2017-14_Einhorn-Strategie 2: Wünsch dir was!

Wünsch' Dir was!

Einhorn-Strategie Wünsch dir was alles was du willst

Dein Herzenswunsch wird in Erfüllung gehen:

 

 

Das ist meine zweite Einhorn-Strategie.

 

 


 

 

Diesen wunderbaren Tipp bekam ich vor fast 25 Jahren von einer Freundin, und davon möchte ich in diesem Artikel erzählen:

 

 

Damals, in den frühen Neunzigern…

Leider weiß ich gar nicht mehr, wie wir da draufgekommen sind und woher diese Freundin diesen „Tipp“ hatte. Von diesem Gespräch weiß ich so gut wie nichts mehr.

Damals war ich Anfang 20, besagte Freundin ist ein paar Jahre älter als ich und wohnte sehr weit weg- wir sahen uns also nicht so oft.

(„Ferngespräche“ mit dem Telefon waren noch sauteuer, Handys, e-Mails und Smartphones gab es noch nicht).

 

Da wir beide in dieser Zeit dazu neigten, sehr oft umzuziehen, haben wir uns dann irgendwann aus den Augen verloren. Trotz „Nachsendeantrag“ waren die Briefe plötzlich nicht mehr zustellbar und kamen zurück.

 

Aber wir haben uns dank sozialer Netzwerke vor etwa einem Jahr wieder aufgespürt, deshalb kann es gut sein, dass sie sich hier irgendwann mal zu diesem Thema äußert... ;-)

 

Formuliere deinen Herzenswunsch!

Es ging um Herzenswünsche, und der Tipp meiner Freundin war:

 

„Wenn du einen richtig großen Herzenswunsch hast,

dann schreibe ihn auf und formuliere ihn genauestens aus.

(Heute muss man wohl dazu sagen: Schreibe deinen Wunsch auf Papier…)

Dann suchst du einige Dinge aus, die dir sehr am Herzen liegen.

Packe diese Dinge mit dem Zettel, auf dem dein Wunsch geschrieben steht,

gut und fest ein, damit du gar nicht mehr drankommst.

Dann lege ihn irgendwo hin, wo er in Ruhe liegen bleiben kann,

damit du nicht ständig über ihn drüber stolperst.

Lass ihn liegen und denke nicht mehr ständig daran.

Am besten, du vergisst ihn.“

 

 

Damit meinte sie natürlich nicht solche Wünsche, die man als Zehnjährige hat, zum Beispiel ein rosa Pony, das fliegen kann. Ob das klappen würde, weiß ich natürlich nicht...

 

Aber wer hat ihn nicht, diesen Herzenswunsch, der eigentlich auch realistisch sein könnte, er für dich aber im Moment, in derzeitigen Lebenssituation einfach unerreichbar erscheint.

 

Wenn du über Wünsche nachdenkst und vor allem dein Gefühl sprechen lässt, dann ist dein Wunsch auf jeden Fall erfüllbar, auch wenn er dir in dem Moment, in dem du diesen Wunsch aussprichst, noch ganz weit weg ist.

 

Tu‘s einfach!

Ich hatte mir damals gar nicht so viele Gedanken darüber gemacht, wieso und weshalb (obwohl ich ja eigentlich der totale Verstandesmensch bin bzw. war, aber vielleicht lag das am Alter), ich fand die Idee einfach geil und machte mich sofort an meinen ersten Wunsch.

 

In dieser Zeit bis heute hatte ich vier Herzenswünsche, und ich habe lange überlegt, ob ich sie hier im Blog offenlegen soll.

 

Aber was soll‘s, mit diesem Blog habe ich schon so viel Seelenstriptease hinter mir, da kommt‘s jetzt auch nicht mehr darauf an!

 

Meine „Angst“ war auch eher die, ob das nicht „Pech“ bringt, diese Wünsche offenzulegen, schließlich habe ich als Kind (und ich gebe zu, ich habe nie damit aufgehört) jede Wimper, die ich mir mit dem Finger aus dem Auge gerieben habe, mit einem Wunsch weggepustet- und den durfte man ja auch schließlich nicht verraten!!!

 

(Kennst du das auch noch? „Verrate deinen Wunsch nicht, sonst geht er nicht in Erfüllung!“ Ich bin ehrlich, ich habe eigentlich nie darüber geredet, und weiß deshalb gar nicht, ob außer mir überhaupt noch jemand seine Wimpern mit einem Wunsch wegpustet, aber meinen Kindern habe ich das auch beigebracht.)

 

Heute habe ich keinen „Aberglauben“ mehr. Ich glaube nur noch daran, dass man sich mit Zweifel und Kaputtreden viele Wünsche selbst zerstören kann.

Deshalb habe ich auch keine „Angst mehr, meine Wünsche offenzulegen.

 

Ich bin froh, dass ich schon immer an diese Dinge geglaubt habe.

 

Heute ist dieses „glauben daran“ ein bisschen verstärkt worden durch ein WISSEN, das ich in mir mit POD und POC freigelegt habe.

 

Dazu musst du nur diesen nervigen Verstand ausschalten, der für alles wissenschaftliche Erklärungen und Beweise fordert und ständig rattert: Richtig? Falsch? Richtig? Falsch? Rhabarber, Rhabarber…

 

Du WEISST, dass du ein Teil des Universums bist

und das Universum voll auf deiner Seite ist.

 

Das Universum arbeitet für dich

und kann dir all deine Wünsch erfüllen!

 

Zweifel? Dann bist du wieder im DENK-Modus ("hallo, Verstand…!"). Wenn Du umschaltest auf den BEWUSSTSEINS-Modus, dann weißt du einfach, dass ich hier keinen Stuss schreibe.

 

Ok, so einfach ist das nicht, diesen verf... Verstand auszuschalten und seinem Wissen zu vertrauen. Das ist kein einfacher Prozess, und etwas Üben ist hilfreich...

 

Dein Verstand ist NICHT dein Freund!

Mein Tipp:

Ich bin eine sehr ungeduldige und hektische Person, und ich merke sofort, wenn was schneller oder langsamer geht. Ich kann dir versprechen:

 

WISSEN ist super-super-schnell!

 

Das Wissen ist sozusagen schon da,

bevor du überhaupt anfängst, zu denken.

 

Und dass ein Gehirn träge ist, wissen wir spätestens nach dem Experiment mit dem Türrahmen:

Du stellst dich in den Türrahmen, lässt die Arme nach unten fallen und drehst die Handflächen nach außen. Dann presst du deine Handflächen, so fest du kannst, nach außen gegen den Rahmen und hältst das eine Minute lang.

Wenn du dann aus dem Türrahmen heraustrittst, dann gehen deine Arme automatisch hoch. Du drückst also gar nicht mehr nach außen, aber es dauert jetzt ein paar Sekunden, bis dein Hirn kapiert hat, dass du das gar nicht mehr machst und da kein Widerstand mehr ist…zack, Arme gehen hoch.

 

Ok, der Vergleich hinkt etwas, aber das hilft vielleicht, dir klarzumachen, dass unser großartiges Gehirn doch nicht ganz großartig und so unfehlbar ist, als wir alle DENKEN.

 

Jetzt musst du nur noch lernen, deinem WISSEN zu vertrauen.

 

Alles, was dir zuerst in den Kopf schießt, das stimmt auch meistens.

Alles, was danach kommt (Zweifel, Grübelgrübel, Logik usw.), ist wieder dein Verstand, dieser blöde Hund. Wenn du dir das vor jeder Entscheidung klar machst, fällt es dir immer leichter, deinen Verstand zu entlarven. Aber dazu schreibe ich später nochmal mehr.

 

Glaube mir einfach:

 

Das Universum ist auf deiner Seite.

 

Und wie es so schön heißt:

 

So wie man säht, so erntet man.

 

 

Wünsch dir was!

Zurück zu den Wünschen:

 

Auch wenn du noch denkst, das ist absolut bescheuert, kannst du es trotzdem versuchen, es tut ja nicht weh:

 

Schreibe deinen Wunsch auf und packe ihn schön ein, stell ihn weg.

 

Und BITTE: Frage mir keine Löcher in den Bauch, was du genau schreiben sollst, was du dazu packen sollst, ob du auch 5 Wünsche auf einmal schreiben kannst, uswusw.

 

Ich weiß nicht, was für DICH am besten ist, nur DU kannst das wissen! Deshalb: spüre rein und mach einfach. Punkt.

Genauso habe ich es auch gemacht.

 

Ich gebe zu, die Erfüllung dieser Wünsche kann manchmal sehr, sehr lange dauern.

Geduld ist ganz wichtig und Zweifel macht alles wieder kaputt.

Du darfst deinen Wunsch gerne „vergessen“, denn vergessen kann nur dein Verstand, der deinen Wunsch in die letzte Ecke drängt, weil er das nicht für wichtig hält. Gut so. Dann zweifelst du auch nicht und lässt den Wunsch einfach wirken.

 

Vergiss nicht:

Manchmal braucht das Universum einfach seine Zeit, um alles zu richten.

 

Um einen Wunsch in Erfüllung gehen zu lassen, braucht es ja „Helfer“ und das ist Materie (oft in Form von Mitmenschen) jeglicher Art. Diese Materie muss ja erst einmal so ausgerichtet werden, dass alle Zahnrädchen zusammenpassen. Und das kann schon mal ein paar Jahre dauern.

 

Gib bitte nicht auf!

 

Was ist sonst noch möglich?

Wenn ich heute auf meine Wünsche schaue (ich habe sie nämlich alle aufgehoben), bin ich immer wieder von neuem fasziniert, wie PRÄZISE diese Wünsche in Erfüllung gegangen sind!

 

Ich habe sie so genau formuliert, dass sie fast eine Seite füllten.

Und ganz GENAU SO, wie ich es geschrieben habe, so ist es auch in Erfüllung gegangen-

BIS HEUTE!

 

Ich hatte sehr viel Ehrfurcht, als ich meine Wünsche ausformulierte, und mir war wichtig, nicht zu „viel“ zu verlangen und „bescheiden“ zu bleiben.

Ich hatte wohl etwas Schiss, dass mein Wunsch nicht in Erfüllung geht, wenn ich zu unverschämt bin und zu viel verlange...

 

(Also ich würde mir niemals eine Villa am See wünschen oder so. Aber das steht ja jedem frei).

 

Heute, da ich mit Access Consciousness® vertraut bin, frage ich mich natürlich:

„Was wäre noch möglich gewesen?“, und damit meine ich nicht, dass ich nicht zufrieden und glücklich mit dem bin, was ich habe, im Gegenteil:

 

Diese Frage: „Was ist sonst noch möglich?“, stelle ich nur aus einem ganz wichtigen Grund. Denn auch die Ansicht: „Alles ist super, es kann gar nicht besser sein!“, lässt dich festfahren, auch wenn du in dem Moment gerade wirklich dieser Meinung bist.

Denn so wirst du die Türchen gar nicht erkennen, die hinter dir gerade aufgehen, und dir vielleicht ganz viele neue Möglichkeiten bieten.

 

Wenn Du glücklich bist, aber trotzdem weitere Veränderungen zulässt, heißt das ja nicht, dass du insgeheim unzufrieden warst!

Nur weil es einem gut geht, muss es doch nicht sein, dass man erstarrt und sich nicht mehr verändern darf- es geht auch beides, und wir haben immer die Wahl.

 

Das ist mit dem „Good and Bad….“ in dem Clearing Statement (dem POD-POC-Löschungssatz von Access) gemeint.

 

(Hast du schon ein POD und POC-Armband

von mir geschenkt bekommen?

Wenn nicht, dann schreibe mir!)

 

Mein erster Wunsch

Meinen ersten Wunsch schrieb ich mit Anfang Zwanzig, und zu diesem Zeitpunkt war ich schon etwa ein halbes Jahr arbeitslos.

Ich hatte schon über 100 Bewerbungen geschrieben und fuhr die ganze Nacht Arzneimittel aus, damit ich wenigstens irgendwas gemacht hatte.

Ich sah meine Lage ausweglos, weil ich alle Unternehmen in meinem Umkreis bereits mehrfach abgeklappert hatte. Aus der schönen Pfalz wegzuziehen, das konnte ich mir nicht vorstellen! (Ein Glück…)

Viele Unternehmen hatten so viele Bewerbungen von mir erhalten, dass die Absagen bereits so begannen: „ERNEUT müssen wir Ihnen mitteilen…“

 

Ich war so verzweifelt, dass ich trotz der anstrengenden Nachtfahrten morgens um 6 Uhr aufstand und ich mich mit dem Auto in den Berufsverkehr quetschte, um ein bisschen das Gefühl zu haben, „dazu“ zu gehören.

Ich ging nur gegen Mittag oder in den Abendstunden einkaufen, weil ich mich schämte, dass ich eigentlich den ganzen Tag Zeit dafür hatte.

 

Ich hatte mich wirklich unterirdisch mies gefühlt.

 

Dank dem Tipp meiner Freundin schrieb ich dann das auf, das ist das Original:

 

(Boah, das hatte ich ernsthaft mit lila Tinte geschrieben...!)

 

Es dauerte noch etwa drei Jahre, aber dann ging mein Wunsch ganz genau so in Erfüllung, wie es auf dem Blatt stand.

Es war kein leichter Weg bis dorthin, aber ich möchte nicht mit zu vielen Einzelheiten langweilen.

 

Als ich zu meinem 20-Jährigen Firmenjubiläum im Frühjahr 2016 gratuliert bekam, postete ich den nachfolgenden Text öffentlich in Facebook, und mehr muss ich zu diesem Wunsch auch nicht mehr schreiben.

 

Es laufen mir immer noch Schauer über den Rücken und mir schießen dankbare Tränen in die Augen, wenn ich nur daran denke:

 

 

Unter diesem Link kannst Du Dir meinen Originalpost in Facebook ansehen:

 

https://www.facebook.com/yvonne.weimer.12/posts/1067768823243863

 

Das war der Text:

"20 Jahre, Wahnsinn!! In einer Zeit, in der viele Menschen, darunter auch Freunde und Bekannte, Angst um Ihren Arbeitsplatz und ihre Zukunft haben, bedankt sich diese großartige Firma BEI MIR über die langjährige Zusammenarbeit!!! Dabei habe doch ICH zu danken, und das aus tiefstem Herzen!

Solche Firmen wie „die gute alte Thor“ muss man inzwischen wirklich suchen, leider leben wir ja in einer Gesellschaft, in der „Wachstum und Fortschritt“ an erster Stelle steht. „Wachstum“ bedeutet doch nur noch, dass die große Gier regiert und keine Moral und Menschlichkeit mehr etwas zählt. Es ist Mode geworden, Arbeitsplätze ins Ausland zu verlagern, weil es dort billiger ist, Mitarbeiter gegen Leiharbeiter auszutauschen oder hierzulande die Leute auszubeuten, zu dengeln und dann noch mit einem Hungerlohn abzuspeisen (wie z.B. im Versandhandel), viele Firmen ihre Vorstände wechseln wie Klamotten, nur um den Umsatz zu steigern (was meist bedeutet, Kosten zu sparen, indem die kleinen Arbeiter zu entlassen werden), usw, usw.

Deshalb liegt mir sehr viel daran, dass ICH „Danke“ sage für die letzten 20 Jahre, und für die Dinge, die ich NIE für selbstverständlich angesehen habe:

 

Ich konnte immer ruhig und friedlich schlafen, weil ich Zukunftsängste (wie sie um mich herum leider an der Tagesordnung sind) nicht kenne. Ein sicherer Arbeitsplatz war die einzige positive Konstante, die mich in den letzten 20 Jahren begleitet hat, und auch wenn mir im Leben noch so viel Scheiße passiert ist, ohne diese Sicherheit wäre ich niemals da angekommen, wo ich heute bin.

Ich darf den Beruf auszuüben, den ich liebe und eine abwechslungsreiche Arbeit ausführen, die mir Spaß macht- ich möchte nie etwas anderes tun!

Mir wird vertraut und ich darf meine eigenen Entscheidungen treffen.

Ich kann meine Kinder entspannt großziehen, weil ich meine Arbeitszeit immer so anpassen durfte, wie es am besten passt.

Ich bekam eine Sonderparkgenehmigung, damit ich mich in den stressigen Zeiten nicht so abrennen musste.

Jeden Tag bekomme ich ein leckeres Essen spendiert.

Auch wenn es mal ein Problem geben sollte, weiß ich genau, dass ich einen Ansprechpartner habe und eine Lösung gefunden werden kann. Ich weiß, dass diese Firma niemals einen fremden Vorstand von außen holen würde, der sich dann aufführt wie eine Wildschweinhorde im Salatbeet. Unsere Geschäftsführung ist mir Herzblut dabei und dieses Sicherheitsgefühl ist einfach unbezahlbar!

Vom Betriebssport über diverse Veranstaltungen (ich denke da an großartige Boule-Turniere, Weihnachtsfeiern, Sommerfeste, Fußballturniere, Badminton, Englischkurs, Rafting-Touren, Skifreizeiten, Gesundheits-Tag, Tennis, Yoga uvm.): was umsetzbar war, wurde immer genehmigt und gerne (auch finanziell) unterstützt. Ich habe viele schöne Erinnerungen, danke auch dafür.

Und natürlich freue ich mich über den Sonderurlaub und den Blumenstrauß ;-)

 

Am Ende möchte ich Herrn Hans Heck gedenken, einem wunderbaren Menschen, der leider viel zu früh von uns gegangen ist. Ohne ihn würde ich wohl nicht hier sitzen und all das schreiben. Diesem Mann verdanke ich das alles, da er immer an mich geglaubt hat.

 

DANKE THOR! Ich bin froh und stolz, zu dieser Belegschaft zu gehören!!!!

So, das musste jetzt mal raus!"

 

Mein zweiter Wunsch

Als ich meinen zweiten Wunsch aufschrieb und einpackte, war ich etwa Mitte Zwanzig, und auch zu diesem Zeitpunkt ging es mir echt beschissen.

Ich war festgefahren in einer völlig kaputten Beziehung, hatte keine Kraft und keine Nerven mehr und fand keinen Ausweg:

Wir hatten uns zusammen ein Haus gekauft, das sich als wertlose Bruchbude entpuppte und waren dadurch gemeinsam völlig verschuldet.

Mein „Partner“ hatte seine ehemalige Alkoholsucht verlagert, indem er sich mit sinnlosem Konsum und Amphetaminen ablenkte. Übermäßiger Konsum ist geil, wenn du eh schon pleite bist… und diese Amphetamine hatten die Nebenwirkung, dass etwa alle zwei Monate eine Frustwelle ausgelöst wurde, die regelmäßig in heftiger Aggression und Brutalität endete.

 

Dieses ständige Ping-Pong zwischen Aufgeben-Abhauen und Noch-eine-Chance-letzter-Neuanfang hatte mich mürbe gemacht. Ich hatte keine Kraft mehr, einfach das Handtuch zu werfen.

Ich hatte keine Unterstützung in der Familie zu erwarten und meine Freundinnen hatte ich alle schon ausgereizt, weil ich schon etwa hundert Mal zu ihnen geflüchtet und dann doch zurückgekehrt war.

Fast zehn Wohnungen hatte ich schon angemietet und dann doch wieder die Anzahlung sausen lassen, weil ich es dann doch nicht gepackt hatte, auszuziehen.

 

Als ich meinen Wunsch aufschrieb, befand ich mich in einer für mich total ausweglosen Situation. Das letzte, was ich noch hatte, war meine Hoffnung.

 

Ich formulierte diesen Wunsch genau aus.

 

So in etwa lautete er:

 

„Ich wünsche, dass ich wieder Kraft bekomme und es schaffen werde,

aus dieser schrecklichen Beziehung auszusteigen.

Dass ich einen Mann finden werde,

der mich genau so liebt und zu schätzen weiß, wie ich bin.

Dass ich ein oder zwei gesunde Kinder haben werde,

denen ich eine liebevolle Mutter sein darf.

Dass ich mit meinem Mann in einem kleinen Häuschen

oder einer Wohnung mit einem schönen Garten leben werde.“

 

So oder so ähnlich lautete mein Wunsch.

 

Dieser Zettel existiert noch.

 

Ich schreibe ihn hier deshalb nur sinngemäß auf, da mein geliebter Ehemann sich weigert, ihn rauszurücken.

Als wir beide nämlich etwa 5 Jahre später zusammengekommen sind, erzählte ich ihm, dass mein Wunsch nun in Erfüllung gegangen sei- und seitdem hat er ihn, ganz stolz, fest verwahrt.

 

Er hatte ihn zunächst jahrelang in seinem Geldbeutel getragen und jedes Mal, wenn ein weiterer Teil meines Wunsches in Erfüllung gegangen war (zum Beispiel als unsere Kinder auf die Welt kamen oder wir unsere Wohnung kauften), mich wieder daran erinnert.

 

Wir sind inzwischen über 14 Jahre glücklich verheiratet und ich bezeichne meinen Mann immer noch als "Sechser im Lotto". Umgekehrt übrigens auch!

 

Mein dritter und vierter Wunsch

Einen Wunsch hatte ich mir leider selbst zerstört.

 

Diesen Wunsch hatte ich mir aufgeschrieben, bevor ich meinen zweiten Wunsch ausformuliert hatte:

Ich schrieb 2-3 Jahre lang an einem Roman, und mein Traum war natürlich, einen erfolgreichen Roman zu schreiben, der dann soviel Geld einbrachte, dass ich endlich diesen Schuldenberg abtragen und aus dieser Beziehung aussteigen konnte.

Doch ich hatte die Nerven verloren und riss den Umschlag nach etwa einem Jahr wieder auf, weil ich eh nicht daran glaubte- und weil ich an mich nicht glaubte.

 

Auch diesen Zettel hatte ich aufbewahrt. (Das will was heißen, ich bin insgesamt in meinem Leben 14 Mal umgezogen, und es gibt nicht viel, dass ich bis heute behalten habe!)

 

Ich habe diesen Wuschzettel nie vergessen, weil ich mich tierisch geärgert hatte, meinen Wunsch damals kaputtgemacht zu haben.

 

Ich habe ihn vor ein paar Wochen erst wieder ausgegraben. Es war ja nur der Umschlag zerrissen gewesen und nicht der Zettel.

Mit der Formulierung bin ich heute noch zufrieden, deshalb habe ich ihn jetzt einfach wieder eingepackt, ein paar Lieblingsgegenstände von mir dazugelegt und wieder sicher verwahrt. Von wegen Wunsch kaputt gemacht!

Wer sagt denn, dass der sich nicht mehr aktivieren lässt? Ich habe nur die ganze Zeit nicht mehr daran geglaubt, doch damit ist nun Schluss!

 

Wer weiß, was das Universum für mich noch auf Lager hat???

 

 

 

So, der Vierte und letzte Wunsch ist noch am Arbeiten.

 

Diesen Wunsch habe ich auch schon wieder über drei Jahre lang ganz hinten in meinem Schrank liegen, und damit habe ich mir etwas für meinen Mann gewünscht, und deshalb möchte ich das hier nicht aufschreiben (Er weiß nämlich nicht, was).

 

Ich kann nur eines schon sicher sagen:

 

Im Moment arbeitet es ganz schön, und es sieht ganz so aus, als könnte er in der nächsten Zeit in Erfüllung gehen... wie heißt es so schön: ES LÄUFT!

 

Wenn es soweit ist, dann werde ich das sicher hier mal schreiben...

 

Mein Fazit für Dich:

Ich finde es einfach schön, einen Herzenswunsch zu haben: Er begleitet dich, manchmal ist der in deinen Gedanken, oft auch nicht.

Aber er ist da und gibt ein schönes Gefühl.

 

Und selbst, wenn du es nicht glauben kannst:

Mensch, wir leben in einer Welt voller Einhörner!

 

Es kann ja nicht schaden, einen Wunsch zu haben!

 

Schreibe ihn einfach auf und räume dir alle Zweifel aus dem Weg.

 

Sag bitte niemals:

„Das klappt doch eh nicht!“

Sonst schnappen das Universum und dein Unterbewusstsein genau diesen Zweifel auf und verwechseln den mit deinem Wunsch. Und wenn es dann nicht klappt, dann wurde dieser Wunsch (der Zweifel) erfüllt!

 

Lass das Universum arbeiten und hab einfach Geduld.

 

Warten tut ja nicht weh, und verlieren kannst du auch nichts.

 

 

Ich bin echt gespannt, ob sich hier bald viele schöne Geschichten von erfüllten Wünschen wiederfinden!

Über Kommentare ganz unten in der Kommentarfunktion würde ich mich sehr freuen.

 

 

 

Herzlich, deine Lina Labert

 

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Kommentare: 2
  • #1

    Heidi (Sonntag, 26 November 2017 08:13)

    So. Bin heute Abend endlich dazu gekommen, die 2. Einhornstrategie zu lesen. Sie hat mich an was erinnert: Ich habe vor ganz vielen Jahren auch einen Zettel geschrieben ... Nachdem ich ein Buch gelesen hatte ... Es heißt "Alles was du willst". Damals hatte ich Ziele formuliert und jeweils Zeitfenster für die Erreichung festgelegt. Lange Zeit hatte ich diesen Zettel samt Buch vergessen. Vor einigen Jahren fiel mir das Buch, in dem der Zettel noch lag, wieder in die Hände. Alles war zwischenzeitlich in Erfüllung gegangen. Unter anderem hatten wir viel früher als gewünscht ein Haus - als ich den Zettel schrieb, hab ich ehrlich gesagt nicht geglaubt, dass wir wirklich mal eins haben werden. �

  • #2

    Lina Labert (Sonntag, 26 November 2017 10:43)

    Liebe Heidi,
    danke für Deine tolle Geschichte! Dieses Buch werde ich gleich mal in meine Sammlung einreihen :-)