2018-04_Alles, was nicht guttut, kann weg

Belastungen über Bord werfen

Kann weg Blumen Glücklichsein

...aber wie???

3. Einhorn-Strategie:

Was nicht glücklich macht, kann weg.

 

Wenn das doch immer so einfach wäre...

 


Zunächst mal musst du alle Glaubenssätze entlarven, die dich in der Zange halten.

 

Wie versprochen, kommt hier der Zusatz zu dem letzen Blogartikel:

2018-02-Energie Teil 6: Wovon hängt das Glück ab?

Einhorn-Strategie: Was nicht glücklich macht, kann weg.

In diesem Artikel hatte ich unter Kapitel 4.5 weitere Versuche, „sich in den Griff zu bekommen“ bereits diese lebenswichtigen Strategie erwähnt: Alles, was nicht gut tut, kann weg. Leider lässt sie sich so schwer im Alltag umsetzen, deshalb mache ich aus diesem Thema die

 

3. Einhorn-Strategie:

Was nicht glücklich macht, kann weg.

 

Es ist eigentlich Wahnsinn, aber die meisten von uns  (ich schließe mich da nicht aus- bin auch mehr Sammler als Jäger) halten tatsächlich gerne an Menschen und Zuständen fest, von denen wir eigentlich wissen, dass sie uns nicht gut tun. Aber warum fällt es uns (verdammt noch mal) so schwer, einfach die Bremse zu ziehen?

 

Wir lassen uns zum Beispiel oft in Gespräche verwickeln,

die wir eigentlich gar nicht führen wollen.

 

Wir verbringen unsere Zeit mit Menschen,

bei denen wir uns nicht richtig wohl fühlen.

 

Wir lassen uns in Kleinkriege reinziehen,

die wir nicht führen wollen.

 

 

Dinge, die die Welt nicht braucht

 

Ein paar Beispiele:

(Die ich mir einfach mal schnell ausgedacht habe. Ich schreibe hier nicht nur aus meinem Leben- bevor die, die mich kennen, grübeln, wen ich jeweils damit meinen könnte…!)

 

Da gibt es die Kollegin, bei der du dich ständig bemühst, nett zu sein, obwohl sie dich nur mit abfälligen Bemerkungen und herablassendem Verhalten ärgert.

 

Da gibt es den Cousin, der gerne Witze auf deine Kosten macht, und du versuchst, geistreich und höflich zu antworten, obwohl du innerlich vor Zorn ausbrennst.

 

Da gibt es das Paar, das sein halbes Leben lang in ihrer unglücklichen Beziehung festsitzt und sich (wenn überhaupt) vielleicht erst dann trennen kann, wenn ein Teil sich anderweitig verliebt.

 

Da gibt es die langjährige Freundin, mit der du dich immer noch in regelmäßigen Abständen triffst, obwohl ihr überhaupt nichts mehr gemeinsam bzw. etwas zu sagen habt und du dich eigentlich gar nicht mehr wirklich wohl in ihrer Gesellschaft fühlst.

 

Es gibt Kollegen, die die Pläne und Vorhaben anderer regelmäßig mit Ironie und Spott kommentieren und trotzdem immer wieder um Rat gefragt werden.

 

Oder die Bekannte, die ständig nur von sich erzählt, und die sich selbst eigentlich nie wirklich für dich interessiert. Trotzdem fragst du sie beim nächsten Treffen, wie es ihr geht.

 

Da gibt es die Klatschtante, die über jeden alles (Negative) weiß und sich über jeden aufregt. Trotzdem bist du höflich und hörst ihr zu, obwohl du genau weißt, dass sie bei der nächsten Gelegenheit über DICH herzieht.

 

Und da gibt es die „perfekte Helikoptermutter“, die dich mit Vorträgen über Kindeserziehung bombardiert, bis du dich am Ende selbst als schlechte Mutter fühlst. Du ärgerst dich über sie und dich selber und beim nächsten Mal gibst du dich erneut ihrem Gequatsche hin.

 

Warum lassen wir uns das alles gefallen? Haben wir denn alle eine masochistische Ader???

 

 

Das sind doch alles Dinge, die kein Mensch braucht!

 

 

Ich weiß ja nicht, wie es dir geht, aber wenn ich in so eine Falle getappt bin und in einer Situation stecke, in der ich mich überhaupt nicht wohl fühle, dann ärgere ich mich hinterher noch ohne Ende!

 

Das heißt, ich bestrafe mich doppelt:

Zuerst, weil ich mich aus dieser frustrierenden Situation nicht sofort heraushole und danach, weil ich so schwach war und es nicht getan habe. Dann quälen mich die Selbstvorwürfe.

 

Doch was passiert, wenn es dir doch einmal gelingen würde,

so zu handeln, wie du es eigentlich willst?

 

Falls du es tatsächlich mal geschafft hast, zu sagen:

„Ich möchte das nicht“,

„Du, sorry, darüber möchte ich nicht reden“,

„Können wir das Thema wechseln?“,

oder sogar:

„Ich fände es besser, wenn wir uns nicht mehr treffen“,

ist das doch eine tolle Leistung,

denn endlich hast du dich mal getraut,

auf DICH zu hören und DIR etwas Gutes zu tun.

 

Doch wie geht es dir danach meistens?

 

Du fühlst dich schlecht, weil du so „eiskalt“ reagiert hast und einen Menschen verletzt hast…

 

Finde den Fehler!!!

 

 

Entlarve die Glaubenssätze

Hier hat mir sehr geholfen, alle Glaubenssätze, die dahinterstecken, zu finden und zu entzaubern.

 

Also mein Vorschlag, wenn du dich in einer Situation befindest, in der du gar nicht sein willst: Entlarve alle Glaubenssätze, wie zum Beispiel

 

Warum hältst du dich für „eiskalt“, nur wenn du einem Menschen,

der sich anstandslos verhält, nicht mehr zuhören willst?

 

Warum machst du dir so viel Gedanken um Menschen,

die sich selbst überhaupt nicht um dich scheren?

 

Warum fühlst du dich herzlos, wenn du einen Menschen verlässt,

der regelmäßig dafür gesorgt hat, dass du dich schlecht fühlst?

 

Warum erlaubst du dir nicht, die Wahrheit zu sagen?

 

Warum hast du Angst, jemanden mit der Wahrheit zu verletzen,

auch wenn dieser jemand dich selber respektlos behandelt?

 

Warum gehst du nicht einfach, wenn es dir nicht gefällt?

 

 

Du musst gar keine Antworten dafür finden!

 

Frag dich einfach:

 

Was ist das?

 

Was soll das?

 

Wem gehört dieser ganze Scheiß?

 

Was mache ich damit?

 

Was kann ich tun, damit mich diese Glaubenssätze nicht mehr im Griff haben?

 

Denke an die Energien und erinnere dich an das Access-Clearing, weg mit dem ganzen Mist:

 

“Right and Wrong, Good and Bad, POC, POD, All 9, Shorts, Boys and Beyonds®”

 

(Solltest du meine älteren Blockartikel noch nicht kennen, so kannst du hier nochmal nachlesen, wie und warum es wirkt und funktioniert.)

 

Gelassenheit-to-go-Armband POD und POC Access Consciousness

Die Kurzform dieses Löschungssatzes, "POD und POC", findest du auf dem Gelassenheit-to-go-Armband.

 

Die Armbänder verschenke ich an meine Blogleser.

 

Hier kannst du nachlesen, wie das Armband wirkt und wie du es bekommst.

 

Schotten runter statt hoch

 

In meinem Blogartikel 2017-15-Energie Teil 5-Anteilnahme 3 schrieb ich von Anteilnahme und Verletzlichkeit.

 

Daraus ergab sich die

3. Wolf-Weisheit:

 

„Schotten runter“ statt „Schotten dicht“!

 

 

Manchmal kannst du den Leuten nicht aus dem Weg gehen, obwohl du es gerne möchtest. Du kannst nicht jedes Mal den Job wechseln, wenn ein Kollege schnippisch zu dir ist bzw. nicht jedes Mal umziehen, wenn eine Nachbarin eine verhetzte Pissnelke ist, wenn du verstehst, was ich meine.

 

Mit dieser 3. Wolf-Weisheit kannst du aber genau mit solchen Leuten prima klarkommen lernen.

 

Hier kommen wir wieder zu meinem Lieblingsthema „Gelassenheit“, denn unsere Gelassenheit stellen viele Menschen in unserem Dunstkreis auf eine harte Probe.

 

Allerdings können wir uns Gutes tun, indem wir unsere Einstellung verändern, wie eine Beziehung mit diesen Menschen aussehen soll.

 

Manchmal sind wir der irrigen Meinung, dass uns nahestehende Menschen (wie zum Beispiel Familie oder enge Freunde), uns auch immer in jeder Hinsicht nahe sein müssen.

Diese irrige Meinung kommt daher, dass wir oft Liebe mit Nähe gleichsetzen, was aber auch eine irrige Meinung ist.

 

Beziehung Krise Kreise Stress Ringsystem Freunde Familie

Es gibt ein Modell, das uns als Mittelpunkt beschreibt und unsere Beziehungen wie konzentrische Kreise um unseren Mittelpunkt angeordnet sind. Ich stelle mir das gerne wie eine Zielscheibe oder wie Planetenringe vor.

 

Jeden Menschen, der in unser Leben tritt, ordnen wir in dieses Ringsystem ein.

Damit hat diese Beziehung jedoch keine unveränderliche Position.

 

 

Es liegt an uns, die jeweilige Nähe ständig zu überprüfen und die Anordnung dieses Menschen in das Ringsystem bei Bedarf anzupassen. Wie gesund eine Beziehung ist, hängt ganz stark davon ab, ob die Platzierung stimmt. Je nachdem, wie stimmig die Anordnung ist, leben wir harmonisch oder gefrustet mit den jeweiligen Mitmenschen zusammen.

 

Natürlich sollten unsere Lieben in unserem Zentrum sein oder mindestens im ersten oder zweiten Ring. Doch wer uns nahe ist, der sollte uns auch gut tun.

 

Wenn aber eine Person, ganz egal, wie nahe sie uns STEHT, ein Verhalten an den Tag legt, das uns verärgert oder verletzt, dann kann diese Person uns nicht nahe SEIN!

 

Manchmal müssen wir dann einfach den Abstand erhöhen, um jemanden weiter (oder wieder) lieben zu können. Das gilt für die engsten Familienmitglieder genauso wie für die engsten Freunde.

 

Wer uns verletzt, gehört einfach nicht in die Mitte.

 

Und auch nicht in den ersten oder zweiten Ring. Setzen wir ihn aber weiter weg, etwa in den fünften Ring oder noch weiter nach außen, dann sieht das Ganze vielleicht wieder ganz anders aus: Es geht schließlich NICHT darum, dass wir uns nicht mehr verletzen lassen wollen, sondern vielmehr darum, dass wir diese Person wieder LIEBEN können!

 

Dieses Modell passt so wunderbar zu den „heruntergefahrenen Schotten“ meiner dritten Wolf-Weisheit:

Wir haben mit der 3. Wolf-Weisheit gelernt, dass es überhaupt nichts bringt, sich zu verschanzen, um nicht mehr verletzt zu werden. Vielmehr müssen wir die Anteilnahme erhalten, denn sie ist so wichtig für uns selbst und unsere Beziehungen.

 

Und zur Anteilnahme sind wir nur fähig, wenn wir die Schotten unten lassen, aber dafür müssen wir die richtige Distanz zu unseren Mitmenschen wahren.

 

Eine Person weiter nach außen auf den Ring zu setzen, bedeutet also nicht, sich abzuschotten, im Gegenteil:

 

Das einzige Ziel dieser Anordnungen in das Ringsystem ist,

die Liebe und Anteilnahme zu bewahren.

 

So wird zum Bespiel deine alte Schulfreundin, die dein halbes Leben lang in deinem Zentrum platziert war, vielleicht dieser Anordnung gar nicht mehr gerecht.

Wenn du merkst, dass du dich mit jedem Treffen unwohl fühlst, weil sie zum Beispiel nur über ihr Leben jammert und mit allem unzufrieden ist und ihr beide überhaupt keine gemeinsamen Gesprächsthemen mehr habt, dann wird es höchste Zeit, diese Freundin umzuparken!

 

Um sie weiter lieben zu können, musst du deine Gelassenheit und dein inneres Gleichgewicht wieder finden. Und das kannst du nur, wenn du sie mehr aus der Entfernung liebst. Natürlich kann es dann passieren, dass sie deshalb aus deinem Leben geht, aber genauso gut kann es sein, dass sie ihr Verhalten ändert.

 

Wenn sie sich aus deinem Leben entfernt, empfehle ich dir, sie ohne schlechtes Gewissen gehen zu lassen. Schließlich hast du alles getan, was dir möglich war.

 

 

Trotzdem finde ich, dass man sich manchmal das ganze Beziehungs-Kreise-Modell auch sparen kann, weil es sich bei manchen Menschen einfach nicht lohnt.

 

Nenne mich eiskalt, aber mein Leben ist zu kurz, um meine Zeit und Energie an Menschen zu verschwenden, von denen ich selbst so rein gar nichts zurückbekomme (das meine ich nicht materiell).

Das hat auch nichts mit „Aufrechnen“ zu tun. Aber eben zu der Erkenntnis zu kommen, dass ein Mensch für dich ein „Energieräuber“ ist, musst du schließlich ein paar einschlägige Erfahrungen gemacht haben- und die lohnt es sich immer wieder neu abzuwägen.

 

Kein Mensch sollte sich für einen anderen selbst aufgeben.

 

Deshalb ist manchmal eine glatte Trennung nötig.

 

Ich kann dich nur einladen, jede Beziehung ordentlich ausloten, ob du für diese Person ein angemessenes Plätzchen in Deinen Planetenringen hast, oder ob du vielleicht gar keine Stufe mehr finden kannst.

 

Wenn wir doch die einfache Wahl haben, uns von dem zu trennen, was uns nicht gut tut, dann sollten wir das auf jeden Fall tun!

 

Aussortieren, was nicht mehr funktioniert

Vor ein paar Jahren hatte ich begonnen, in meinem Leben ordentlich aufzuräumen.

 

OK, ich habe eine große Klappe, doch in der Beziehung leider nicht viel dahinter:

Bevor es Smartphones und Whatsapp gab, konnte ich mich eigentlich nur von jemandem distanzieren, indem ich mich rar machte und dafür sorgte, dass ich nicht mehr erreichbar war.

Mit etwas Glück liefen auf diese Weise solche Bekanntschaften dann einfach aus.

 

Ich weiß, das ist nicht die feine englische Art, doch so handle ich noch immer, und ich glaube, da geht es mir nicht alleine so.

Falls du eine andere, humanere Methode kennst, so lasse sie mich bitte wissen, ich bin für jeden Tipp dankbar und lerne gerne dazu.

 

Fluch und Segen ist Whatsapp.

Ich bin ja kein Smartphone-Junkie, aber Whatsapp ist für so einen Telefoniermuffel wie mich ein wahrer Segen:

Termine ausmachen, Dinge abklären, ohne zu telefonieren- perfekt. Ich gehe ein bis zwei Mal am Tag online, um alles „abzuarbeiten“ und dann schnell wieder offline- ich find‘s großartig!

 

Für mich ist Whatsapp sehr hilfreich, um auch mal ganz schnell unliebsame Menschen in den Wind zu schießen.

 

Natürlich ist es ist total armselig,

per Whatsapp Schluss zu machen,

doch der Zweck heiligt die Mittel:

 

Es gibt ja meist einen triftigen Grund,

wenn man Schluss machen möchte,

und oft ist der Grund:

 

fehlender Anstand,

fehlender Respekt,

fehlende Rücksichtnahme…

des Menschen, den du nicht mehr in deinem Leben haben möchtest.

 

 

Ich trennte mich also von allen Bekannten und „Freundinnen“, die mir nicht gut taten, auch wenn es teils langjährige Freundschaften waren.

Inzwischen hatte ich begriffen, dass ich es nicht jedem Recht machen kann und dass manche Menschen einfach nicht zueinander passen.

Es gibt schließlich den Spruch „Wir leben in unterschiedlichen Welten“. Genau, und genau das sollte man akzeptieren!

 

Wenn ich das heute vom energetischen Gesichtspunkt aus betrachte, hatte ich durchweg eine gute Wahl getroffen:

 

Eine Beziehung zwischen zwei Menschen (egal welcher Art),

muss sich, wie alles auf der Erde,

immer in einem energetischen Gleichgewicht befinden,

sonst entsteht auf einer Seite ein Mangel,

und das ist auf Dauer einfach nicht verkraftbar.

 

 

Natürlich bin ich nicht so abgebrüht, dass ich in solchen Situationen ganz ehrlich sein kann, aber das muss es ja auch nicht.

In der Vergangenheit habe ich durch meine Gedankenlosigkeit und mangelnde Diplomatie schon genug Menschen verletzt, da muss ich niemandem die Wahrheit ins Gesicht knallen, wenn ich genau weiß, dass derjenige mich sowieso nicht versteht.

 

Das „erste Mal“

Das „erste Mal Schluss machen“ war für mich das Schlimmste, aber diese Erfahrung hat mein weiteres Vorgehen geprägt. Dieses Erlebnis war einfach fabelhaft.

 

Es handelte sich um eine Mutter, mit der ich mich seit der Krabbelgruppe traf, weil unsere Kinder sich gut verstanden haben. So lange meine Kinder noch klein waren, traf ich mich oft mit anderen Müttern, mit denen ich mich wohl eher nicht angefreundet hätte, wenn ich keine Kinder gehabt hätte.

Die meisten Mütter sind echt nicht mein Fall, und damals war kaum eine dabei, mit der ich abends gerne um die Häuser gezogen wäre.

 

Dass ich mich mit dieser Frau über so viele Jahre regelmäßig trag, lag eigentlich gar nicht an mir. Die Treffen regte sie regelmäßig an, doch ich sagte nie nein, obwohl ich eigentlich gar nicht wirklich Lust dazu hatte.

 

Sie wollte eigentlich immer in einen Indoor-Spielplatz oder Freizeitpark, damit die Kids bespaßt sind und sie in Ruhe ihren Kaffee trinken und dabei quatschen konnte (Geld spielte für sie keine Rolle). Ich wollte aber nicht jedes Mal so viel Geld ausgeben, zumal ich diese Hüpfburgen nicht besonders mag und wir eine Spielesammlung zu Hause bzw. tolle Spielplätze in der Umgebung haben.

 

Sie war konsumsüchtig, und ich gehörte eher zu der produktiven Sorte, die chronisch pleite war.

Ihre Shoppingerlebnisse interessierten mich genauso wenig, wie sie Verständnis für meine „kreativen Phasen“ hatte. Sie betrachtete regelmäßig meine neuesten Kunstwerke kopfschüttelnd mit der Bemerkung: „Na, du musst ja Zeit haben“, und damit war für sie das Thema erledigt.

Sie wurde jedoch nicht müde, mich zu diesem oder jenem tollen Produkt bekehren zu wollen. Sie empfahl mir zum Beispiel monatelang diese Super-Kaffebohnen direkt von der Rösterei, "an der ich doch täglich vorbeifahre und UNBEDINGT probieren muss", ohne zu registrieren, dass wir überhaupt keine Kaffeemaschine mehr besitzen, weil wir unseren Vollautomaten nach 5 Reparaturen völlig genervt rausgeschmissen hatten (das erklärte ich ihr zwar jedes Mal von Neuem und rührte ihr dabei einen löslichen Kaffee an, aber das kapierte sie gar nicht.)

 

Eigentlich war ich immer froh, wenn wir uns verabschiedeten, und hinterher war ich völlig genervt und verärgert.

 

Das ging tatsächlich jahrelang so, bis unsere Kinder in ein Alter kamen, in dem sie sich nicht mehr so ohne weiteres verkuppeln ließen. Irgendwann beschwerten sich meine Mädels, dass sie mit den beiden Kindern dieser Dame eigentlich gar nichts anfangen können. Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm: Die Kinder würden eigentlich nur von ihren neusten Spielsachen oder Klamotten erzählen, aber dafür kannten sie nicht einmal das einfachste Kartenspiel.

 

Das war der Ausschlag.

 

Es war zwar schon ein bisschen schäbig, doch zunächst reagierte ich auf die unzähligen Mails, ob man sich nicht bald mal wieder treffen könne, einfach nicht mehr.

 

Irgendwann kam die befürchtete Whatsapp:

„Ist irgendwas? Warum meldest du dich nicht?“

Ich atmete tiiiieeeeef durch:

Jetzt oder nie!

 

Schreiben ist ja leicht, auch wenn ich für diesen Satz eine gute halbe Stunde gebraucht habe (und noch eine weitere halbe Stunde, bis ich ihn dann auch abgeschickt hatte):

 

„Du, ich finde es besser, wenn wir den Kontakt einschlafen lassen.

Wir leben in verschiedenen Welten, und die Kinder haben sich auch auseinandergelebt.

Du bist ein toller Mensch, und ich wünsch dir alles Gute.“

 

So oder so ähnlich hatte ich das formuliert, und ich war mächtig stolz auf mich.

 

Der befürchtete Shitstorm blieb aus!

Als Antwort kam einzig: „Danke für deine Ehrlichkeit.“ Und danach: NICHTS. Keine weiteren Mails, keine Vorwürfe, keine Stalking, nein, einfach Ruhe.

 

Diese Erleichterung und dieses Glück- einfach unbeschreiblich!!!!

 

Danach war das Eis gebrochen.

 

Von da an achtete ich ganz genau darauf, wie ich mich vor und nach einem Treffen mit ganz gewissen Menschen fühlte und wägte ab, was mir diese Bekannt- oder Freundschaft überhaupt brachte.

 

Ich möchte ja gar nicht behaupten, dass diejenigen,

die ich aus meinem Leben geworfen hatte,

grundsätzlich "doofe" Menschen waren.

Ich finde, jeder Mensch ist auf seine Weise großartig.

Nur passen eben nicht alle zusammen,

das sollte man einfach akzeptieren…

 

Dazu kann ich ein superwitziges Buch empfehlen:

 

Ich hatte es mir eigentlich gekauft, weil ich mich bei dem Titel schon vor Lachen weggeschmissen habe.

 

Doch die Autorin beschreibt auf so witzige Weise Alltagssituationen, in denen sich jeder wiedererkennt, dass sich dieser Kauf wirklich gelohnt hat.

 


Wo wir gerade dabei sind:

 

Horst Lichter schreibt genauso sympathisch, wie er ist und auch dieses Buch ist lesenswert.

 

Es nimmt uns  ein bisschen das schlechte Gewissen, dass wir sowieso nicht haben müssen.


Trennungsschmerz???

 

Allerdings tat ich mir nach jeder „Trennung“ mit dem Loslassen sehr schwer, und es beschäftigte mich hinterher noch monatelang. Das habe ich nicht verstanden, da mir zu diesem Zeitpunkt die Energien und die energetischen Vernetzungen von allen Lebewesen noch nicht bewusst waren.

 

Ich hatte zwar nie die Entscheidung bereut, mich von jemandem zu trennen, der mir nicht guttat, doch ich verbrachte unzählige schlaflose Nächte damit, mir die Szenen noch einmal abzurufen, bei denen ich mich ganz besonders über diese Person geärgert hatte. Natürlich wollte ich das gar nicht, aber mein Gedankenkarussell gab einfach keine Ruhe.

Es war, als wollte ich mich mit diesem unnötigen Kopfkino für mein Handeln rechtfertigen.

 

Ich dachte stundenlang darüber nach, was ich denn gesagt hätte,

wenn es denn einen Sinn gehabt hätte, mit dieser Person zu reden

und ihr zu erklären, warum ich diese Entscheidung getroffen hatte.

Und obwohl ich wusste, dass ich so mit dieser Person nie hätte reden können

(denn wir sprechen leider nicht alle die gleiche Sprache),

habe ich ihr im Geiste in hunderten Versionen meine Meinung gesagt.

 

Jedes Mal, wenn ich an dieser Kafferösterei vorbeifuhr, dachte ich zum Beispiel an diese Mutter, die mir immer und immer wieder diesen sagenhaft köstlichen Kaffee empfohlen hatte.

(Dort konnte man auch direkt Kaffe trinken und frühstücken, und aus lauter Trotz ging ich da nicht hin.)

Und dann war diese Dame wieder total präsent und ich erklärte ihr im Geiste:

„Du hast bis heute nicht begriffen, dass ich gar keinen Kaffeeautomaten habe, weil du einfach nie zugehört hast! Mit deinem Endlosgequatsche von deinen Einkäufen, das kauf ich da, das kauf ich dort, hast du mich zu Tode gelangweilt. Du hast noch nicht mal gemerkt, dass ich überhaupt gar nicht gerne shoppen gehe, obwohl ich das schon so oft gesagt habe… blablabla…"

 

Heute weiß ich, dass es tatsächlich so war: Ich hatte den Zwang, mich rechtfertigen zu müssen!

Aber warum?

Und vor wem?

 

Obwohl ich mit niemandem einen Streit provoziert hatte, wurde ich beispielsweise manchmal bei Facebook von der Freundesliste entfernt. Eigentlich eine Kleinigkeit, und ich kam da eher aus Zufall darauf. Am Anfang schüttelte ich noch ungläubig den Kopf und dachte mir: „Wie kindisch ist das denn? Kann man da nicht drüberstehen?“, doch nachts im Bett ging das Gedankenkarussell wieder los: Ratter-ratter-ratter…

 

Heute kenne ich den Grund und verstehe, was sich da abgespielt hat:

 

Ich spürte die Energien dieser Person noch ganz deutlich,

ohne dass ich sie richtig deuten konnte!

Natürlich war diese Person verletzt und hat nicht verstanden,

warum ich den Kontakt abgebrochen hatte.

Natürlich musste sie auf meine Aktion in irgendeiner Weise reagieren.

Ob Wut, Unverständnis, Trauer oder Erleichterung (was ich ja nicht weiß),

ich spürte das alles, weil wir immer noch miteinander energetisch vernetzt sind.

Und da ich das nicht wusste, ging es mir mies, ohne zu ahnen, warum-

ich hatte ein schlechtes Gewissen, ohne zu wissen, warum.

 

Heute ist mir das so klar!

Es waren nur Energien, die mich daran hinderten, das alles einfach loszulassen!

Und die waren seeeehr hartnäckig, das kann ich versichern!

 

Ich spürte einfach alles und verstand noch nicht, dass mir das alles gar nicht gehörte.

 

Die Trennung von meinen Eltern zu verkraften, dauerte fast zwanzig Jahre.

 

Auch bei einer „Freundin“, die mich jahrelang ausgenutzt hatte und sich als Energiefresser, Narzisst und Egomanin entpuppte, dauerte es Jahre, bis ich nicht mehr an sie dachte, obwohl ich die Freundschaft nicht mal abrupt beendet hatte, sondern einfach „auslaufen“ ließ.

 

Je mehr Platz diese Menschen in meinem Leben eingenommen hatten und je mehr mich deren Verhalten genervt, empört oder verletzt hatte, umso mehr quälte ich mich hinterher, wenn es eigentlich hätte vorbei sein sollen.

Hätte ich die bloß alle mal vorher in den äußersten Ring gesetzt!

 

Manche Szenen liefen wie eine Endlosschleife vor meinen Augen ab, das ging mir ganz schön auf den Geist- ohne dass ich eine Idee hatte, wie ich das abstellen konnte.

 

Ausbruch aus einer Beziehung

Am einfachsten wurde ich tatsächlich jeweils mit der Trennung von meinen beiden langjährigen Expartnern fertig, und meine Erfahrungen widerlegen eigentlich die wissenschaftliche Theorie, dass man zum Verarbeiten einer gescheiterten Beziehung genauso lange braucht, wie die Beziehung gedauert hat.

 

Zum Glück…

Vielleicht wurde durch die vielen Streits während der Beziehung schon alles auf Tisch gebracht, so dass ich das für mich nicht mehr verarbeiten musste. Außerdem musste ich nach beiden Trennungen (die immer von mir eingeleitet wurden) noch monatelangen Psychoterror ertragen. Da wurde die komplette Bandbreite von Stalking, Streit um Geld und Hab und Gut und Haustieren, über Hassbriefe und Telefonterror, und sogar mit Anwaltsbriefen alles abgedeckt.

 

Zum Glück gab es damals noch keine sozialen Netzwerke!

 

Mein letzter Ex hatte das Stalking quasi erfunden und schreckte beispielsweise nicht einmal davor zurück, meinen Omas Schauergeschichten über mich zu erzählen. Selbst als ich meinem neuen Freund (und jetzt Ehemann) kennenlernte, terrorisierte er mich weiter, und ich befand mich in einer doppelt miesen Situation, weil ich meinen Mann da nicht reinziehen wollte.

Doch der Ex ließ es sich nicht einmal nehmen, ihm einen Brief zu schicken, vermutlich um ihn zu warnen, was für eine schreckliche Frau er doch kennengelernt hat.

(Kein Mensch außer dem Verfasser weiß, was da drinstand. Die Schrift meines Ex war eindeutig identifiziert, und der Brief war an meinen Mann adressiert. Doch er nahm den Brief und warf ihn ungeöffnet in den Mülleimer mit den Worten: „Ich weiß, was ich weiß, da muss so ein Arsch nicht daherkommen und mir was anderes erzählen!“ Für meinen Mann war damit die Sache tatsächlich erledigt. Also, ich hätte das wohl nicht gekonnt (Neugier, dein Name ist Weib). Doch ich erlebe sehr oft solche Szenen, bei denen ich seinen Großmut und diese Stärke einfach nur bewundern kann!)

 

Diese ätzenden Erinnerungen schreibe ich nur auf, damit ich erklären kann, was der Unterschied war zwischen meinen durchgeknallten Exfreunden und den anderen Menschen, die ich aus meinem Leben gekickt habe:

 

Die beiden Expartner hatten sich nach der Trennung

mit ihren Terroraktionen zu genüge und vollständig ausgetobt.

Als sie dann allmählich und endlich Ruhe gaben,

hatten sie dann auch tatsächlich Ruhe

und so musste ich auch keine Energien mehr spüren.

Das Spiel war aus, der "Bann" gebrochen.

 

Vielleicht liegt der Unterschied aber auch einfach darin, dass Männer grundsätzlich eine Trennung anders verarbeiten, denn bei den Freund- und Bekanntschaften, bei denen ich einen Schlussstrich gezogen hatte, handelte es sich ausschließlich um Frauen, und da verhielt es sich völlig anders.

Aber das ist nur meine Einschätzung, ich bin ja keine Psychologin.

 

Jedenfalls hatten sich meine Expartner eher nicht so einen Kopf gemacht, sondern haben ihren Frust, den verletzten Stolz oder was auch immer, schön nach außen getragen. Als der Frust weg war, gab es auch keinen Psychoterror mehr, für den Mann war die Sache ausgestanden, und ich durfte mich dann auch endlich erholen.

 

Bei den Frauen, zu denen ich einfach den Kontakt

abgebrochen hatte (wie auch immer),

war das Spiel eben noch nicht zu Ende,

denn da waren vielleicht noch zu viel unausgesprochene Dinge in der Luft.

Also wurden da noch Unmengen Energien frei,

die mich, aber auch den Gegenpart fest im Griff hielten.

 

Das war der Grund, warum ich mir noch monatelang danach Szenen vor meinen Augen abspulte. Ich versuchte verzweifelt, mich zu rechtfertigen, vor mir und der Person, von der ich nichts mehr wissen wollte.

 

Ich habe wie eine Satellitenschüssel alles empfangen, mit meinen eigenen Energien angereichert und unbewusst wieder zurückgesendet.

 

So hat sich ein Kreislauf gebildet, so dass der Gegenpart mit Sicherheit auch nicht zu Ruhe kommen konnte. Damit hielten wir uns gegenseitig bei Laune, ohne das auch nur ansatzweise zu ahnen.

Das ist vielleicht auch der Grund, warum wir Weiber uns noch monatelang über Dinge aufregen und debattiern können, die eigentlich schon lange erledigt sind...?

 

Return to sender

Seit ich weiß, dass es „nur“ Energien sind, ist es wieder ganz einfach:

 

Ich habe diese Energien einfach akzeptiert wie sie waren: Nicht meine, aber Energien, die einfach noch vorhanden sind. Aber eben nicht mehr meine Baustelle.

 

Wenn ich diese akzeptiere und auch ihren Grund respektiere, kann ich meinen Frieden mit ihnen machen.

 

Seit ich diese Gedanken, die mich nachts wachhielten, als Energie enttarnen und sie an den Absender zurückschicken kann, steht mein Gedankenkarussell tatsächlich still und diese Erleichterung kann ich nur jedem gönnen.

 

Und damit meine ich auch den Gegenpart.

„An den Absender zurückschicken“

heißt nämlich nicht,

dass ich demjenigen damit etwas Schlimmes antue.

 

Im Gegenteil:

Da ich diese Energien mit meinem Bewusstsein angereichert habe,

bevor ich sie zurück schicke,

kann der ursprüngliche Absender

damit seine Heilung empfangen und selbst zur Ruhe kommen.

 

 

Du kannst also jederzeit und ohne schlechtes Gewissen Energien, die dir nicht guttun, an den Absender zurückschicken.

Denn dein Bewusstsein ist frei von Bewertungen und Urteilen.

Wenn der Absender seine Energien mit deinem Bewusstsein zurück erhält, so ist das wie ein Geschenk. Doch was er daraus macht, ist jedoch seine Sache. Das betrifft dich nicht mehr.

 

Das funktioniert übrigens auch, wenn du den Absender gar nicht kennst und einfach nur etwas spürst, von dem du weißt, dass es nicht deins ist.

 

Sobald du dich fragst: „Wem gehört das?“, findet das Universum die Antwort und leitet die Energien an den richtigen Urheber weiter.

 

Also bei allem, was dir nicht gehört:

 

RETURN TO SENDER!

 

 

Du hast plötzlich eine unsägliche Macht: Nämlich die Macht, sich von NIEMANDEM mehr bemächtigen zu lassen! Du bist frei! Du musst dir nichts mehr einreden oder aufzwingen lassen, niemand wird dich mehr manipulieren können, weil du erkannt hast, dass all diese Prozesse nur ENERGETISCH ablaufen.

 

Übrigens habe ich mich vor ein paar Wochen mit einer Freundin zum Schnacken genau in dieser Kaffeerösterrei getroffen, die mich zuvor immer an diese konsumgeile Horrortante erinnert hat. Was soll ich sagen: Der Kaffee schmeckt einfach köstlich dort!

Und was noch besser ist: Meine inneren Stimmen geben endlich Ruhe...

 

Da wir uns in einem großen Energiefeld befinden, kommen freilich immer wieder neue Energien, die uns Streiche spielen, und manchmal gehen wir ihnen noch auf den Leim. Aber es wird von Mal zu Mal einfacher, sie zu entlarven.

 

Welche fremden Energien halten dich noch in deinem Gedankenkarussell?

 

Welche Beziehungen beschäftigen dich noch, obwohl du sie schon lange beendet hast?

 

Alles, was du jetzt noch festhälst und alles was dich daran hindert, endlich frei durchzuatmen, möchtest du das jetzt zerstören und ungeschehen machen?

 

Na, dann los:

 

“Right and Wrong, Good and Bad, POD, POC, All 9, Shorts, Boys and Beyonds®”

DANKE!

 

 

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Herzlich, Deine Lina Labert

 

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Kommentare: 3
  • #1

    Heidi (Samstag, 17 Februar 2018 17:05)

    Wow ... wie eigentlich immer habe ich auch dieses Mal das eine oder andere Aha-Erlebnis beim Lesen gehabt. Danke.

  • #2

    Beate Reich (Montag, 19 Februar 2018 15:02)

    Dabei geht es vorrangig um "Energy-Feeding" und um das Thema Opfer/Täter. Und oft geschieht das unbewusst. Wenn mich jemand beleidigt und abwertend behandelt, dann hat er schon meine Energie. Menschen die nur abladen wollen.......haben meine volle Aufmerksamkeit und somit meine Energie, die ihnen natürlich nicht lange bleibt, da es nicht die eigene Energie ist, und darum kommen die auch wieder vorbei um "aufzutanken". Die sind nicht wirklich an einer Lösung interessiert, sondern nur an ENERGIE. Das ist ein Spiel. Ich fragen Jemanden 3 x "willst du wirklich Veränderung?" wenn dann ein "ja, ABER......"kommt. Stoppe ich das Ganze sofort. Das dient mir nicht und dem anderen nicht. Punkt. NEIN sagen, hat man uns ja nicht so beigebracht!!! Aber das ist absolut erforderlich. Und dieses "nett" sein wollen ist auch ein SPIRITUELLES KONZEPT. Rosarot und klebrig. Besser klar sein. Warum sollte ich NETT sein, wenn ich überhaupt nicht so empfinde? Oft ist es die Angst vor Ablehnung. Und grad in der "Eso-Szene" soll man plötzlich nur noch nett sein, voller Licht und Liebe und Räucherstäbchen usw..
    Das ist doch nicht NATÜRLICH. Ein Kind schreit wenn es zornig ist und hat keinen Bock auf NETT. Und es lacht wenn es lachen will.
    Oder NETT sein, dann bekomme ich was ich will.......auch alles ein Spiel.
    Und wichtig ist nicht, was die anderen über mich denken, sondern was ICH über mich denke. Ansonsten gehöre ich immer den anderen. Leichtes Spiel.
    Es geht auch um das SELBST-bewusstsein. Bin ich mir dessen bewusst, wer ich wirklich bin?
    Und natürlich wird man immer wieder mal "angeprüft". Grad wenn man eine Entscheidung getroffen hat. "Meint die das wirklich ernst?"
    JAAAAAAAAAAAAAAAA.
    Wünsch euch eine magische Zeit.
    Beate

  • #3

    Monika (Dienstag, 27 Februar 2018 09:44)

    Schön, tat wieder gut zu lesen, bin da noch am üben mit "back to the sender" :)