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2018-18-Einstieg in ein gesundes Leben- Schritt 4.2_ Keine Eile

Einstieg in die Rohkost

Rohkost_Raw_Vitalkost_gesund_essen gesund bleiben

Schritt 4.1: Keine Eile

 

 

Umstellung auf „gesund“, ohne zu leiden!

 


 

Trotz meiner Liebe zu Kohlenhydraten, tierischen Produkten und Rieslingschorle habe ich für mich einen Weg gefunden, gesünder zu leben.

 

Ich erzähle hier meine Geschichte, die als Anregung, nicht als Anleitung zu verstehen ist.

 

Lebe achtsam, aber ohne Zwang und ohne Verzicht!

 

Es muss sich leicht anfühlen

 

Wenn Du meine anderen Beiträge gelesen hast, hast du sicher schon gemerkt, wie wichtig mir ist, dass jeder seinen eigenen Weg findet.

Niemand außer dir kann besser wissen, was für dich die richtige Wahl ist. Was bei mir prima funktioniert, muss nicht unbedingt auf dich passen und umgekehrt.

 

Deshalb spüre in dich hinein!

 

Wenn bei dir während des Lesens meiner Geschichte irgendwas auf Widerstand stößt und es sich alleine schon bei der Vorstellung des Umsetzens „schwer“ für dich anfühlt, dann ist es für dich nicht das Richtige.

 

Dann lass es und suche einfach weiter.

 

Irgendwo wird für dich das richtige Türchen aufgehen. Wenn du etwas annehmen willst, dann sollte sich das immer leicht anfühlen.

 

Allerdings geschieht eine Umstellung nicht,

ohne was umzustellen,

ist ja logisch.

 

Als Erstes musst du dich mit diesem Gedanken anfreunden, dass du ein paar Einschnitte machen musst- und es damit vielleicht in Zukunft ein bisschen unbequemer für dich wird.

Von nix kommt auch nix, und wer etwas ändern will, muss eben ein bisschen seiner Komfortzone heraus.

Aber es geht ja schließlich um das, was du durch diese kleine Unbequemlichkeit im Gegenzug erhältst!

 

Trotzdem darfst du das nie als Strafe ansehen!

 

Nie solltest du irgendwas widerstehen müssen- denn widerstehen kommt von Widerstand- und wer hält das schon sein Leben lang aus?

Sobald sich solche Gefühle wie Entbehrung, Verzicht, Zwang o.ä. einschleichen, hast du schon verloren. Der Trick ist, alles, was an Umstand hinzukommt oder an Vorlieben wegkommt, auszutauschen gegen etwas, was noch besser ist.

So passt auch hier eine der „berühmtesten“ Fragen von Access Consciousness®:

 

Wie kann es noch besser werden?

 

 

Bestandsaufnahme:

Was habe ich vor der Ernährungsumstellung gegessen?

 

Damit du verstehst, was ich alles umgestellt habe, werde ich erst einmal kurz meine Vita aufzeigen.

 

So bekommst du vielleicht besser eine Vorstellung davon, dass diese Umstellung zwar nicht super-einfach war, jedoch bisher ohne Probleme verläuft.

 

Meine eigenen Regeln, die ich dir oben aufgeschrieben habe, beachte ich dabei stets.

 

 

Kindheit

 

Ich beame mich ernährungstechnisch zunächst in meine Kindheit zurück:

 

Aufgewachsen bin ich abwechselnd bei meinen Omas, dort habe ich bis zur Grundschule meine Kindheit verbracht.

Meine Omas kochten jeden Mittag ein klassisches Essen und es gab viel Obst und Gemüse aus dem Garten.

 

Das einzige, was es bei mir zu Hause an Obst und frischem Gemüse gab, war im Winter Mandarinen und viele Tomaten, wenn gerade Tomatenzeit war.

 

Seit ich zur Schule gegangen bin, versorgte ich mich als sogenanntes „Schlüsselkind“ selbst, und so gab es unter der Woche Fastfood, meist in Form von Ravioli, Pizza oder serbischem Bohnentopf.

Manchmal ging ich mittags nach der Schule zur Oma essen.

 

Am Wochenende kochten meine Eltern, doch das einzige Gemüse, das nicht aus Glas oder Dose verwendet wurde, war Blumenkohl.

Sogar Erbsen, Karotten und Spargel (Obwohl wir in einer Hochburg des Spargelanbaus wohnten, aß ich meine ersten frischen Spargel erst, als ich schon lange ausgezogen war…) gab es aus der Konserve.

 

Wir aßen viel Wurst:

Einmal in der Woche wurde eingekauft, da waren regelmäßig 2 Ringe Fleischwurst für uns drei mit dabei.

(Als ich noch kleiner war- da liebte ich Bierschinken auch mehr, gab es zunächst einen Ring, doch später, als mein Hunger und ich größer wurden, gab es zwei Ringe, damit es für uns Fresser die Woche über ausreichte).

Dazu kam dann noch: Aufschnitt, Fleischkäse… eigentlich ist ja alles eins.

 

Von zu Hause aus kenne ich eigentlich nur Brühwurst in allen möglichen Varianten.

Leider bin ich auch heute noch süchtig nach diesem Zeug.

 

Schinken und Salami begann ich erst später zu essen, als ich schon einen eigenen Haushalt hatte, aber ein Leben ohne Brühwurst ist für mich schwer vorstellbar- auch wenn ich weiß, dass das eines der ungesündesten Essen überhaupt ist.

 

 

Erste eigene Wohnung

 

Ich bin mit 19 von zu Hause ausgezogen und auch da überwog in meiner Ernährung das Fastfood.

 

Wenn ich mal kochte, war ich ohne Maggi-Fix nicht lebensfähig.

 

Obst und Gemüse verarbeitete ich ganz selten.

 

So war mein Gehirn und Geschmackssinn schon seit meiner Kindheit durch das viele Glutamat total verhunzt. Einen natürlichen Geschmackssinn zu entwickeln, das war die echte Herausforderung für meine gesündere Zukunft, denn alles, was auch nur ansatzweise gesund für mich gewesen wäre, schmeckte mir einfach nicht.

 

Wie auch, nach dieser Esskarriere…

 

 

Mitte Zwanzig

 

Es gab einen Einschnitt in meinem Leben, als ich etwa Mitte bis Ende Zwanzig war:

 

Meine Beziehung und mein ganzes Leben lief scheiße, und ich war körperlich wie psychisch ein Wrack.

Ich lechzte nach Veränderung, und das erste Positive, das ich seit langem schaffte, war mit dem Rauchen aufzuhören. (Ich rauchte seit meinem zwölften Lebensjahr, größtenteils 1-2 Schachteln am Tag).

Wie ich das geschafft habe, beschreibe ich bald in einem eigenen Blogartikel.

 

In diesem Zuge begann ich, mich gesünder zu ernähren und ersetzte mein Frühstück komplett durch Obst.

Daran habe ich bis heute kaum was geändert: Morgens auf nüchternen Magen aß ich mein Obst zu meinem Kaffee und sonst nichts- bis zum Mittagessen.

 

Das gab mir körperlich und seelisch einen wahnsinnigen Push.

Wenn ich heute Bilder von mir betrachte, wie ich vor der Obstfrühstück-Zeit ausgesehen habe und mich heute im Spiegel betrachte… ich bin fast doppelt so alt wie damals, aber ich sah damals trotzdem älter aus als jetzt!

 

Wie gesagt, das Obstessen habe ich seither beibehalten.

Allerdings kam irgendwann morgens noch ein Natur-Biojoghurt dazu, in das ich ein bisschen Himbeermarmelade einrührte. Das machte mich satt bis zum Mittagessen.

 

Seit ich Yoga mache, macht mich Süßes nicht mehr so richtig an.

Selbst wenn bei der Arbeit mal ein Geburtstag gefeiert wird und es Kuchen, Salziges und Süßes gibt, so ist mir mein Obst trotzdem lieber.

 

Es ist ein wichtiges Ritual geworden.

 

 

Meine Ernährungsgewohnheiten- aktuell vor der Umstellung

 

„Seit meine Kids größer sind (morgens kümmert sich mein Mann) beginne ich früh zu arbeiten- und so gehe ich zwischen 6 und halb 7 Uhr aus dem Haus.

 

Bereits im Auto trinke ich meinen ersten Kaffee und ich esse dazu die erste Obstportion, die ich mir vorher frisch als Fingerfood-Häppchen zurechtgeschnitten und in eine Dose gepackt habe. Meist immer etwa vier verschiedene Teile.

 

Zur Frühstückpause gibt es dann den zweiten Kaffee, die zweite Obstportion (4-5 Teile) und einen Naturjoghurt mit etwas Marmelade.

 

So kommt also vormittags an Obst schon einiges zusammen: Etwa 2 Äpfel, 2 Bananen, Kiwi und je nachdem, was saisonmäßig angesagt war, noch Birnen, Nektarinen, Orangen, Ananas, Melone…

 

Mittags gibt es Essen aus der Kantine mit einem großen Salat aus der Salatbar.

Seit etwa 2 Jahren habe ich mir rein aus Mitgefühl angewöhnt, unter der Woche kein Fleisch mehr zu essen, also liegen auf meinem Teller in der Mittagspause nur Beilagen, Gemüse oder ein vegetarisches Gericht.

 

(Ich könnte nie ganz Vegetarier werden,

dazu liebe ich Fleisch und Wurst zu sehr,

doch diese Variante war leicht umsetzbar

und nimmt wir wenigstens ein bisschen das schlechte Gewissen).

 

Abends gibt es dann Brot.

Ich bin ein Brot-Junkie! Und da ich so Brühwurst-süchtig bin, halten meine guten Vorsätze oft nicht bis abends, so dass ich dann doch auf Vegetarisches pfeife und eher Fleischwurst, Aufschnitt oder ähnliches aufs Brot legte.

 

Ich liebe Quark und Käse, und auch davon esse ich abends manchmal noch viel zu viel.

 

Fürs schlechte Gewissen gibt es dann meist noch Rohkost, Tomaten und auch Gurken, Paprika und Karotten zum Knabbern.

 

Mein Gewicht schwankt immer mal wieder ein paar Kilos rauf und runter, das ist immer abhängig, wie diszipliniert ich beim Sport bin.

Je weniger ich mich bewege, desto mehr esse ich auch. Je regelmäßiger und häufiger ich Yoga praktiziere, desto achtsamer bin ich beim Essen. Aber manchmal meldet sich bei mir eben auch mal der Schlendrian…

 

Irgendwann bremse ich mich dann wieder selbst ein und gestatte mir 2 Scheiben Brot pro Abend, Belag beliebig.

 

Mein Hauptgetränk ist Leitungswasser und abends Rieslingschorle.

 

Am Wochenende schaue ich gar nicht auf die Ernährung. Ich esse, was auf den Tisch kommt (mein Mann kocht gerne, ich bin eher nicht so die Haushaltsfee), und davon meist viel zu viel, so dass ich oft nach dem Essen ein Mittagsschläfchen brauche.

 

Naschen ist glücklicherweise nicht so mein Ding, ich gönne mir am Wochenende nach einem deftigen Essen gerne mal eine Lindor-Kugel, die muss dann aber sein, und das ist für mich Hochgenuss pur.

 

Abends bin ich nicht so der Couch- oder Fernseh-Freak, aber wenn ich mal zum Sitzen komme, knabbere ich auch ganz gerne mal kleine Brezelchen oder ähnliches. Kartoffelchips, Flips oder ähnliches mag ich nicht so, dafür aber Nüsse aller Art und auch mal mit Obst kombiniert.

 

Wochenends gibt es gerne mal mit meinem Mann zusammen ein „Nacht-Schmackerl“, das sind kleine Häppchen mit Brezeln oder Brot zusammen mit Wurst, Käse und Obst, das wird auch gerne mal nach Mitternacht aufgefahren.“

 

So, das war die Bestandsaufnahme vor meiner Ernährungsumstellung.

So waren meine Essgewohnheiten bis letztes Jahr im Dezember.

 

 

Ich liebe Kohlenhydrate, tierische Produkte und Rieslingschorle!

 

Vor dem Gesundheitsseminar im Januar war ich vollends von meinem halbwegs gesunden Lebensstil überzeugt.

Ich hätte nicht im Traum daran gedacht, dass ich etwas ändern wollte!

 

Ich erklärte in dem Seminar in der Vorstellungsrunde:

 

„Ich bin ein Allesfresser (ein echter Pfälzer Saumagen also),

und habe auch nicht wirklich vor, das zu ändern.

 

Ich esse schon einiges Ungesundes und trinke gerne Riesling-Schorle.

Ich trinke nur gut gekühlte Getränke, obwohl ich weiß,

dass Kaltgetränke pures Gift für meine Leber ist.

 

Da für mich aber der Genuss an erster Stelle steht

und ich mein Essverhalten nicht umstellen will

(weil es zu gut schmeckt und ich nicht zu viel Zeit

und zu viele Gedanken über Nahrungsbeschaffung

und Nahrungsaufnahme machen möchte),

will ich deshalb künftig 1-2 mal jährlich

eine Leber- und Gallenblasenreinigung durchführen,

quasi als Entschuldigung an meinen Körper

und als Ausgleich meines ungesunden Lebenswandels.

Mehr will ich mir aber nicht antun.

 

Es geht schließlich um die Pfälzer Lebenslust!“

 

Wie erwähnt, das war vor dem Seminar.

Ich muss betonen, dass jeder in der Runde meine Aussage akzeptiert und niemand mich bequatscht, bedrängt, missioniert hat oder versuchte, mich umzustimmen.

Das Bewusstsein kam mit dem neu gewonnenen Wissen über die vielen Krankheitsursachen von ganz alleine…

 

Ich erinnere mich an eine witzige Situation, bei der ich heute noch grinsen muss, wenn ich an sie denke:

 

Etwa im Oktober 2017, nach meiner dritten Leberreinigung, entschloss mich zu einer gründlichen Darmspülung, einer Colon-Hydro-Therapie.

Nur wenige Heilpraktiker bieten das an, doch ich habe eine sehr kompetente Naturheilpraxis bei mir in der Nähe gefunden, die auch gleichzeitig eine „Ernährungspraxis“ ist.

 

Das gefiel mir eigentlich gar nicht, denn ich hatte keine Lust, mich in Ernährungsfragen vollquatschen zu lassen.

 

So, wie ich oben beschrieben hatte, war ich mit meiner Ernährung recht zufrieden.

Ich dachte, das sei trotz ein paar kleiner Sünden gesund genug, außerdem mache ich ja regelmäßig Leberreinigungen, um meinem Körper Gutes zu tun, jetzt sogar eine Colon-HydroTherapie- das ist doch soooo viel mehr, als andere tun.

 

Das sollte doch bitte schön reichen, um gesund alt zu werden!

 

Für das erste Vorgespräch wurde mir ein Anamnesebogen zugeschickt, den ich vorab ausfüllen sollte. Eine Frage lautete: „Auf welches Lebensmittel wollten Sie auf gar keinen Fall verzichten?“

 

Und ich schrieb stolz:

„Kohlenhydrate, tierische Produkte und Rieslingschorle!!!“

Mit drei Ausrufezeichen.

 

Bei dem Erstgespräch saß der Heilpraktiker vor mir und murmelte ganz monoton genau das vor sich hin: „Auf welches Lebensmittel wollten Sie auf gar keinen Fall verzichten? Kohlenhydrate, tierische Produkte und Rieslingschorle…“

 

Den Bogen hatte ich damals gleich mit der Post zurückgeschickt, obwohl der Termin erst viel später stattfand.

Es war also schon eine Weile her, als ich diese Fragen beantwortet hatte, so dass ich das tatsächlich völlig vergessen hatte. Als ich seine Worte hörte, war mir erst gar nicht klar, dass er meinen Fragebogen vorlas, denn mein erster Gedanke war: „Das ist ja gut, das könnte echt von mir sein!“

 

Was ich damit erreichen wollte, hatte ich auf jeden Fall erreicht: Völlig resigniert ging er mit keinem Wort auf meine Ernährungsgewohnheiten ein und ich war sehr stolz auf mich.

 

Mit der Colon-Hydro-Therapie war ich übrigens sehr zufrieden, doch das ist eine andere Geschichte.

 

Ich könnte mich heute noch schieflachen!

 

Inzwischen war ich ein weiteres Mal dort, und seit ich auf meiner Rohkost-Schiene fahre, bin ich fast noch einen Schritt weiter als die Therapeuten dort. Nun herrscht ein reger Austausch, bei dem beide Seiten profitieren. So schnell kann Veränderung sein…

 

 

Die Umstellung

 

Aber nun von Anfang an:

Was habe ich seit Januar verändert?

 

Um es vorweg zu nehmen:

 

Ich unterscheide erst einmal ganz klar zwischen „Wochenende“ und „Alltag“.

Wobei ich als „Alltag" die Arbeitstage sehe und unter „Wochenende“

auch alle Feiertage und Urlaubstage zusammengefasst sind.

Meine Arbeitstage umfassen den Montag bis Donnerstag,

weil Freitag mein freier Tag ist.

 

„Alltag“ ist bei mir also vier Tage die Woche.

 

 

Obst ist für Kinder gut- für Erwachsene wäre Gemüse besser…?

 

Nun, was mein übermäßiger Obst-Konsum angeht, habe ich gelernt, dass es als Erwachsener eigentlich gar nicht so günstig ist, so viel süßes Obst zu essen.

 

Für Kinder ist das gar kein Thema, die können so viel Obst essen wie sie wollen, zumal lebendiges Obst natürlich auch über viele Vitalstoffe verfügt.

 

Allerdings enthält gerade süßes Obst sehr viel Fruktose (Fruchtzucker), die der Leber große Probleme bereitet.

Die Leber gibt Fruktose nicht ins Blut weiter, sondern saugt sie regelrecht auf und verwandelt sie in ihren Zellen zu einem Großteil in Fett. Und mit einer Fettleber ist leider nicht zu spaßen.

 

Das Problem bei Fabrikzucker ist übrigens gar nicht so sehr die darin enthaltende Glukose (Traubenzucker), denn die geht durch die Leber sofort ins Blut und somit ins Gehirn.

Und das liebt und braucht sehr viel Glukose, wie wir wissen.

Natürlich macht auch hier wieder die Menge das Gift.

Das Problem ist eher, dass dieser Fabrikzucker aus einem Glukose- und einem Fruktose-Molekül besteht, und diese Fruktose in der Leber „hängenbleibt“. Immer, wenn wir gerade im „Zuckerrausch“ sind, leidet also im Stillen unsere Leber, während das Gehirn sich diesem Rausch hingibt.

 

Für Erwachsene ist es also günstiger, statt Obst viel rohes Gemüse zu essen.

Was aber mit meinem Obst-Frühstück???

 

Ich habe es tatsächlich reduziert, denn seit Januar verzichte ich auf die frühmorgendliche Portion im Auto.

Das hat erstens den Vorteil, dass ich weniger Obst esse und zweitens den günstigen Effekt, so erst viel später zu frühstücken.

 

Ich mache nämlich jetzt gleichzeitig längere Essenspausen und esse nichts mehr vor neun Uhr. Das hängt mit der Organuhr zusammen und mit dem Intervall-Fasten, doch dazu später mehr.

 

Mein Obst-Frühstück um neun Uhr habe ich beibehalten.

Wenn schon, sollte Obst immer auf nüchternen Magen gegessen werden (was ich ja schon immer so getan habe), außerdem ging ich nach meinem Gefühl:

 

Der Anteil meines inneren Kindes ist glücklicherweise sehr groß geworden, seit ich gelernt habe, eine Beziehung zu ihm aufzubauen und mit ihm zu kommunizieren (das ist einer meiner Lieblings-Blogartikel, wenn du mehr über das innere Kind wissen möchtest, erfährst du das hier.)

Ich bilde mir ein, dass mein inneres Kind noch eine ordentliche Portion Obst braucht. Außerdem betrachte ich mich im Vergleich zu Gleichaltrigen in punkto Vitalität, Gesundheit und Jugendlichkeit- und auch wenn es nicht wirklich vorteilhaft ist zu vergleichen-, da sagt mir mein Gefühl, dass ich so einiges wohl doch richtig gemacht habe. Oder zumindest nicht sooooo schlecht…

 

Deshalb habe in mich hinein gespürt und an meinen Obstkonsum gedacht, auch wenn ich jetzt weiß, dass zu viel Fruktose krank macht.

Aber es fühlte sich für mich (und ich betone für MICH, denn das kann individuell anders sein) leicht an. Hätte es sich schwer angefühlt, hätte ich es künftig wohl geändert.

Aber ich habe weiterhin ein gutes Gefühl, was mein Obst-Frühstück betrifft, deshalb lasse ich das so.

 

Die Gewöhnung ging recht schnell, und ich kann wirklich behaupten, dass ich morgens weder Hunger noch sonstige Lust auf Essen verspüre.

 

Es gelingt mir locker, bis um neun Uhr zu warten, bis zum ersten Frühstück.

 

 

Fabrikzucker meiden

 

Bei dem Frühstück habe ich noch eine Kleinigkeit geändert:

 

Ich esse zwar weiterhin den Natur-Joghurt, doch ich gebe keine Himbeermarmelade mehr hinein.

Stattdessen kommt hinzu: Ein paar gekeimte Sonnenblumenkerne, abgewechselt mit Hanfsamen und Buchweizen, etwa einen Esslöffel voll. Was gekeimte Samen sind, habe ich in diesem Blogartikel erklärt, klicke für den Link bitte hier.

 

Etwa einen Esslöffel Obsttrester (Orangen, Apfel oder Granatapfel-Trester), den ich getrocknet und gemahlen habe. Wie ich das mache, erfährst du hier.

 

Und dann noch einen Teelöffel Flohsamenschalen und einen Teelöffel Chia-Samen für eine gute Unterstützung der Verdauung.

 

Sehr lecker, kann ich nur empfehlen.

 

 

Ist Kaffee nun gesund oder was?

 

Den Kaffee wollte ich eigentlich gar nicht weglassen, das ist einfach so nebenher passiert.

 

Ich trinke jetzt nur noch ganz selten Kaffee (ich trinke ihn schon mein Leben lang schwarz und ohne Zucker), manchmal eine Tasse am Wochenende (manchmal schütte ich sogar einen Teil von der Tasse wieder weg) und in den seltenen Fällen, wenn ich mal Kopfweh habe. Früher habe ich die Ibuprophen geschluckt wie Bonbons, heute brauche ich keine mehr.

 

Aber das mit dem Kaffee und dem Kopfweh ist eine ganz eigene Geschichte, die ich noch aufschreiben werde.

Ich hätte nie etwas weggelassen, was mir so sehr am Herzen liegt, wie meinen geliebten Kaffee.

Deshalb möchte ich noch einmal betonen, dass es nichts mit meiner Ernährungsumstellung zu tun hat, dass ich jetzt keinen Kaffee mehr trinke.

 

Wenn du Lust auf Kaffee hast,

dann unterdrücke das nicht,

sondern trinke ihn, und fertig!

 

Ob Kaffee nun gesund ist oder nicht, darüber schlagen sich Fachleute die Köpfe ein.

Tatsache ist:

Die darin enthaltenen Bitterstoffe sind sehr förderlich für unseren Organismus, insbesondere für die Leber.

Gleichzeitig übersäuert Kaffee den Körper, was gar nicht gut ist (das könnte man ausgleichen, wenn man Natron (Soda) hinterher trinkt, doch wer hat schon Lust, sich morgens Seifenwasser hineinzupfeifen???) und das Koffein aktiviert auf unnatürliche Weise Adrenalin, das zu einer Wachheit führt, die leider auf Kosten der Gesundheit geht.

 

Also, weder richtig noch falsch- gehe beim Kaffeetrinken bitte nach deinem Gefühl.

Mein Tipp:

Auch hier macht die Menge das Gift, trinke viel Wasser und gönne dir öfter mal eine ausgepresste Zitrone im Wasser. Wenn dir das Natron nichts ausmacht, trinke immer mal wieder ein bisschen davon in Wasser aufgelöst.

Natron macht den Körper basisch, das ist in jedem Falle hilfreich, denn im Grunde sind wir alle übersäuert.

 

 

Was habe ich morgens noch verändert?

 

Seit ich weiß, dass eine gesunde Darmflora so wichtig für das gesamte Wohlbefinden ist, nehme ich morgens gleich nach dem Aufstehen ein Schnapsgläschen voll mit einem Bakterienpräparat.

 

Das sollte ich ein halbes Jahr lang nach meiner Colon-Hydro-Therapie einnehmen, doch da mir das so gut getan hat, behalte ich das weiterhin bei.

 

Seit ich von meinen Leberproblemen erfahren habe, nehme ich morgens Bitterkräuter.

Während ich das Obst und Gemüse schnipple, nehme ich einen Teelöffel voll mit Bitterkräutern in den Mund und lasse das Pulver schön im Mund zergehen. Durch die Mundschleimhaut können die wertvollen Stoffe sofort aufgenommen werden. Am Anfang fand ich den Geschmack ganz furchtbar, doch inzwischen habe ich mich daran gewöhnt. Nach ein paar Minuten schlucke ich alles herunter und spüle gut mit Wasser hinterher- ein Ouzo am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen…

 

Inzwischen schmeckt es gar nicht mehr so schlimm

und vielleicht habe ich Kaffee instinktiv deshalb so gerne getrunken,

weil ich seine Bitterstoffe eben bitter nötig hatte.

Vielleicht ist der Ersatz durch die Bitterkräuter auch der Grund,

warum ich den Kaffee nicht vermisse…?

Ist nur so eine Theorie von mir.

 

Auf alle kleinen Änderungen (z.B. Intervall-Fasten, Flohsamenschalen, die Bitterkräuter und die Bakteriensuspension) gehe ich in einem anderen Artikel noch einmal näher ein.

 

Bis jetzt hatte ich noch nichts Weltbewegendes geändert, bis dahin fiel mir die Umstellung sehr leicht.

 

Beim früheren Aufstehen tat ich mir da schon schwerer:

 

 

Es ist schon ein bissel unbequem...

 

Inzwischen stehe ich eine halbe Stunde früher auf als jahrelang gewohnt, damit ich mein Essen vorbereiten kann.

 

Früh aufstehen ist für mich echt eine Strafe und ich kämpfe morgens um jede Minute, die ich länger im Bett bleiben kann.

 

Da ich früh aus dem Haus gehe, klingelt mein Wecker jetzt um 5:15 Uhr, das ist schon echt hart.

 

Und doch ist es das mir wert. Ich finde mein Essen so lecker, dass ich mich schon den ganzen Vormittag darauf freuen kann.

 

Ich schnipple Rohkostsalat für mich und auch für meinen Mann.

Meine Kinder bekommen viel Rohkost in Streifen zum Knabbern und eine Box mit geschnittenem Obst.

Das reicht oft fürs komplette Frühstück, so dass meine Mädels gar kein Brot oder ähnliches dazu essen. Da sie in der Ganztagsschule sind und in der Mensa essen müssen, haben sie so wenigstens eine vitalstoffreiche Mahlzeit pro Tag.

 

Außerdem schäle ich etwa 6-8 Orangen für einen frisch gepressten Orangensaft, den sich die Mädels mit in die Schule nehmen. Die beiden jagen die Orangenstücke dann durch die Saftpresse, während ich schon auf dem Weg zur Arbeit bin und reinigen anschließend den Entsafter wieder. Das hat bisher prima geklappt.

 

Allerdings braucht diese morgendliche Vorbereitung seine Zeit,

ich bin mit dieser Vorbereitung etwa 30-45 Minuten beschäftigt.

 

Das ist das Einzige, was mir manchmal noch schwerfällt:

 

Dieses frühe Aufstehen...

 

Allerdings gehe ich seitdem früher ins Bett und das klappt eigentlich ganz gut.

 

 

Finanzieller Aufwand

 

Auch das möchte ich dir nicht vorenthalten:

 

Ich habe ein paar Monate lang Haushaltsbuch geführt und festgestellt, dass der Spaß nicht ganz billig ist.

 

Wir verbrauchen etwa hundert Euro in der Woche

alleine für Obst und Gemüse.

 

Allerdings kaufe ich Bio, so gut ich eben kann.

Wir haben einen Biosupermarkt in der Nähe, aber ich schaue auf den Geldbeutel und kaufe deshalb auch Biogemüse im Diskounter.

 

Es ist mir zwar nicht recht, dass ich dort keine regionalen oder wenigstens deutsche Bioprodukte erhalte.

Aber es ist halt alles eine Preisfrage… ich hoffe natürlich sehr, dass die Produktion der deutschen Bioprodukte mehr gefördert wird, wenn man merkt, dass die Nachfrage steigt.

 

Die meisten Bioprodukte kommen aus dem nahen Ausland, das lasse ich mir gerade noch gefallen, aber ich weigere mich, einen Bioapfel zum Beispiel aus Chile zu kaufen.

Da kaufe ich meine Äpfel dann doch lieber beim Bauern um die Ecke, auch wenn er noch konventionell anbaut. Es ist leider immer eine Gratwanderung.

Natürlich kannst du alles bei Bioland oder Demeter kaufen, und ich unterstütze ja auch, wo ich kann, doch bei den Mengen, die wir inzwischen essen, könnten wir das finanziell nur schwer stemmen.

 

Mich würde interessieren, wie du darüber denkst und wie du das handhabst. Ich bin mit meinem persönlichen Mittelweg bisher nur mäßig zufrieden…

 

Was die Mengen an Obst und Gemüse angeht, möchte ich kurz mal aufzählen, was ich so einkaufe, damit du dir ein Bild von unserem Vorratskeller machen kannst:

 

Ich kaufe 2x in der Woche groß ein, da ist aber der Wagen bis zum Rand voll mit frischen Sachen:

 

Am Tag verputzen wir zu viert MINDESTENS

(ich nenne das die Grundsubstanz)

3-4 Paprika, 2 Salatgurken, ein halbes Pfund Karotten, etwa 250g Tomaten,

1 kg Orangen, 4 Bananen, 3-4 Äpfel, 3 Birnen, 3 Nektarinen, 2 Kiwi, 2 Zitronen,

dazu kommen noch Zucchini, Champions, Avocado usw…

 

Meine Kinder bekommen fast immer eine halbe (für beide zusammen)

Melone oder Ananas mit in die Schule.

 

Am freien Tagen, wenn wir morgens zusammen frühstücken,

ist locker mal zusätzlich

ein Kilo Karotten, ein Bund Stangensellerie und eine Fenchelknolle weg.

 

Das ist eine Menge Zeugs.

Ich habe zwar den Luxus, einen extra Kühlschrank nur für Obst und Gemüse mein eigen zu nennen, doch der reicht bei weitem nicht mehr aus. Wir mussten den Keller umräumen und Lagerfläche einrichten, sonst müsste ich 3-4 Mal in der Woche einkaufen.

 

Ich finde, das solltest du alles wissen, bevor du dich mit einer Ernährungsumstellung befasst.

 

Das alles ist schon ziemlich umständlich und auch zeitraubend, doch ich habe bisher keine Sekunde und keinen Cent bereut, auch das solltest du wissen.

Wie ich ganz am Anfang des Artikels schon geschrieben habe: so ganz bequem kommst du eben nicht weg, wenn du gesünder leben willst.

 

Aber dafür lohnt es sich einfach, finde ich…

 

 

Was hat sich mittags verändert?

 

In meiner Firma gibt es eine Kantine, die richtig leckeres Essen bietet. Der Koch und das gesamte Team sind mir ans Herz gewachsen und vor allem:

Das Essen kostet nichts!

 

Alle Kollegen treffen sich mittags dort, Essen hat ja auch was Soziales an sich.

 

Es ist also schon eine Entbehrung, diese Kantine jetzt nicht mehr zu nutzen.

Allerdings schmeckt mir mein eigenes Essen inzwischen um ein Vielfaches besser, so dass es gar keine Entbehrung mehr ist.

 

Natürlich könnte ich viel Geld und Zeit sparen, wenn ich in der Kantine weiterhin esse, doch das möchte ich nicht mehr. (Das liegt nicht an der Qualität vom Essen!)

Ich habe einfach etwas Besseres für mich gefunden und möchte das unbedingt behalten.

 

Also kein Zwang und kein Gefühl des Verzichtes.

 

Das geht sogar so weit, dass die Essensgerüche aus der Kantine

in meine Nase wabern und ich eher Unwillen als Lust verspüre.

Es ist kein Ekel oder so, es fühlt sich aber unangenehm bis neutral an.

Überall hängt der Essensplan aus,

so das ich täglich über das Tagesessen informiert bin,

ob ich nun will oder nicht.

Ich schaue auf den Plan, verspüre aber keinerlei Reaktion.

Kein Lechzen, kein Gefühl des Bedauerns oder des Verlustes, nichts!

Ich habe mir mental die Türe zur Kantine zugeschlagen

und das akzepziert mein Ego.

 

Es fühlt sich tatsächlich ganz leicht an.

 

 

Mein Körper hat sich so sehr an die gesunden Sachen gewöhnt, dass er nach seinen Vitalstoffen „schreit“, und er nichts anderes mehr will. Das ist total verrückt, aber es funktioniert wirklich super!

 

 

Mittagessen: Rohkostsalat

 

Ich variiere täglich meinen Rohkostsalat und auch das Dressing.

 

Sehr oft habe ich mein Mandel-Mayonnaise-Dressing mit Senf, Kurkuma und Knoblauch, das ich in dem Blogartikel 2018-16-Rezept Mandelmayonnaise vorgestellt habe.

 

Dazu esse ich das Flohsamenbrot, auch in verschiedenen Varianten, auch dieses Rezept habe ich schon online, den Link dazu findest du hier.

 

Und so esse ich mittags eine Schüssel voll mit Rohkostsalat und mein Rohkostbrot dazu- jeden Tag, seit Januar.

Und bis heute habe ich kein Gefühl des Verzichtes oder des Verlustes gehabt, weil mich dieses Essen so satt und zufrieden macht und mir bis heute noch immer sehr gut schmeckt.

 

Meine Speicher fülle ich mit wichtigen Vitalstoffen, so dass die Müdigkeit am Mittag ausbleibt.

Ich falle nicht wie sonst nach dem Essen in ein tiefes Loch, sondern bin richtig fit.

 

Allerdings möchte ich bald noch einen Schritt weitergehen und mittags auf grüne Smoothies umsteigen.

 

Wenn du dich vitalstoffreich und ohne Mangel ernähren willst,

kommst du um grüne Smoothies einfach nicht herum.

 

Ich spare gerade für einen Vitamix und probiere bereits mit den Geschmäckern herum.

 

Sobald etwas spruchreif ist, werde ich einen neuen Artikel verfassen.

 

 

Jeden Mittag das Gleiche essen? Ist das nicht langweilig?

 

Beim Rohkost-Salat verwende ich alles, was der Kühlschrank hergibt:

 

Paprika, Karotten, Tomaten, Gurken, Zucchini, Avocados, Champignons, frische Sprossen, gekeimte Samen wie z.B. Sonnenblumenkerne oder Buchweizen.

 

Ich habe auch schon mit rohen Kohlsorten herumexperimentiert- Rohen Rosenkohl, Blumenkohl oder Brokkoli im Salat ist mal was ganz anderes: Kohl schmeckt roh völlig anders als gekocht, an den Geschmack musst du dich mal rantasten.

 

Die Bitterstoffe (also das, was den Kohl so gesund macht) sind alle noch drin und nicht totgekocht, und das ist eben Geschmacksache.

 

Ich gewöhne mich auch erst langsam daran.

 

Eigentlich vertrage ich nichts, was Kohl ist: Etwa eine Stunde nach dem Essen bekomme ich übelste Bauchkrämpfe und Blähungen.

Bei gekochtem Kohl kann ich fast die Uhr danach stellen, selbst wenn ich nur kleine Mengen esse.

Komischerweise vertrage ich den rohen Kohl viel besser als den gekochten; wenn ich nur kleine Mengen esse, dann merke ich überhaupt nichts!

 

Manchmal kombiniere ich ganz viele verschiedene Gemüsesorten, manchmal nur zwei oder drei.

 

Oft kommen in meinen Salat gekeimte Samen und/oder frische selbstgezogene Sprossen.

 

Bis jetzt ist mir mein Essen noch nicht langweilig geworden…

Da sich mein Geschmack langsam ausprägt, schmecken mir die Salate nie gleich.

 

Verschiedene Kombis haben auch verschiedene Geschmäcker, und es ist spannend, immer etwas Neues herauszufinden.

 

 

„Wirst du damit überhaupt satt?“

 

Nicht satt zu werden, war tatsächlich auch meine Sorge, doch das hat sich nicht bestätigt- im Gegenteil:

 

"Satt" bedeutete für mich eigentlich "vollgestopft sein",

denn mit konventionellem Essen

höre ich eigentlich nur unfreiwillig auf

und nicht, weil ich "satt" bin.

 

Dieses Gefühl habe ich mit Rohkost gar nicht,

denn frische Kost enthält keine Stimulantien,

wie sie in gekochtem und verarbeitetem Essen enthalten sind.

 

Mit Rohkost fühle ich mich wirklich satt und befriedigt und bin nicht mehr so vollgestopft und müde wie sonst nach dem Essen.

 

Und da ich mich noch immer Tag für Tag auf mein Mittagessen freue, und es mir wirklich an nichts fehlt, bin ich wohl auf dem richtigen Weg.

 

Ich könnte mir an diesen Tagen ein warmes gekochtes Essen gar nicht mehr vorstellen!

 

 

„Aber dann isst du ja immer kalt?!?“

 

Was mein Mittagessen angeht, ist das eben so.

 

Viele Rohköstler wärmen ihr Essen auf, das ist ja bis 46°C auch ok. Ansonsten macht mir das kalte Essen inzwischen nichts aus.

 

Früher dachte ich, nur ein warmes Essen, so klassisch mit Fleisch, Soße, Beilagen und vielleicht gekochtem Gemüse ist „was Gescheites“.

 

Heute ist es umgekehrt.

 

Ich bin überhaupt nicht mehr so scharf auf das konventionelle Essen, und deshalb zwinge ich es mir auch nicht hinein, wenn ich keine Lust darauf habe.

 

Und hier ist der große Unterschied zu Diäten oder Essensumstellungen, die oft die vielen Süchte weiterhin bedienen: Ich rede mir das nicht ein, ich WILL wirklich nichts anderes mehr als meine Rohkost!

 

Das ist was ganz anderes, als wenn ich mir meine Lieblingsspeisen verkneifen müsste- das würde ich nämlich nicht hinkriegen und schon gar nicht durchhalten.

 

 

Ich vertrage keine Rohkost!

 

Diesen Satz höre ich tatsächlich ständig!

Viele sagen zu mir, wenn sie erfahren, dass ich mittags nur Rohkost esse, sie selbst würden gar keine Rohkost vertragen.

Das hat mich sehr verwundert, denn vorstellen kann ich mir das nicht. Das Unnatürliche ist doch das KOCHEN und nicht das Rohe!

 

Sollte unsere Mutter Natur tatsächlich Mist gebaut haben???

 

Dazu möchte ich meine Beobachtungen schildern, die ich am eigenen Leib gespürt habe:

 

Dein Körper braucht eine Weile, bis er sich auf das gesunde Essen eingestellt hat.

 

Er hat schließlich vorher ständig kompensieren und improvisieren müssen, um den Stoffwechsel irgendwie am Laufen zu halten, und nun bekommt er wertvolle Nährstoffe in Hülle und Fülle.

Das dauert seine Zeit, bis sich auch die Darmflora umgebaut hat, was natürlich langfristig einen sehr positiven Effekt hat. Wenn es also anfangs zu leichten Verdauungskrisen kommt, ist das völlig normal.

 

Aber auch schwerere Krisen und Krankheitssymptome können sich einstellen, auch das ist normal.

Das nennt man Rückvergiftung.

 

Rohkost entgiftet!

 

Der Körper ist plötzlich optimal versorgt, während er vorher quasi im Not-Modus gelaufen ist.

Jetzt läuft er auf voller Kraft, da versucht er natürlich gleich, sich selbst wieder zu heilen.

 

Dazu muss er das loszuwerden, was er an Abfall und Schadstoffen bisher einlagern musste, weil er es ganze Zeit nicht wegschaffen konnte.

Wenn sich diese Giftstoffe lösen, können sie während der Ausleitungsphase (also auf ihrem Weg nach draußen) viele Beschwerden verursachen.

Das sind quasi die Beschwerden, die diese Stoffe eh verursacht hätten, hätte dein fürsorglicher Körper sie nicht gleich fest eingeschlossen und somit erst einmal „kampfunfähig“ gemacht.

 

Im Prinzip kannst du das wie eine Erstverschlimmerung vor der Heilung vorstellen, was regelmäßig bei einer ganzheitlichen Heilmethode passiert.

 

Weil es hier um Entgiftung geht, ist

-wie bei jedem anständigen Detox-Programm auch-

einiges zu beachten:

 

Um dem Körper bei der Ausleitung der Giftstoffe behilflich zu sein,

solltest du viel stilles, sauberes Wasser trinken

(was sowieso immer von Vorteil ist),

mindestens einmal am Tag richtig schwitzen

(Sauna oder Sport, egal, Hauptsache mindestens zehn Minuten)

und dich viel bewegen.

Am besten ist Trampolin- oder Seilspringen geeignet,

das bringt schön die Lymphe in Bewegung.

 

Und letztendlich macht auch die Kombi den entscheidenden Unterschied:

 

Anfangs hatte ich in der Kantine noch ein paar Beilagen zu meinem Rohkostsalat gegessen, eigentlich aus schlechtem Gewissen unserem Koch gegenüber.

In dieser Zeit bin ich nachmittags vor lauter Blähungen bald geplatzt.

 

Heute weiß ich, warum:

 

Nicht jeder verträgt Rohkost zusammen mit Kohlehydraten.

 

Ich habe zwar kein Problem, wenn rohe Karotten in meinem Salat sind, aber zusammen mit gekochten Kartoffeln oder Nudeln entstehen Gärprozesse (Fäulnis!) im Darm, die sehr unangenehm sind.

Seit ich die Beilagen weglasse und nur noch Rohes esse, geht es mir blendend, kein Blähbauch mehr.

 

Das ist wohl der Hauptgrund,

warum viele überzeugt davon sind,

keine Rohkost zu vertragen.

 

Der „Übeltäter“ bei diesen Beschwerden

ist also ganz bestimmt nicht die Rohkost,

sondern das gekochte Beiwerk!

 

Deshalb ist jetzt mein Motto: Entweder 100% Rohkost oder 100% Kochkost. Ganz oder gar nicht.

Damit bin ich bisher gut gefahren.

 

 

Es gibt vielleicht noch einen Grund, keine Rohkost zu vertragen:

 

Wenn du nach Ayurveda oder TCM zu den „luftigen“ Typen gehörst, sprich stark Vata-betont, kann es sein, dass du durch die Rohkost Probleme mit der Verdauung oder eben kein Sättigungsgefühl bekommst.

 

Menschen mit Vata-Konstitution

haben von allen Energietypen das schwächste Verdauungsfeuer.

 

Da macht es Sinn, sich ein bisschen mit dem Tridosha-System aus dem Ayurveda zu befassen.

Finde dein Dosha bzw. deine Dosha-Kombination heraus und experimentiere doch mal mit den Empfehlungen herum, die zu deiner Konstitution gegeben werden.

Aber auch hier gilt:

Das ist nur eine Orientierungshilfe- du weißt am besten, was zu dir passt.

 

Das einzige, was du brauchst, ist Achtsamkeit für dich selbst.

Spüre in dich hinein,

dein Körper verrät dir durch sein Wohlbefinden,

was du brauchst.

 

Auch Morbus-Cron-Kranke, die üblicherweise schon einige OPs hinter sich haben, müssen mit Rohkost (ganz besonders Tomaten u.ä. wegen den Kernen) aufpassen.

 

Allerdings habe ich mir sagen lassen, dass das alles nicht für die grünen Smoothies gilt, da durch das Durchmixen die Pflanzenfasern komplett aufgebrochen werden und somit sehr gut verdaulich sind.

 

Da ich sowieso zu den grünen Smoothies kommen will und gerade am Experimentieren bin, können auch diese wenigen Ausnahmen sich auf ein gesundes Rohkostleben freuen...

 

Also, auch wenn du bis jetzt überzeugt warst, keine Rohkost essen zu können, ist es jetzt vielleicht einen Versuch wert?

 

 

Wie geht es abends weiter?

 

Oft schiebe ich mir nachmittags noch eine Handvoll Nüsse in den Mund.

 

Am liebsten nehme ich Mandeln oder Cashews (naturbelassen und in Bioqualität, wenn möglich, habe auch diese angekeimen lassen, dann schmecken sie noch besser), aber immer nur eine Sorte, keinen Nüsse-Mix.

 

Meine letzte Mahlzeit nehme ich gegen 18 Uhr ein. Ab dann esse ich nichts mehr.

 

Beim Abendessen bin ich unter der Woche nicht streng und esse, wonach mir gerade ist.

Mein Motto:

 

Wenn ich schon Schrott esse, dann am besten abends.

 

Hauptsache, mein Körper ist tagsüber mit den wichtigsten Nährstoffen versorgt. Das hängt mit der Organuhr zusammen, auf die ich auch noch näher eingehen werde.

 

Das heißt, ich mache mir nicht ins Hemd, wenn meine Brotsucht mich abends wieder im Griff hat, doch es kommt auch ganz oft vor, dass ich von ganz alleine bei der Rohkost bleibe.

 

Wenn ich nachmittags Nüsse gegessen habe, bin ich oft noch so gesättigt, dass schon mit ein paar Rohkost-Kräckern zufrieden und glücklich bin- dann lasse ich das natürlich so.

 

Die Organuhr und auch das Intervall-Fasten ist der Grund, warum ich nach 18 Uhr nichts mehr esse (nur in Ausnahmefällen wird es etwas später, aber ab 20 Uhr ist wirklich Schluss!), und das ist wirklich das einzige, was manchmal schwerfällt.

 

In besonders schweren Momenten sage ich mir: „Ok, vier Tage in der Woche, das solltest du doch hinkriegen! Ab Freitag darfst du ja, wenn es unbedingt sein muss!“

 

Inzwischen kommen die Abendgelüste noch so selten vor (auch am Wochenende), dass ich mich an das letzte Mal gar nicht mehr erinnern kann…

 

 

Viel Wasser trinken!

 

Während des Tages trinke ich sehr viel Wasser, mindestens 3 Liter.

 

Früher habe ich nur Leitungswasser getrunken, heute trinke ich stilles Wasser ohne Mineralzusätze (mit geringer Leitfähigkeit, also µS-Wert unter 100). Es wird oft mit dem Hinweis "Natrium- bzw. kochsalzarm" verkauft oder "für Babynahrung geeignet".

 

Ich bin mit Black Forrest sehr zufrieden, das ist gut und noch eines der günstigsten (Lauretana und St. Leonards wären noch eine Alternative gewesen, die sind aber wesentlich teurer).

 

Die erste Flasche (0,7l) habe ich schon ausgetrunken, bevor ich zur Arbeit fahre.

 

Inzwischen achte ich sehr darauf, dass meine Töchter auch diese Menge trinken, bevor sie in die Schule gehen.

 

Übrigens ist auch unter der Woche der Rieslingschorle tabu, zumindest von MO-DO…

 

Da Schlaf sehr wichtig und essentiell ist, gehe ich unter der Woche gegen 22 Uhr ins Bett.

 

 

An Wochenenden, freien Tagen und im Urlaub

 

Genau wie bei dem Abendessen im „Alltag“ habe ich hier keinen Zwang.

 

Wenn wir unterwegs oder irgendwo eingeladen sind, esse ich das, was es gibt, Punkt.

 

Am Wochenende lassen wir uns mit dem Frühstück immer Zeit.

Hier ist alles erlaubt, doch: Das Bewusstsein für die Gesundheit isst trotzdem immer mit.

 

Deshalb gibt es jetzt frisch gepresste Obst- und Gemüsesäfte zum Brötchen und zum Ei.

 

Mein Obst esse ich immer noch als erstes, doch danach lasse ich mich von den Gelüsten leiten.

Es kommt aber immer öfter vor, dass ich nach den Gemüsesäften dann gar keine Lust mehr was anderes habe, so dass ich es einfach dann einfach damit belasse.

 

Schließlich ist ein Gemüsesaft schon eine ganze Mahlzeit.

 

Aber ich zwinge mich zu nichts und reiße mich nicht zusammen, mein Ego hat Wochenende und soll schön befriedigt sein.

 

Ich probiere immer mehr Neues aus: Rohkostmüsli mit Mandelmilch und Baobab oder eine Kraftnahrung nach Hildegard von Bingen, es gibt so viele leckere und gesunde Sachen, es bleibt weiterhin spannend...

 

Gerade experimentiere ich mit Grassäften herum, die sind sehr wertvoll wegen dem Chlorophyll, auch wenn sie total widerlich (eben bitter) schmecken.

Aber ein Schnapsgläschen voll geht gerade so, das bekommt man irgendwie herunter ;-)

 

Mein Mann ist da ganz tapfer und trinkt alles brav, was ich ihm hinstelle (auch wenn er mich so manches Mal sicher schon verflucht hat…)

 

Gemüse, das ich nicht so wirklich mag (wie Stangensellerie oder Fenchel) wird auch als Saft gepresst. Kleine Mengen bekommt man schon hinunter… Am Wochenende habe ich viel Zeit zum Experimentieren, deshalb probiere ich alle Kombis und Geschmackvariationen aus.

 

Das bereichert unseren Geschmackssinn, und so allmählich werden auch die Kinder neugierig. Ihre anfängliche Ablehnung schwindet so ganz allmählich.

 

 

Fressflash

 

Wenn wir mittags am Wochenende zu Hause sind, kocht mein Mann immer noch gerne, da gibt es meist die klassischen Gerichte, die jeder kennt- eben von Spaghetti Bolognese bis Geschnetzeltes, die möchte ich gar nicht alle einzeln aufzählen.

 

Wenn ich mein Essverhalten dann beobachte, ist das sehr interessant:

 

Auch wenn ich im Hinterkopf die Vernunft sitzt,

falle ich sofort in meine alten Muster hinein und fröne dem Fessflash.

Ein Teller ist leer, und das würde auch dicke reichen-

trotzdem hole ich mir Nachschlag und höre erst auf,

wenn es im Bäuchlein zwickt.

 

Ok, das Ego ist happy,

aber die Mama braucht dann erst mal ein Mittagsschläfchen,

so anstrengend war das.

 

Mein Ego grinst und sagt:

„Tja, Genuss ohne Reue!“

 

Ich weiß, es ist eigentlich total bescheuert, sich so dermaßen vollzustopfen, aber ich bin sicher, dass das irgendwann so tief in mein Bewusstsein vordringt, dass sich das bald von ganz alleine regelt.

Solange ich von meinen Süchten noch so ferngesteuert bin, lasse ich mich treiben, stehe aber gleichzeitig daneben und beobachte sehr sorgfältig. Ich bin sicher, dass die Gelüste irgendwann von ganz alleine verschwinden.

 

Je nach Aktivität der Familie gibt es aber auch mal „offene Küche“, da isst jeder einfach das, was er will. Das ist dann meine Experimentierzeit.

Ich sammle Wildkräuter und probiere neue Rohkost-Rezepte aus.

 

Ein grüner Smoothie macht pappsatt und zufrieden, zumindest wenn ich den richtigen Geschmack getroffen habe.

Allerdings bin ich da noch ganz am Anfang und habe auch noch kein ordentliches Gerät.

 

Ich habe einen kleinen Mixer und auch einen Thermomix, doch beide stoßen sehr schnell an ihre Grenze. Die Konsistenz der Smoothies ist immer noch etwas abstoßend für mich.

 

Nächsten Monat habe ich das Geld für meinen „Ferrari“, den Vitamix zusammen, und dann geht’s aber los…!

 

Bevor meine Familie mit der Rohkost noch nicht so mitmacht, wie ich mir das wünsche, lassen wir die Wochenenden so.

Ich bleibe achtsam, ernähre mich so gesund wie möglich und wie ich mag.

Wenn es die Gelegenheit gibt, esse ich den ein oder anderen Rohkostsalat oder eben andere gesunde Sachen, wenn wir aber unterwegs sind, esse ich das, was eben alle essen.

 

Ansonsten genieße ich das deftige Pfälzer Essen und meinen Rieslingschorle ohne schlechtes Gewissen.

Und auch wenn ich weiß, dass dieses Essen nicht gut für meinen Körper ist und der Geschmack nur ein vorgegaukeltes Gefühl im Gehirn, so esse ich meine Leberknödel und sage dabei glücklich:

„Du geiler Scheiß, heute bist du mein!“ Und dann genieße ich ohne Reue!

 

Schließlich geht es um Körper, Geist und Seele!

 

Ich habe mit meinem Körper einen Deal ausgehandelt: Ich gönne mir diese Sachen erst, nachdem ich ihn vorher achtsam und gut versorgt habe.

 

Damit habe ich ein gutes Gefühl, und bisher hat das super geklappt.

 

 

Was hat sich seither verbessert?

 

Ich möchte in einem ganz eigenen Blogartikel darauf eingehen, welche Symptome ich vorher hatte, und was sich mit einer Nahrungsmittelumstellung so alles erzielen lässt.

 

Die Details würden hier wirklich den Rahmen sprengen, der Artikel ist ja jetzt schon wieder länger geworden als ursprünglich geplant…

 

Nur so viel:

 

Seit unserer Umstellung war keiner in der Familie mehr krank.

 

Im Frühjahr hatte es eine furchtbare Grippewelle gegeben, bei der unser komplettes Umfeld betroffen war. Viele sagen, es war die schlimmste Grippewelle, seit sie denken können. Tatsächlich waren viele über drei Wochen und noch länger ans Bett gefesselt. An uns ging dieser Kelch vorbei.

 

Was mein körperliches Wohlbefinden allgemein angeht, merke ich einen deutlichen Unterschied zu den „Alltagstagen“ und den „freien Tagen:

 

 

Fit wie ein Turnschuh

 

Unter der Woche fühle ich mich fit.

Da ich so an mein festes Mittagessenritual gewöhnt bin, freue ich mich auf mein Mittagessen, das mich so wohlig satt macht.

Ich bin dann den ganzen Tag über fit, ohne wie sonst eine Stunde nach dem Essen in ein tiefes Leistungsloch zu fallen.

 

Ich schlafe besser als früher und bin morgens nicht ganz so halbtot, wenn der Wecker klingelt- obwohl ich früher aufstehe als vorher.

 

 

Gesunde Verdauung

 

Mein Stuhlgang ist fantastisch!

Kein Durchfall, keine Verstopfung, einfach Flutsch und weg, so dass ich zum Säubern fast gar kein Klopapier brauche.

 

Was total auffällig ist: Ich pupse kaum und stinke auch nicht mehr!

 

Am Wochenende bin ich leider nicht so fit als unter der Woche, das ist ein großer Unterschied zu den Alltags-Tagen.

Die Klo-Gänge sind auch nicht so berauschend, ich kann wieder pupsen wie ein Weltmeister und stinke wie eine Schwefelbombe.

 

Das weitet sich oft noch bis Montag aus, bis der ganze Schrott vom Wochenende wieder den Ausgang gefunden hat.

 

 

Nach gekochtem Essen ist ein Mittagsschläfchen nötig

 

Wenn wir Gekochtes oder Gebackenes essen, kann ich mich weiterhin schwer zusammenreißen, hole Nachschlag und esse, bis ich Bauchweh habe.

 

Danach brauche ich was Süßes zum „Neutralisieren“, erst dann gibt das Ego Ruhe.

 

Kurz danach falle ich in ein tiefel Loch.

 

Wenn ich die Möglichkeit habe, mache ich nach dem Essen ein Mittagsschläfchen, das ich dann auch bitter nötig habe.

 

Bessere Laune

 

Ansonsten ist mir aufgefallen, dass die Laune viel mit dem Essen zusammenhängt.

 

Ich bin viel schneller reizbar, wenn ich viele Dinge gegessen habe, die mich übersäuern.

 

An dem Spruch: „Ich bin sauer“, ist also tatsächlich was dran.

 

 

Kein Kopfweh, kein Nasenbluten mehr

 

Meine Mädels haben ziemlich gemeutert, als ich sie zum Wassertrinken genötigt habe. Meine Große sperrt sich immer noch, weil ich sie noch nicht so richtig vom Fruchtsaft entwöhnen konnte.

 

Meine Kleine hat durchgehalten, aus folgendem Grund:

 

Sie litt unter ständigem Kopfweh, obwohl sie, wie sie mir immer wieder versichert hatte, ausreichend trinkt. Außerdem hatte sie schlimmes Nasenbluten: Mindestens einmal in der Woche schoss ihr das Blut ganz plötzlich und ohne Vorwarnung aus der Nase. Die Flecken sind überall, und meine kleine Maus litt sehr darunter, so dass wir schon nahe dran waren, sie beim Arzt vorzustellen, der ihr die Ader veröden sollte.

 

Irgendwie sperrte ich mich aber dagegen: Schließlich ist jede Art von Ausscheidung ein Befreiungsakt des Körpers und ich sah das Nasenbluten als ein Alarmzeichen an, das der Körper gab.

 

Ich stellte mir ein brennendes Haus vor, bei dem man die Notausgangstür verrammelt...

 

Bevor wir diesen Schritt gehen, wollte ich es zumindest versuchen:

 

Wir machten einen Deal, ich versprach ihr, das Kopfweh würde verschwinden, wenn sie konsequent mindestens 2-3 Liter klares Wasser trinkt, und das war dann auch tatsächlich so:

 

Seit sie so viel Wasser (wir haben noch keinen Wasserfilter, deshalb gab es "Black Forrest still") trinkt und morgens viele frische Sachen isst, hat sie kein Kopfweh und kein Nasenbluten mehr gehabt.

Bis auf ein paar wenige Ausnahmen: Wenn das Kopfweh und das Nasenbluten nun auftrat, sprachen wir über den Tag, und es stellte sich tatsächlich jedes Mal heraus, dass sie an diesem Tag keine Zeit zu Trinken gefunden hatte.

„Keine Zeit“ ist ja so eine Sache und eigentlich keine Ausrede.

 

Seit sie jetzt besser auf sich achtet, ist sie tatsächlich frei von Beschwerden.

 

 

Lust auf Bitter

 

Meine Abneigung gegen Bitter verschwindet allmählich.

Kein Wunder, meine Sinne lassen sich nicht mehr durch die Chemiezusätze der Lebensmittelindustrie veräppeln (zum Beispiel gehen Glutamat und Aspartam ja direkt ins Hirn) und finden deshalb immer mehr das gut, was auch tatsächlich gut für mich ist.

 

Ich habe mich früher immer gewundert, dass so viele Menschen Rucola, den ich hasste wie die Pest, so sehr lieben.

Tatsächlich wächst er bei uns im Garten in rauen Mengen als „Unkraut“.

 

Als mein Gesundheitslehrer mal erwähnte, dass die Kräuter, die vor Deiner Haustür wachsen, immer diejenigen sind, die du am meisten nötig hast, fiel mir das wie Schuppen von den Augen:

 

Das trifft auf meinen Rucola hundertprozentig zu!

Wer weiß, ob meine Leber- und Gallenprobleme hätten vermieden werden können, wenn ich nicht so eine Abneigung gegen alle möglichen Bitterstoffe entwickelt hätte?

 

Vielleicht erklärt das meine (jetzt besiegte) Kaffeesucht. Eigentlich passt das ja gar nicht zu meiner Abneigung gegen Bitter, denn Kaffee war über 36 Jahre lang DAS Lebenselixier für mich, wobei ich Kaffee mit Zucker total eklig finde.

Ich wollte schwarz ohne alles! Vielleicht hatte sich mein Körper die Bitterstoffe über diesen manipulativen Weg geholt?!

 

 

Erst der Anfang…

 

Das ist erst der Anfang meiner Ernährungsumstellung.

Seit einem halben Jahr bin ich dabei und mit der Entwicklung sehr zufrieden. Ich habe keine Eile und stelle erst nach und nach noch mehr um, wenn ich merke, dass bisher alles gut gelaufen ist.

 

Ich tingle immer mal wieder durch den Biomarkt und probiere neue Sachen aus. Was schmeckt, darf bleiben.

 

So wird nach und nach Altes ausgetauscht und so bekomme ich auch langsam meine Familie mit ins Boot.

 

Wie meine Familie bisher mitspielt, ist eine Geschichte für sich.

Doch ich bin zuversichtlich, dass mein gutes Beispiel irgendwann auch meine Lieben inspiriert.

 

Da ich für „keinen Zwang und keine Eile“ plädiere, möchte ich sie natürlich nicht damit nerven, das Bewusstsein muss jeder für sich alleine finden.

 

 

Glücksgefühle beim Einkaufen!

 

Sich achtsam zu ernähren, ist wirklich eine spannende Sache.

Das Einkauferlebnis wird ein ganz anderes- was früher nur eine lästige Alltagsaktion war, beschert mir heute wahre Glücksgefühle!

 

Im Ernst, wenn ich in meinen Einkaufswaren sehe, mit all den frischen, lebendigen Sachen, sauge ich pure Energie ein.

 

Das ist kein Quatsch, du kannst gerne mal den Test machen: Lade dir den Wagen voll mit Obst und Gemüse, und schau dann in einen Einkaufswagen, in dem nur bunt verpackte Fertigprodukte liegen.

 

Du spürst dabei eine ganz deutliche körperliche Reaktion, versprochen!

 

 

Meine Ziele:

 

So genau kenne ich mein Ziel noch gar nicht, denn ich kann noch gar nicht wissen, wohin mich dieser Weg führt. Meine nächste Etappe ist:

 

Ich würde ich mich freuen, wenn ich irgendwann meine ganze Familie unter der Woche morgens mit grünen Smoothies versorgen kann, mit denen dann alle den Tag über bis zum Abendessen auskommen.

 

Abends sollte es weiterhin keine Limits geben, denn wenn die Energiespeicher mit grünen Smoothies gefüllt sind, haben wir uns wirklich ausreichend mit allen wichtigen Vitalstoffen versorgt.

 

Allerdings muss ich zunächst mehr über Wildkräuter lernen und über die optimale Zusammensetzung der Blattgemüse im Smoothie.

 

Und schmecken muss es natürlich auch.

 

Es hat ja schließlich auch Vorteile, wenn man eine Mittagspaus nicht mit Essen verbringt, so ein Smoothie ist ja schnell getrunken.

 

Man hat Zeit, und somit ganz neue Möglichkeiten:

Spazieren gehen, Mittagsschläfchen, Buch lesen…

ich freue mich schon sehr auf meine nächste Etappe!

 

 

Was ist sonst noch möglich?

 

Weiterhin habe ich mich für ein paar Workshops angemeldet, in der ich richtig raffinierte Rohkostrezepte lernen werde. Darauf freue ich mich auch schon.

 

Es bleibt also spannend ;-)

 

Fortsetzung folgt…

 

 

Zusammenfassung

 

Vielleicht hast du dir durch meine Geschichte ein paar Anregungen herausziehen können.

 

Da ich mal wieder irre viel geschrieben habe, bedanke ich mich erst einmal bei dir, dass du so lange durchgehalten hast. Ich versuche für den besseren Überblick nochmal alles zusammenzufassen:

 

An den "Alltagstagen":

 

Bis zum Abend nur Rohes essen, mit Ausnahme des Natur-Joghurts:

 

Morgens Obst,

Mittags Gemüse als Rohkostsalat mit rohem Vitalbrot.

 

Das Mandelmilch-Dressing enthält viel

Omega-3- und -6-Fettsäuren (z.B. durch Leinöl)

und viele gesunde Vitalstoffe durch Kurkuma und Knoblauch.

Das Flohsamenbrot enthält viele Nährstoff-

und fettreiche Samen wie Sonnenblumenkerne und Buchweizen.

 

Abends darf auch mal Schrott gegessen werden.

 

Ansonsten:

 

Viel Wasser trinken

 

(Wasserformel:

Körpergewicht x 0,03 – 0,06 Liter =

Bedarf an Wasser über den Tag verteilt.)

 

Das Eindicken von Körperflüssigkeit (z.B. Schleim, Blut, Lymphe)

wegen Wassermangel führt zu Verstopfung

vieler Kanäle und Höhlen (Nase, Stirn, Nasenneben, Ohren etc.)

 

Wasser reinigt von Innen!

 

Quellwasser ist zu bevorzugen -

wenigstens ein Teil des Wasserbedarfes mit Quellwasser decken.

 

 

Auf Fabrikzucker verzichten

 

Von 18 (20)- 9 Uhr nichts essen

 

Viel Schlafen (ab 22 Uhr ins Bett)

 

Kleine Nahrungsergänzungen zur Unterstützung: (Bakteriensuspension für die Darmflora, Bitterkräuter für die Leber und Flohsamen für die Verdauung).

 

An allen anderen Tagen:

 

Achtsam, aber ohne Zwang und ohne Verzicht leben

 

 

Update, 21.8.18:

Es bleibt spannend:

Vor genau einem Monat habe ich mir endlich einen Vitamix geleistet, und von dem Tag an bin ich zum Smoothie-Fan geworden.

Meine persönliche Challenge: Ich trinke jeden Tag einen Liter grünen Smoothie und lasse sonst alles so, wie es ist- also ich schränke mich in nichts ein.

Nach Drei Monaten möchte ich aufzeichnen, was sich verändert hat.

 

Nur so viel bis jetzt:

Nach genau einem Monat merke ich ganz deutliche Anzeichen, dass ich mit den grünen Smoothies absolut auf dem richtigen Weg bin. Das war es, was mir die ganze Zeit gefehlt hat.

Ich habe die grünen Smoothies noch lange nicht satt, ganz im Gegenteil. Sie schmecken einfach super, und inzwischen habe ich meinen Mann und eine Tochter angesteckt. Unser Vitamix brummt deshalb mehrmals am Tag.

Aber davon erzähle ich in einem separaten Artikel...

 

 

Herzlich, deine Lina Labert

 

Die Kommentarfunktion findest du ganz unten

 

Hier die Buchtipps über Rohkost und Gesundheit       aus dem vorhergehenden Blogartikel (4.1)

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Dr. Max Otto Bruker erklärt in seinen Büchern sehr verständlich, dass alle Magen-, Darm-, Leber-, und Gallenblasenerkrankungen falsche Ernährung als Ursache haben.

Er ist ein verdienter Pionier natürlicher Ernährung, der als erster den Fabrikzucker als Schadstoff bezeichnet hat. (Und den anschließenden Prozess gegen die Wirtschaft, die ihn deshalb verklagen und zwingen wollte, diese Aussage zurückzunehmen, gewonnen hat.)

 

Dr. Rüdiger Dahlke predigt auch schon über Jahrzehnte die gesunde Lebensführung, all seine Bücher sind sehr lesenswert.

 

Dr. med. William Davis erklärt dir in seinem Buch „Weizenwampe“ sehr eindrucksvoll, warum dich Brot, Gebäck, Pizza und Pasta dick und krank macht.

 

Dr. med. Joachim Mutter erklärt in einem meiner Lieblingsbücher "Grün essen!: Die Gesundheitsrevolution auf Ihrem Teller" unter anderem, wie sich der Ur-Mensch ernährt hat, und stellt sich der Frage, ob der Mensch nun Fleisch- oder Pflanzenfresser war/ist.

Er erklärt, wie ausgewogene Ernährung bei Wildtieren funktioniert und wo Pflanzenfresser ihre Eiweißquellen herbekommen.

Mich hat seine Ausführung schockiert, was mit freilebenden Wildtieren passiert, wenn sie sich über die Essensreste der vollgestopften Abfalleimer hermachen (z.B. Schwarzbären in Naturparks in den USA). Das regt zum Nachdenken an.

 

Er beleuchtet alle Ernährungsmythen, erklärt zum Beispiel sehr verständlich, warum uns die kohlehydratarm- und eiweißreichen Kostformen ala Dr. Strunz, Atkins & Co. krank machen, Fruchtzucker (der nun seit Herbst 2017 als billiger Maiszucker bei uns in Deutschland eingeführt und unkontrolliert und nicht kennzeichnungspflichtig in alle industriellen Nahrungsmittel gekippt werden darf) so schädlich für uns ist, oder was beim Erhitzen der Nahrung so alles passiert.


Letztendlich komme ich noch einmal auf das Buch

„Biotop Mensch- Liebe Deine Darmbakterien" von dem Heilpraktiker Gunther Wolfgang Schneider, das ich bereits mehrmals empfohlen habe:

 

Solltest du beispielsweise Pilzerkrankungen in irgendeiner Form haben, so wird dir dieses Buch sofort weiterhelfen.

 

Er beschäftigt sich in erster Linie um die Übersäuerung des Körpers, die uns alle leider betrifft.


Er beschreibt die Versorgung unserer Zellen und die Entsorgung von Gift- und Abfallprodukten und erklärt, warum unser Lymphsystem das in einem sauren Milieu nicht mehr hinbekommt.

Nach dieser Lektüre wirst du verstehen, dass und warum nahezu alle Krankheiten vom Darm ausgehen.

 

Ferner kann ich dir dieses tolles Buch empfehlen, das erst im März 2018 herausgegeben wurde und bereits jetzt ein Bestseller ist.

 

Der Autor und Wissenschafts-Journalist Bas Kast erkrankte mit 40 schwer und fragte sich, ob er sich mit Junkfood seine Gesundheit ruiniert hatte. Doch als er seine Ernährung umstellen wollte, wusste er bei der ganzen Informationsflut über „Gesundes Essen“ auch nicht, wie. Und so hat er sich nicht von Zauberformeln selbsternannter Ernährungsgurus beeindrucken lassen, sondern suchte sich seine heilsame Kost selber aus.


Er hat sich mit tausenden Studien über Ernährung befasst und war erstaunt, wie viele sich dabei gegenseitig widersprachen. Er wertete jahrelang die gesammelten Daten aus und warf auch einen Blick darauf, ob eine Studie von durch Lebensmittelkonzerne gesponsert ist oder nicht.

 

Sein Buch "Der Ernährungskompass" behandelt alle verschiedenen Kostformen und seine Auswirkungen. Was industrielle Lebensmittelzusätze angeht, hält er sich raus, das war nicht das Thema und es würde auch den Rahmen sprengen.

 

(Wenn es dich interessiert, was solche netten Additive wie Glutamat oder Aspartam mit deinem Gehirn und dem Rest vom Körper anstellen, kannst du dich gerne mal in die Berichte des ehemaligen Spiegelredakteurs und Journalisten (inzwischen von Konzernen, Politikern und Mainstream-Medien verhassten) Hans-Ulrich Grimm hineinlesen).

 

Mir gefällt an Bas Kast sehr gut, dass er sehr verständlich und eindrucksvoll erklärt, was in deinem Körper passiert, wenn du das oder das isst. Er hat sich alle Kostformen (Low-Carb, Low-Fat, Steinzeitkost, Mittelmeerkost usw.) angeschaut und erklärt in seinem Buch, was sie im Einzelnen mit dir anstellen.

So kam er auch auf den Punkt, dass es „DIE optimale Ernährungsform für alle“ gar nicht gibt. Er öffnet dir die Augen auf sehr sympathische Weise, und dieses neu gewonnene Wissen wird dir helfen, eine ganz individuelle Ernährungsform zu finden, die wirklich zu dir passt.

 

Genau das ist ja auch mein Ziel.

Es ist nicht verkehrt, sich schlau zu machen um zu verstehen,

wie der eigene Körper funktioniert.

Je mehr du weißt und verstehst,

umso größer ist die Chance,

die Ernährungsform zu finden, die dir wirklich gut tut.

 

Wenn du, so wie ich, von diesen wertvollen und großartigen Menschen nicht genug kriegen kannst, kann ich dir auch Namen wie Victoria Boutenko, Markus Rothkranz, Christian Opitz, und Helmut Wandmaker ans Herz legen.

 

Von ihnen allen habe ich viel gelernt- und dabei habe ich auch viel über mich selber gelernt. Deshalb bin ich überzeugt:

Was ich wirklich brauche, was meinem Körper gut tut, kann nur ICH wissen- wenn ich mit meinem Körper wieder kommunizieren lerne.

 

Und bei der Suche nach der richtigen Ernährungsweise kam ich zur folgenden Erkenntnis:

 

Ich bin sicher, dass eine Kostform (ganz egal welche),

bei der Entbehrung und Verzicht notwendig ist

und ich Willlenskraft und Disziplin aufbringen muss,

um sie überhaupt durchzuhalten,

NICHT die richtige für mich ist!

 

 


Ich bin stolz, dass ich tolle Firmen als Partner gewinnen konnte:

Kleine Firmen, die mit Herzblut geführt werden und Online-Shops, in denen nur qualitativ hochwertige und nachhaltige Produkte verkauft werden. Diese Produkte sind alleine schon deshalb absolut empfehlenswert, weil sie von den Betreibern auch selbst genutzt werden.

 

Ich unterstütze diese Firmen sehr gerne, denn es ist auch ein Beitrag für unsere Erde, die Produkte der gierigen Großkonzerne zu meiden (von denen wir ja nicht einmal ahnen können, was da drin alles verarbeitet wurde).

 

Vom energetischen Gesichtspunkt:

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Damit unterstützt du wiederum den Blog und meine weitere Arbeit, und so schließt sich wieder ein energetischer Kreis.

 

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Keimling hat sich schon vor über 30 Jahren der Rohkost verschrieben, und diese Leidenschaft spürt man: Das Team besteht zu einem großen Anteil aus Beratern, die dir schnell jede Frage beantworten können.

Auf der Seite gibt es auch einen tollen Blog mit vielen Rezepten und Tipps.


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Dort gibt es einen Blog mit vielen interessanten Themen und viele spirituelle Sachen, total schön.

Zum Beispiel gibt es dort ganz viele Artikel von der "Blume des Lebens", die ich so sehr liebe.

Reinschauen lohnt auch hier.


 

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Kommentare: 1
  • #1

    almhotel südtirol (Freitag, 13 Juli 2018 11:12)

    Super Seite!
    Rohkost esse ich gerne!
    Lg von https://www.hotelsteger-dellai.com/