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2018-19-Ich muss was tun, du Schweinehund! (Teil 2)

Wie ich zum Yogi mutierte (2)

Yoga, Namaste, Angali Mudra, Pfalz, Lina Labert

Beweg dich, egal wie!

Der innere Schweinehund ist mächtig, ohne Frage.

 

 

Du kannst ihn nur mit echtem Herzblut besiegen.

 

Deshalb gib deine Suche nicht auf, bis du die richtige Sportart gefunden hast, die dich packt und nicht mehr loslässt.

 


 

 

Im ersten Teil der Geschichte, in der ich erzähle, wie ich zum Yogi mutierte,

 

2018-14-Ich muss was tun, du Schweinehund! (Teil 1)

 

beschrieb ich erst einmal den Prozess, bis es KLICK gemacht hat. Alles, was ich bisher (vielleicht probiert hatte, riss mich nicht wirklich vom Hocker- zumindest nicht längerfristig.

 

 

 Ich muss was tun!“ …

 

 

Das  hatte ich mir jahrelang vorgebetet- und jahrelang ist so gut wie nichts passiert. Ich wurde nur älter, und mit jedem Jahr kamen neue Zipperlein hinzu. Und mit jedem Jahr wurde ich fauler, schwerfälliger, kränklicher- und langweiliger…

 

 

Ich hatte Anlaufschwierigkeiten, die wohl jeder kennt:

 

 

Vielleicht nimmst du dir den Jahresanfang zum Anlass (gute Vorsätze an Silvester und so) und legst los:

 

Erst mal bei Tchibo, Aldi, Lidl & Co. mit Sportklamotten eindecken, ganz klassisch. Denn wenn du dir vornimmst, etwas in deinem Leben zu ändern, muss erst mal was gekauft werden. Das streichelt die Seele und befriedigt das Ego.

 

 

(Übrigens beobachte ich schon seit mehreren Jahren schmunzelnd das gleiche Spiel:

Im allerersten Aldi-Prospekt des Jahres

gibt es montags Sportklamotten und -equipment,

und danach kommt donnerstags die „Bayerische Woche“,

mit Weißwurst, Schweinshax‘n und Weizenbier-

das sagt doch schon alles…)

 

 

Frisch eingekleidet meldest du dich im Fitness-Studio an oder probierst verschiedene Vereine oder Sportarten aus.

 

Das klappt dann auch ein Vierteljahr, und dann schleicht sich der Schlendrian wieder ein.

 

Das ganze Projekt beginnt auszulaufen, und das wird dir erst bewusst, wenn es schon zu spät ist.

 

 

 

Sport muss Körper UND Seele berühren

 

Aber vielleicht hast du gleich Glück und findest etwas, was dich richtig anmacht. 

Denn nur, wenn dein Herz daran hängt, schaffst du es, diese Sportart dauerhaft in dein Leben einzubauen und durchzuhalten.

 

Wenn du nur „irgendwas“ machst, nur damit du was getan hast, oder weil es eine Freundin oder der Partner bereits tut, finden sich früher oder später immer öfter Gründe, es wieder sein zu lassen.

So läuft die Aktion „Ich-will-sportlicher-werden“ ganz heimlich und schleichend wieder aus.

 

 

Gruppenzwang ist eine böse Falle!

 

Schon oft konnte ich beobachten, wie ein paar Mädels sich zum „Walking“ zusammenrotten:

 

Je mehr mitmachen, desto besser.

Am Anfang sind noch alle hochmotiviert und begeistert bei der Sache. Wenn dir eine laut schnatternde Großgruppe, mit Walkingstöcken oder ohne, im Wald entgegenkommt, kannst du davon ausgehen, dass sich diese Gruppe noch im Entwicklungsstadium befindet und wohl erst seit ein paar Wochen besteht.

 

Denn es kommen schnell solche Tage, an denen es regnet, eine oder mehrere krank werden oder Urlaub haben.

Dann kommen weitere Gründe dazu, warum die eine oder andere an dem ausgemachten Tag gerade nicht oder gar nicht mehr kann, und so dezimiert sich die Gruppe so nach und nach. Wenn 2-3 Mädels nach einem Vierteljahr von einer Großgruppe noch übrig bleiben, ist das schon großartig.

Es kommt leider aber auch oft vor, dass sich so eine Fraktion komplett wieder auflöst.

 

In meiner Fitness-Studio-Zeit hatte ich bemerkt, dass die erfolgreichen Sportler, die regelmäßig trainieren (was man ihnen auch ansieht), alle „Einzelkämpfer“ sind.

 

Gruppenzwang ist ja ganz nett, aber mach deine Motivation nicht von anderen abhängig, das ist eine böse Falle!

 

Deshalb ist es so wichtig, dass du etwas für dich findest, was richtig zu dir passt, und da sollte es dir egal sein, ob da eine Freundin oder sonst wer mitmachen will oder nicht.

 

Nur so kannst du diesen Sport in dein Leben einbauen und auf Dauer durchhalten.

 

 

Yoga kann, muss aber nicht passen

 

Aus diesem Grund möchte ich Dir Yoga auch nicht auf Biegen und Brechen empfehlen.

 

Ich hatte schon Mädels zum Schnuppern in meiner Gruppe, die hinterher ganz ehrlich auf mich zukamen und sagten: „Sorry, ich habe gemerkt, das ist nichts für mich.“

 

Das ist völlig ok!

Erstens muss man das als Trainer aushalten, zweitens gibt es keinen Grund, das persönlich zu nehmen und drittens: Hey, Hut ab! Diese Mädels haben weiter gesucht und nun etwas gefunden, das super zu ihnen passt!

Nur so kann es funktionieren.

 

Ich weiß, dass eine von ihnen ihr Herz ans Zumba verloren hat, und eine andere lieber kraftvolle Workouts mit viel Cardio-Training bevorzugt.

Absolut großartige Sportarten, und soweit ich weiß, sind sie beide noch glücklich dabei, und das freut mich sehr!

 

Ich kann dir nur raten, mit dem Suchen nicht aufzugeben, bis du etwas findest, das dich richtig packt. Da gibt es etwas, das nur wartet, von dir entdeckt zu werden!

 

Ich hatte ist es mir ja auch nicht so einfach gemacht, das Richtige für mich zu finden. Wenn man mit Sport anfangen möchte, so muss es einfach hundertprozentig passen.

 

Irgendwas zu machen, nur weil es dir gut tut, reicht leider auch nicht. Zumindest reicht das nicht, um begeistert dabeizubleiben.

 

 

Das Angebot ist riesengroß!

 

Es gibt so viele Möglichkeiten, sich zu bewegen, das war mir anfangs selber nicht klar.

 

Glücklicherweise ist mir mein Yoga recht schnell in den Schoß gefallen.

Mich persönlich haben zum Beispiel Ballsportarten oder Wettkämpfe noch nie angemacht, aber seit ich durch das Yoga so viel Freude an der Bewegung gefunden habe, schätze ich jetzt alle Arten von Sport.

Auch wenn ich viele Sportarten nicht selbst ausüben wollte, so erkenne ich bei jeder Sportart die körperliche Leistung, die dahintersteckt, bewundernd an. Jeder Sport hat etwas für sich und ich sehe und wertschätze das.

 

Mir ist vorher nie wirklich bewusst gewesen, viele tolle Vereine und Einrichtungen es für Sport gibt.

Es lohnt sich wirklich, alles mal abzuklappern und überall hineinzuschnuppern.

 

Vielleicht bist du ja ein Ballsportler und Vereinstyp?

Oder zieht es dich in den Wald auf den Trimm-dich-Pfad?

Vielleicht liebst du Tanz?

Oder Wettkämpfe jeglicher Art, bei denen du deine Leistungssteigerung

auch unter Beweis stellen kannst?

Vielleicht fühlst du dich unter Gleichgesinnten in einem Kurs richtig wohl?

 

Ich habe damals, als ich im Fitness-Studio war, nur im Zirkel trainiert und in keinen Kurs hineingeschaut, weil ich dachte, das sei einfach nicht mein Ding.

 

Heute tut mir das fast leid- da hatte ich die tolle Chance, viele großartige Kurse zu besuchen, einfach nicht genutzt!

Nach meiner Ausbildung zur Yoga-Lehrerin hat die Bewegung so einen hohen Stellenwert gefunden, dass ich u.a. gleich noch eine Ausbildung zur Fitness-Trainerin im Gesundheitssport gemacht habe.

Während dieser Ausbildung besuchte ich tatsächlich das erste Mal in meinem Leben solche Kurse und hey- das hatte irre Spaß gemacht!

 

Ich fand es großartig, alles mal auszuprobieren, selbst wenn ich einige Kurse nichts für mich waren, bzw. ich bei vielem sehr schnell an meine Grenzen gestoßen bin.

 

 

Aerobic, Step-Aerobic und Drums-Alive®

 

Zum Beispiel war ich bei allem, was mit Tanz und Choreographie zu tun hat, völlig talentfrei und einfach zu doof, mir die Schritte zu merken.

Auf Füße und Arme gleichzeitig zu achten, schaffte ich überhaupt nicht. Ich war so konzentriert, dass ich einen Hirnkrampf bekam!

Koordination, was ist das?

Das hat meinen Ehrgeiz geschürt, schließlich hat es auch Spaß gemacht.

 

Deshalb hatte ich eine Ausbildung zum Step-Aerobic-Instruktor und als Drums-Alive®-Instructor mit dran gehängt. Zugegeben, ich wollte trotz dieser Ausbildung kein Step-Aerobic unterrichten, dazu bin ich auch nicht gut genug. Aber das war auch gar nicht mein Ziel.

 

Drums Alive® unterrichte ich ab und zu für Kids.

Das ist eine Sportart, die dich sofort mitreißt: Du bekommst Drumsticks in die Hände und drischt mit ihnen bei lauten Beats auf Pezzi-Bällen herum, dabei machst du Aerobic-Schritte am und um den Ball- es ist phantastisch, in Rekordzeit bist du klatschnass geschwitzt und überglücklich!

Diese Sportart ist zwar nicht so wahnsinnig weit verbreitet, doch manchmal stößt man doch darauf, und von dieser Sorte gibt es noch vieles, was man gar nicht so kennt.

 

Wer sich umschaut, der findet auch was.

 

 

Beweg Dich!

 

Ich kann nicht oft genug betonen, wie wichtig Bewegung ist, deshalb mach was. Unbedingt!

 

 

Schwitzen

 

Optimal ist es, mindestens einmal am Tag richtig ins Schwitzen zu kommen, und wenn es nur für zehn Minuten ist.

 

Wir sind alle fehlernährt und voller Abfallstoffe, und unser Körper dankt es uns, wenn er ein bisschen davon befreit wird.

 

Natürlich sind auch Saunagänge und Ähnliches sehr förderlich.

 

Am Effektivsten ist übrigens Schwitzen durch Trampolinspringen, weil die Lymphe durch das Hüpfen schön in Gang kommt und durch das Schwitzen die Abfallstoffe ausgeschieden werden können.

 

 

Serotonin

 

Außerdem erhöht körperliche Betätigung die Serotoninkonzentration im Gehirn.

 

Serotonin, das Glückshormon, ist einer der prominentesten Botenstoffe im Gehirn (und auch im Bauch), und Störungen des Serotoninhaushaltes gilt als mögliche Ursache für Depressionen und auch für unkontrollierbaren Appetit.

 

Mit den Esssüchten setze ich mich gerade intensiv auseinander, denn das ist auch mein großes Thema.

Wenn dich das interessiert, kannst Du gerne in meine Blog-Reihe „Einstieg in ein gesundes Leben“ hinein klicken, hier.

 

Ganz unten werde ich alle dazugehörigen Blogartikel auch noch einmal verlinken.

 

 

Wer länger sitzt, ist schneller tot

 

Unser Körper ist für die Bewegung gemacht, das viele Rumsitzen bringt uns um!

 

Und das ist leider nicht übertrieben:

Von James A. Levine, der sich seit Jahrzehnten über die negativen Folgen unseres sitzendes Lebensstils beschäftigt, stammt das Zitat:

 

„Sitzen ist das neue Rauchen.“

 

Aber das ist ein Understatement, denn die negativen gesundheitlichen Folgen des Sitzens gehen sogar noch weit über die des Rauchens hinaus.

 

Das muss man sich erst einmal auf der Zunge zergehen lassen!

 

Und da es inzwischen den Anschein hat, als hangeln wir uns alle im Alltag von einer Sitzgelegenheit zur nächsten (was leider auch nicht übertrieben ist), ist es umso wichtiger, endlich den Arsch hochzukriegen und die Freude an der Bewegung wiederzuentdecken.

 

 

Finde deinen Fixstern

 

Ich hatte ist es mir ja auch nicht so einfach gemacht, das Richtige für mich zu finden.

 

Mein Mann hatte das Laufen für sich entdeckt, und wenn ich sehe, wie glücklich er bei der Sache ist, so kann ich das Laufen in jeglicher Form (Walking, Jogging, Wandern…) auf jeden Fall weiterempfehlen.

 

Für mich ist Laufen jedoch nichts, denn mein Herz hängt einfach nicht daran- genauso wenig wie bei Mannschafts- und Ballsportarten.

Ich habe es ja versucht...

Nachdem ich meinen Fitness-Studio-Vertrag gekündigt hatte, wurde es langsam eng für mich.

 

Das Yoga ist mir im richtigen Zeitpunkt in den Schoß gefallen, und darüber bin ich heute noch sehr dankbar.

 

Was aber nicht heißen muss, dass Yoga was für Dich ist.

Mit diesem Artikel möchte ich Dich einladen, selbst herauszufinden, was für dich geeignet ist. Du musst selbst etwas finden, was richtig zu dir passt.

 

Wichtig ist nur, dass du die Suche nicht vorher aufgibst.

 

„Deine“ Sportart sollte zu deinem Fixstern werden.

Dieser Fixstern hat einen selbstverständlichen Platz in deinem Leben, auf ihn freust du dich, auf ihn richtest du dich aus.

Wenn du „deinen“ Sport dann mal nicht gemacht hast, fehlt dir was- so muss das sein.

 

Du musst dein Herz daran verlieren, es muss dich begeistern, es muss dir Freude bereiten und es muss dir Glücksmomente bescheren, nur dann ist es richtig, dann wird diese Art der Bewegung dein Leben so sehr bereichern.

 

 

Yoga macht was mit dir

 

Wenn mich auf dem Yoga-Pfad weiter begleiten möchtest, freut mich das natürlich.

 

Yoga macht was mit dir, es macht dich achtsamer und bringt dein Denken und Fühlen wieder zusammen.

Es ist einen Versuch in jedem Fall wert.

Durch Yoga habe ich die Liebe zu meinem Körper und die Freude an der Bewegung erst wieder entdeckt, und dieses Körpergefühl wünsche ich jedem.

 

Ich beende diesen Artikel mit einem wunderbaren Zitat von einem meiner Lehrer:

 

 

Jeder, der Yoga übt

und danach die Augen wieder aufmacht,

ist ein bisschen ein besserer Mensch wie vorher.

Weil er sich spürt,

weil er wieder da ist

und offen ist für andere.

 

Patrick Broome

 

 

 

Die Fortsetzung, wie ich zum Yoga gefunden habe, folgt sogleich...

 

 

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Herzlich, Deine Lina Labert

 

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