengel

 

Es ist sogar möglich, jemanden, der offensichtlich gemein zu dir ist, wahrzunehmen ohne ihn zu bewerten.

Du merkst sofort, wenn dir das gelungen ist, denn das fühlt sich unendlich leicht an.

 

Du kannst ihn ansehen ohne einen Groll im Herzen und ohne „Arschloch“ zu denken.

 

Du kannst zwar für dich feststellen, dass du keine Lust hättest, mit dem noch einen Trinken zu gehen, aber solange du ohne Bewertung bleibst, kann er dich nicht verletzen.

 

Kennst du den Ausdruck „Arschengel“?

 

Es gibt ja wirklich miese Menschen und miese Situationen, in denen es wirklich schwerfällt, ohne Bewertung zu bleiben.

Da hilft es tatsächlich herauszufinden, was dir so ein Arschengel gerade für eine Gefälligkeit tut.

Oftmals drückt er nämlich einfach nur einen Knopf bei dir, von dem er selber gar nichts wissen muss. Und du auch nicht. Da hilft es, einfach mal in sich selbst hineinzuspüren.

 

Ein Arschengel kann dein Partner sein oder ein verhasster Nachbar, Arschengel finden sich überall- und sie sind hilfreich.

 

Oftmals hat dir dein Arschengel mit seinem Verhalten einen Gefallen getan. Alles nur eine Frage der Ansicht…

 

Ok, das ist natürlich was für „Profis“, Gelassenheit einem Arschengel gegenüber muss man erst einmal üben- aber das lohnt sich.

Allein schon das Wissen, dass es Arschengel überhaupt gibt, ist in vielen Situationen schon wertvoll und hilfreich.

 

 

Nicht zu bewerten nennt man den „Zustand des Erlaubens“

 

Aus deiner Ansicht entsteht die Wirklichkeit, und nicht umgekehrt.

Wir bilden uns nur immer nur ein, dass wir unsere Ansichten aus der Wirklichkeit entstehen lassen, aber so ist das gar nicht.

 

Mit dieser Wolf-Weisheit kann sich eine völlig neue Wirklichkeit zeigen, und das ist ein sehr angenehmes und entspanntes Lebensgefühl.

 

Es fühlt sich „leicht“ an.

 

Und damit leite ich gleich über in die nächste Einhorn-Strategie, denn da geht es um das „Leicht-Fühlen“.

 

Ich hoffe, dir hat mein Artikel gefallen und es interessiert mich sehr, wie du darüber denkst, bzw. welche Erfahrungen du schon mit Bewertungen gemacht hast. Über Kommentare würde ich mich natürlich sehr freuen.

 

 

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Kommentare: 4
  • #1

    Carmen (Sonntag, 26 August 2018 09:06)

    Ohne Dich wüsste ich bis heute nicht von dieser "Gabe" :-*
    Drück Dich.....und mal wieder sehr gut geschrieben

  • #2

    Sandra (Freitag, 07 September 2018 20:16)

    Hallo, vielen Dank für die tollen Informationen. Übersichtlich zusammengestellt, zum Lesen und zum Ausprobieren, ein Genuss!

    DANKE

    Ps.: Eine kleine Frage hätt ich noch, wieso wird die Filmfigur Forrest Gump, hier anders geschrieben?!

  • #3

    Lina Labet (Freitag, 07 September 2018 22:55)

    Hallo Sandra,
    wie witzig, das ist mir echt nicht aufgefallen- das ist einfach ein Schreibfehler, den ich nicht gemerkt habe ;-) Ich hab das gleich mal geändert...

  • #4

    Lina Labert (Freitag, 07 September 2018 22:56)

    Jetzt habe ich sogar noch meinen eigenen Namen falsch geschrieben- so schnell geht's... ;-))))