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2019-03_Sucht und Laster-5-Was ist Genuss?

Lust und Laster Teil 5

Was ist Genuss?

Was ist ein Leben ohne Genuss?

 

Bei Genuss denken die meisten erst einmal ans Essen. Wenn es ums Essen geht, verstehen wir alle keinen Spaß, denn niemand will auf „seinen Genuss“ verzichten. Der Genuss im Leben ist uns so wichtig, dass wir den Genuss sogar gerne vor die Gesundheit stellen.


 

Doch essen wir wirklich mit so viel Genuss? Was ist Genuss eigentlich genau?

 

 

Mein Ziel:

Ich möchte mit Genuss essen

und von von alleine aufhören, wenn ich satt bin.

Wenn ich mit dem Essen aufgehört habe,

möchte ich ein zufriedenes gesättigtes Gefühl haben,

ohne dabei vollgestopft zu sein.

Und wenn ich satt bin, möchte ich mir nicht immer

alles in den Mund schieben, nur weil es gerade da ist,

sondern dem widerstehen, ohne das Gefühl zu haben,

ich entbehre jetzt was.

 

 

Esssüchte

 

In den ersten vier Teilen meiner Blogreihe „Sucht und Laster“ habe ich zunächst den Suchtfaktor unseres Essens durchleuchtet. Ich bin überzeugt, dass Suchtmittel in unserem Essen sind, die unser natürliches Geschmacks- Sättigungs- und Gesundheitsgefühl aushebeln.

 

Irgendwas passiert da in meinem Gehirn, was ich eigentlich gar nicht will.

 

Ich kann mich nicht steuern, wenn ich Knabberkram auf dem Tisch stehen sehe oder mir ein leckerer Essensgeruch in die Nase steigt.

 

Ich greife begeistert in die Chips- oder Gummibärchentüte, wenn sie auf dem Tisch liegt- auch wenn ich gar keinen Hunger habe. Weder Kartoffelchips noch Gummibärchen sind eigentlich meine Lieblingsspeisen (ich mag Salzstangen viel lieber), und trotzdem lange ich eifrig zu. Ich schiebe mir das Zeugs einfach so in den Mund- weil es eben gerade da ist, weil der Abend so schön ist, das Gespräch, der Film, was auch immer.

 

Im Restaurant lasse ich selten was auf dem Teller zurück, obwohl üblicherweise die Portionen viel zu groß für mich sind. Ich esse auf, obwohl ich weiß, dass es mir hinterher schlecht geht.

 

Grundsätzlich esse ich mehr, als mir gut tut. Ich höre erst auf, wenn der Bauch spannt, und selbst dann würde ich am liebsten noch weiteressen. Selbst wenn mein Körper bereits erschöpft jammert: „Puhhh, ich kann nicht mehr, ich habe Bauchweh und mir ist schlecht, hör bitte auf, ich muss mich hinlegen!“, möchte mein Hirn trotzdem weitermachen. Bis mein Verstand streng sagt: „Schluss jetzt!“, und mein Ego sich schmollend zurückzieht.

 

WARUM MACHE ICH DAS???

 

 

Die EssSucht bekämpfen

 

 

Warum schiebe ich mir immer wieder Sachen in den Mund, die ich nicht brauche?

 

Warum spüre ich keine befriedigende Sättigung, obwohl mein Bauch voll ist?

 

Das kann doch nur etwas mit einer Sucht zu tun haben!

 

(Darauf, und auf die Substanzen, die eine Sucht auslösen, werde ich später noch eingehen.)

 

 

Leider habe ich Essen früher nie mit einer Sucht in Verbindung gebracht.

Essen war für mich immer reiner „Genuss“, mehr Gedanken habe ich mir darüber nicht gemacht.

Doch wie lange hält so ein Genuss an???

Kaum im Mund und heruntergeschluckt, waren der tolle Geschmack und der Genuss schnell wieder vorbei, deshalb musste ich schnell nachschieben, um den Genuss zu verlängern.

Das ist der Anfang eines Fressflashs.

Doch nach einem Fressflash folgte nur noch ein schaler Nachgeschmack, nicht nur buchstäblich.

Ich fühlte mich schlecht (auch psychisch) und vollgestopft, der Hosenbund spannte und ich war müde und schlapp.

Das war dann alles, bloß kein Genuss mehr…

 

Auch wenn du jetzt sagst: „Na, dann reiß dich halt zusammen, du musst ja schließlich nicht alles essen“, hast du natürlich recht, doch das bringt mich auch nicht weiter.

 

Disziplin kann doch nicht die Dauerlösung sein!

 

Mein ganzes Leben lang habe ich mich zusammengerissen, um nicht dick und krank zu werden.

Denn selbst wenn mir das bisher gelungen ist, so war es eigentlich eine Quälerei.

 

Jetzt soll Schluss damit sein! „Zusammenreißen“ ist doof, denn wenn ich mich zusammenreiße, habe ich ständig das Gefühl, etwas entbehren zu müssen.

 

Ich möchte diese Sucht nun bekämpfen, denn die macht mich genauso wahnsinnig wie einst meine Nikotinsucht.

Ich war jahrelang ein unglücklicher Raucher, denn ständig habe ich versucht, mit dem Rauchen aufzuhören, es aber nicht geschafft.

 

(Wie ich mich letztendlich doch von meiner Nikotinsucht befreien konnte, beschreibe ich in den Teilen 3 und 4 dieser Blogreihe. Am Ende dieses Artikels werde ich alle Teile noch einmal verlinken.)

 

Ich habe keine Lust mehr, abhängig zu sein- von was auch immer.

Deshalb möchte ich genauso, wie ich meine Zigarettensucht in den Griff bekommen habe, nun meine EssSucht in Angriff nehmen.

 

Das einzige, was mir dabei noch etwas Schwierigkeiten macht, ist folgendes:

 

„Es schmeckt doch so gut, und diesen Genuss möchte ich nicht missen…“

 

Ich hätte nie gedacht, dass ich mir das jemals eingestehe, dass es beim Essen überhaupt um eine Sucht geht, denn ich bezeichne mich als absoluten Genussmenschen und habe mir immer eingebildet, ich würde deshalb so gerne essen, weil ich es eben genieße.

 

 

Genuss vs. Gesundheit

 

Wenn es um den Genuss geht, kämpfen wir wie die Löwen, da können wir auch mal ganz schön aggressiv werden.

 

Wie oft höre ich Sprüche wie:

 

„Das gesunde Zeug schmeckt doch alles nicht, ich brauche was GESCHEITES zum Essen!“

 

„Wenn ich dies und das nicht mehr genießen darf, was habe ich denn dann noch vom Leben?“

 

Ich habe sogar schon Aussagen wie diese mit meinen eigenen Ohren gehört:

„Ich kann mir nicht vorstellen, dass meine Krankheit wirklich vom falschen Essen kommen soll. Ich ernähre mich doch gesund genug. Wenn ich wirklich auf mehr verzichten müsste, dann will ich lieber krank bleiben!“

 

Es ist traurig aber wahr:

Beim Essen ist uns der „Genuss“ wichtiger als das Bestreben, unseren Körper anständig mit wertvollen Nährstoffen zu versorgen. Wir können uns auch gar nicht vorstellen, dass gesundes Essen wirklich was mit „Genuss“ zu tun haben kann.

Und fast alles, was wir mit „Genuss“ verbinden, tut unserem Körper eigentlich nicht gut und macht ihn krank.

Läuft da nicht etwas schief???

 

Ich verstehe das nicht:

Ich weiß zwar ganz genau, was mir bzw. meinem Körper nicht gut tut, und trotzdem möchte ich auf bestimmte ungesunde Dinge nicht komplett verzichten. Das ist doch eigentlich verrückt.

Aber das Blöde ist eben, dass es meistens das Ungesunde ist, dass so verdammt gut schmeckt…!

Warum eigentlich?

Warum hat unser Körper denn nicht automatisch eine Abneigung gegen alles Ungesunde? Was ist denn mit unseren Instinkten los?

 

Mir ist sogar aufgefallen, dass ich nur einen Fressflash bekomme, wenn ich Ungesundes esse. Dann geht mein Hirn auf Autopilot und ich stopfe mich voll, ohne dass ich das so richtig bewusst auskoste.

So etwas passiert mir mit frischem Obst und Gemüse zum Beispiel nie. Das kann ich essen und genießen, und danach bin ich befriedigt und satt. Am Geschmack kann das nicht liegen, denn ich esse Obst und Gemüse sehr gern.

 

Aber ganz unabhängig davon, was gut schmeckt und wie dieser Geschmack hervorgerufen wird:

Es muss doch eine Möglichkeit geben, zu einem „gesunden Maß“ zu finden?!

Ich möchte das, was mir schmeckt, endlich so maßvoll essen,

dass ich nicht aus Vernunftgründen damit aufhören muss,

sondern mein Essen beende, weil ich satt und befriedigt bin.

 

 

Schmeckt Essen? Schmecken Zigaretten?

 

Auf Genuss möchte ich natürlich nicht verzichten- das will wohl kein Mensch.

Doch genau dieses Argument „Genuss“ und „Geschmack“ ist der Grund, warum wir nicht über unser Essverhalten nachdenken wollen.

Aber das ist ein fataler Fehler.

 

Der Grund, warum ich jeglichen Ernährungsweisheiten und einer Umstellung auf ein gesünderes Essen von vornherein sehr ablehnend gegenüberstand, war schlichtweg die „Angst“, auf meinen Genuss künftig verzichten zu müssen. Was gut schmeckt, das geb‘ ich nicht her!

„Gesunde Ernährung“ war mir deshalb suspekt, und ich habe das stur von mir ferngehalten.

 

Ich war überzeugt, ich ernähre mich gesund genug, denn das, was ich machte, war schon viel mehr, als die meisten tun, die ich kenne.

Mit diesen Vergleichen beruhigte ich gerne mein Gewissen, außerdem wäre mein Argument gegen eine Ernährungsumstellung: „Nein, mein Genuss ist mir wichtig. Ein Leben, bei dem das Essen nicht schmeckt, wäre für mich nicht lebenswert!“

 

Dafür war für mich die Sache erledigt. Ich WOLLTE nicht einmal ausprobieren, ob mir gesündere Nahrungsmittel schmecken, denn ich war vorher schon sicher, dass sie das nicht tun.

 

Letztendlich war es das Argument „Genuss“, das mich über 15 Jahre lang rauchen ließ.

Ich verteidigte mich dabei immer selbst und erklärte, rauche aus Gewohnheit und „weil es eben schmeckt“.

Ich kam von den Zigaretten einfach nicht los, weil ich eine panische Angst davor hatte, diesen Genuss ein für allemal aufgeben zu müssen. Immer, wenn ich mal wieder „aufgehört“ hatte, litt ich wie ein Hund, weil ich mich fühlte, als hätte ich etwas Wertvolles verloren.

 

Heute weiß ich, dass ich mir genau das vorgemacht habe, was vielen Rauchern passiert: Zigaretten sollen angeblich ein „Genussmittel“ sein.

Tatsächlich hat aber Rauchen gar nichts mit Genuss zu tun.

(Und ich weiß, wie hartnäckig man sich als Raucher das Gegenteil einreden kann!)

 

Ebenso wenig wie Genuss haben Zigaretten etwas mit Geschmack zu tun. Rauch kann gar nicht schmecken, obwohl alle Raucher vom „Geschmack“ ihrer Zigaretten reden.

 

Das ist ein Riesen-Blödsinn, denn ich habe die Kippen schließlich nicht gegessen. Und von wegen Geschmack: Wenn ich meine Lieblingsmarke nicht kriegen konnte, hatte ich mir in meiner Verzweiflung auch schon mal die verhassten Roth-Händle aus dem Automat gezogen. Und die waren wirklich widerlich! Geraucht habe ich sie trotzdem.

Was hatte denn das noch mit Geschmack zu tun?

 

Der Geschmack einer Zigarette ist nicht echt, sondern nur eine Ausrede, um die Nikotinsucht zu rechtfertigen. Wer das verstanden hat und auch wirklich einsieht (die Einsicht ist dabei der Knackpunkt), kann recht leicht mit dem Rauchen aufhören.

 

Das habe ich ganz ausführlich in dem Blogartikel Sucht und Laster-3-Nikotinsucht beschrieben.

 

Ich musste mir also irgendwann eingestehen, dass der Genuss beim Rauchen lediglich darin bestand, meine Sucht zu befriedigen und im Moment des Rauchens meine Entzugserscheinungen nicht zu spüren.

 

Aber ist das mit dem ungesunden Essen nicht eigentlich ganz genauso???

 

Das Verhaltensmuster eines Nikotinsüchtigen ist tatsächlich erschreckend ähnlich zu den leidigen Essgewohnheiten, die ich als „Sucht“ und „falsches Essen“ bezeichne.

Doch da ich es geschafft habe, mit dem Rauchen aufzuhören ohne zu leiden, muss das doch mit diesem Essverhalten auch klappen-oder?

 

Deshalb möchte ich die Argumente „ich esse aus Genuss, und das brauche ich“ und „es schmeckt mir eben, das möchte ich nicht missen“ auseinanderpflücken.

 

Im Gegensatz zu Zigaretten schmecken wir beim Essen natürlich wirklich etwas, egal ob wir rohes Gemüse oder eine Pizza oder ein Rumpsteak essen.

 

Doch selbst wenn der Geschmack nur durch Aromastoffe, Fabrikzucker, sogenannte Geschmacksverstärker und viele andere chemischen Stoffe hervorgerufen wird, fallen unsere Sinne darauf hinein, wohlgemerkt.

Unser Hirn wird dabei einfach ausgetrickst: Ihm wird vorgegaukelt, dass dieses schädliche Zeugs unserem Körper irgendwie dienlich sein soll. Wir nehmen diesen Geschmack als angenehm wahr, selbst wenn er nur künstlich erzeugt worden ist.

 

Und genau das lässt uns immer wieder zugreifen.

 

Dort möchte ich ansetzen.

Wenn wir verstehen, dass es dabei gar nicht wirklich

um Genuss oder Geschmack geht, sondern um eine Sucht,

dann können wir doch leicht aufhören damit, oder???

 

Ein kleines Problem gibt es allerdings:

 

Wenn du mit dem Rauchen aufhören willst, gibt es nur ein „ganz oder gar nicht“. Das bedeutet: eine einzige Zigarette, und du bist wieder rückfällig.

So ist das eben bei einer Sucht. Wenn du von dieser Sucht loskommen willst, dann musst du einsehen, dass du NIE mehr eine Zigarette rauchen wirst.

Als Nichtraucher verlässt du KOMPLETT die Welt der Raucher und beginnst ein neues Leben, sonst wirst du das auf Dauer nicht durchhalten.

 

Tja, aber so funktioniert das mit dem Essen nun leider nicht. Ich kann schließlich kein „Nichtesser“ werden- Essen müssen wir ja alle!

 

Ich habe dennoch einen Weg gefunden, doch dazu später.

 

Zunächst möchte ich noch ein bisschen auf dem „Genuss“ beim Essen herumreiten, damit dies auch wirklich jeder verstehen und einsehen kann. Inzwischen bin ich nämlich sicher, dass genau hier der der Hund gegraben liegt…!

 

 

Auf gutes Essen verzichten??? NIEMALS!!!

 

Ich weiß, ich bin mit dieser Einstellung über den Genuss nicht allein.

 

Essen wird sogar als den „Sex des Alters“ bezeichnet- ist das nicht gruselig?

 

Ich habe eine kleine Umfrage gestartet, und dabei habe ich immer wieder das gleiche gehört:

 

„Auf gutes Essen verzichten? Niemals!“

 

Dabei sind wir uns gar nicht einig, was „gutes Essen“ überhaupt ist. Wir wollen darüber aber auch nicht belehrt werden, denn wir halten gutes Essen ist eben für das, was am besten schmeckt.

 

Geschmack ist zwar individuell verschieden und stark von unserer Herkunft abhängig, doch niemand kann sich wirklich vorstellen, dass sich Geschmäcker wirklich in die Richtung „gesundes Essen“ entwickeln und ändern können.

 

Ich bin sehr oft auf angriffslustiges Verhalten gestoßen, wenn das Thema „Ernährungsumstellung“ auf den Tisch kam und ich erinnere mich, dass ich anfangs ganz ähnlich hitzig reagiert habe.

Ich habe mich sehr darüber gewundert und konnte mir nicht erklären, warum ich überhaupt so aggressiv gegenüber den Themen gesunde Ernährung bzw. Ernährungsumstellung war.

 

Jeder ist sich eigentlich ziemlich sicher, dass er beim Essen alles richtig macht. Abnehmen wollen zwar fast alle, aber die Ernährung an sich ist völlig in Ordnung- wenn man eben nur nicht ZU viel essen würde…

 

Liegt es daran, dass wir so derart starr geprägt worden sind, dass wir andere und neue Möglichkeiten gar nicht in Betracht ziehen wollen?

 

Ich habe mal was gelesen, das die Erklärung dafür bieten könnte:

 

Wir alle sind über die Verbindung zur Mutter sehr angreifbar,

auch was das Thema Ernährung angeht.

So geraten wir in einen unbewussten Konflikt,

wenn wir unsere Ernährung in Frage stellen,

sie radikal ändern, oder zumindest fühlen,

dass wir das eigentlich tun müssten.

Der Bruch mit der gewohnten Ernährungsweise

ist immer auch ein gewisser Ablöseprozess von der Mutter.

Aus diesem Grunde reagieren Menschen immer wieder emotional,

wenn es darum geht, dass sie die Ernährungsweise ändern sollen,

die sie doch von der Mutter haben.

 

Wenn wir uns heute völlig anderes ernähren als damals als Kind- kritisieren wir vielleicht damit nachträglich unsere Eltern oder stellen ihre Kompetenz in Frage?

Ist es das, was uns gleich in eine ablehnende Haltung bringt, sobald es um eine „Ernährungsumstellung“ geht?

 

Bei mir ging es vielleicht weniger um meine Mutter, da ich bei meinen Omas aufgewachsen war, doch trotzdem kann ich diese These nachvollziehen. Jetzt, wo mir die Zusammenhänge einleuchtend sind, kann ich mich viel entspannter und sachlicher mit diesen Themen befassen…

 

Ich kann mir gut vorstellen, dass es bei einer Esssucht viel um Prägung geht.

Wenn ich Raucher noch mal als Beispiel vorschieben darf:

Der einzige Grund, warum ein Mensch überhaupt anfängt zu rauchen, sind die vielen Raucher, die es schon gibt.

Auch wenn dich ein Raucher selbst vor dem Rauchen warnt und dir aufzählt, wie ungesund und schlecht das Rauchen ist, so fragst du dich: „Was ist denn da dran, dass der raucht? Irgendwas Reizvolles muss es doch sein, sonst würde der es nicht tun…?“

 

Beim Essen ist das doch ganz genauso:

 

Wir bekommen von Anfang an vorgelebt, was der Mensch allgemein so isst.

Schnitzel mit Pommes, Tiefkühlpizza oder Kartoffelgratin- natürlich ist das für uns „normal“.

 

Wenn ich mir die Speisekarte eines Restaurants

oder das Sortiment im Supermarkt so ansehe:

Das kann doch nicht alles schlecht für uns sein, oder?

Es kann doch nicht sein, dass all dieses Essen uns in Wirklichkeit krank macht, oder?

Was die Mehrheit tut, kann doch nicht falsch sein, oder???

 

Von klein auf hatte ich mit Anpassung meine Schwierigkeiten, deshalb hinterfrage ich sogar Dinge, die vermeintlich die Wahrheit darstellen. So eben auch unsere Ernährungsgewohnheiten und alles, was wir unter Genuss verstehen.

 

Ich beginne mit der Frage:

 

Was genau ist denn überhaupt „Genuss“?

 

 

Was verstehen wir unter „Genuss“?

 

Ich habe in meiner Umfrage alle befragt, die mir in die Quere gekommen sind. Unter anderem wollte ich wissen, was Genuss ist und was Genuss für jeden einzelnen bedeutet.

 

Laut Definition bedeutet Genuss:

„Positive Sinnesempfindung mit körperlichem und/oder geistigem Wohlbehagen.“

 

„Genuss" ist laut meiner kleinen Umfrage ein schwammiger Begriff und bedeutet für jeden etwas anderes.

Mit dieser Aktion habe ich so manchen ganz schön ins Grübeln gebracht. Ich finde es toll, was für großartige Antworten da herausgekommen sind.

 

Ich kann übrigens gleich vorwegnehmen, dass das Essen und alle anderen „kulinarischen Genüsse“ gar nicht der Hauptnenner waren. Noch viele andere tolle Sachen wurden zuerst aufgezählt.

 

Ich habe alle Aussagen gesammelt und zusammengefasst.

So stellte sich heraus, dass es für „Genuss“ fünf Kerngedanken gibt (diese Umfrage ist sicher nicht repräsentativ, und mein persönliches Fazit ist auch nur eine Ansicht), nämlich:

 

 

Zeit für mich/sich zurückziehen

 

z. B. „ruhige Stunden nur für mich“;

„in der Badewanne relaxen“;

„am Strand zu sitzen und die Seele baumeln lassen“;

„gemütlich ein Buch lesen oder Hörbuch hören“;

„einfach abzuschalten“.

 

 

 

Zeit mit Freunden/dem Partner verbringen

 

„mit Freunden shoppen oder was Trinken gehen“;

„jeden Augenblick mit meinem/r Partner/in auskosten“;

„Zeit für mich und Freunde zu nehmen und dabei etwas Tolles zu sich zu nehmen“

 

Genuss ist aber natürlich auch ein romantisches Picknick im Wald mit leckeren Kleinigkeiten, oder ein netter Mittag mit vielen Freunden und guten Gesprächen und witzigen Spielen.

 

 

 

Gemütlichkeit/Besinnlichkeit

 

„An kalten Wintertagen einkuscheln und ein warmes Glas heiße Schokolade mit extra Portion Sahne trinken“;

„Ich genieße die Weihnachtszeit“,

„ich genieße es, mit meinen Hunden durch die Natur zu laufen“...

 

 

 

Bewusstes Erleben/kleine Augenblicke genießen

 

„Genuss heißt für mich mit mehreren Sinnen intensiv zu empfinden und das Stückchen Zeit dann bewusst zu leben",

„Genuß heißt einen Moment verharren und sich selber ganz bewusst zuzuhören, den Moment intensiv aufzunehmen und sich vielleicht später daran zu erinnern um noch einmal diesen Moment zu durchleben.“;

„Alle Sinne sind beteiligt und man registriert, dass alle Sinne beteiligt sind und man hat die Zeit, diesen Genuss auszukosten.“

„Genuss bedeutet für mich, gesund zu sein“,

„Ich kann viel in meinem Leben genießen, wenn ich mir darüber bewusst werde.“,

„Wenn ich die Dinge, die mich ganz besonders berühren, und zwar auf verschiedenen Gefühlsebenen, lange und ausgedehnt erleben darf.“

„Ich finde es toll, wenn mich alte Erinnerungen immer wieder in den Genuss bringen, so wie ich mich zu diesem besonderen Moment gefühlt habe.“;

„Genuss ist, wenn du dich einfach zurück lehnst und das Leben einsaugst“.

 

 

 

Kulinarische Genüsse

 

z.B. „ein alter Whisky“,

„eine Tasse Kaffee und ein leckeres Stück Kuchen“,

„Schokolade auf der Zunge zergehen lassen“,

„gutes Essen, eine schöne Flasche Wein“;

„Gläschen Sekt oder Bier“...

 

 

Die „Genuss-Kombination“

 

Ich habe jetzt zwar alle Aussagen geordnet und in diese fünf Themenbereiche eingeteilt.

 

Und doch lässt sich kein Motiv richtig separieren- es stellte sich nämlich heraus, dass wir oft eine Kombination wählen, wie zum Beispiel:

 

Ein gutes Buch lesen und eine Tasse Kaffee trinken

 

Mit Freunden treffen und was Leckeres essen

 

Fernsehen und dabei naschen

 

Shoppen gehen mit der besten Freundin

 

In der Sonne liegen und dabei ein kühles Getränk…

 

Ausgerechnet das Essen und alle „Genussmittel“ wurden NIE alleine aufgezählt.

Wenn schon ein gutes Essen, dann bitte mit guten Freunden. Wenn eine Tafel Schokolade, dann beim Musikhören. Eine Tasse Kaffee und ein gutes Buch, einen Whiskey zusammen mit anderen Whiskeyliebhabern genießen, ein Glas Sekt im Wirlpool, es gibt unzählige Kombinationen.

 

Genuss hat also viel damit zu tun,

den Augenblick ganz aufmerksam und intensiv zu durchleben.

Wir genießen gerne den Moment und Gemütlichkeit ist sehr wichtig.

 

 

Wenn ich mich nun beim Essen selbst beobachte- hat dann mein Essverhalten wirklich noch etwas mit Genuss zu tun?

 

Geht es uns beim Essen vielleicht nicht nur einfach um Traditionen, Gewohnheiten, Erinnerungen und gemeinsame Erlebnisse, die das Essen erst so genussreich machen?

 

Und der Geschmack- ist der Geschmack wirklich so wichtig, bzw. ist das vielleicht gar nicht Geschmack, was ich als solchen angesehen habe?

Was ist eigentlich, wenn mein Hirn getäuscht wird, und ich nur die Schaltmechanismen, die gewisse Aromen oder sonstige Substanzen in meinem Gehirn auslösen, als Geschmack missverstehe???

 

Geschmäcker können sich schließlich auch ändern- woran macht sich guter Geschmack fest?

 

Mit allem, was ich nun weiß, möchte ich noch einmal zum allgemeinen Essverhalten zurückkommen:

 

 

Essen ist Genuss- wirklich???

 

Es gibt viele Dinge, die ich besser nicht essen sollte, ob aus ethischen oder gesundheitlichen Gründen, oft auch aus beiden.

Ich mache es trotzdem, und darauf bin ich nicht gerade stolz.

 

Ich schaue auf das Croissant in meiner Hand, und obwohl ich weiß, dass es null Nährstoffe und dafür viele Kalorien und Giftstoffe enthält, denke ich mir: „Naja, DU alleine wirst mich jetzt nicht gerade krankmachen…“

 

Ich stopfe mir einen Cheeseburger hinein und denke dabei: „Was soll‘s, die Menge macht schließlich das Gift…“ Schwupps, und schon ist er weg.

Doch um halbwegs „satt“ zu sein, brauche ich mindestens drei von den Dingern, und selbst dann bin ich noch unbefriedigt, sobald ich sie vertilgt habe. Außerdem ist mir schlecht.

 

Im Grunde meines Herzens, was meine Tierliebe und Liebe zu unserem Planeten angeht, müsste ich sowieso Veganer sein.

Doch gegen meine Leberknödel, die gute Pfälzer Bratwurst, die geliebte „Hausmacher“ Dosenwurst oder ein ordinäres Fleischkäsebrötchen bin ich einfach machtlos…

Auf die gute Pfälzer Küche und meinen Rieslingschorle wollte ich niemals ganz verzichten- wenn ich das MÜSSTE, so würde mir etwas fehlen.

 

Ich schiebe den Genuss als Grund vor, dass ich diesen Speisen nicht widerstehen kann. Ich habe mir immer eingebildet, beim Essen ginge es in erster Linie um den Genuss.

 

Doch ist das denn wirklich so?

 

Wenn mir der Genuss so wichtig ist,

warum schlinge ich dann große Mengen so schnell in mich hinein,

anstatt jeden Bissen voll auszukosten?

 

Und warum futtere ich oft nebenher, ohne mich auf den „Genuss“ einzulassen?

 

 

Alleine essen?

 

Wenn ich mich selbst bzw. andere beim Essen beobachte, ist mir etwas aufgefallen:

Es kommt ganz selten vor, dass jemand NUR isst, und sonst nichts weiter tut. Wenn das mal vorkommt, geschieht das selten freiwillig, es sei denn, es handelt sich um einen sehr achtsamen Menschen.

 

Die meisten (darunter ich) essen eigentlich nur nebenher. Bei Essen wird sich unterhalten, ein Buch gelesen, ferngesehen, usw.

Manche schieben sich sogar schnell mal nebenher im Stehen, sogar beim Gehen oder im Auto etwas zum Essen in den Mund.

 

Wenn es uns beim Essen doch aber so sehr um den Genuss geht

(wie wir alle behaupten),

warum konzentrieren wir uns dann nicht voll darauf?

 

Mit dem Geschmack ist es genauso:

Wenn ich doch bestens unterhalten bin und dabei kaum mitbekomme, dass ich esse, weil ich anderweitig beschäftigt bin- ist dann der Geschmack und „gutes Essen“ eigentlich wirklich so wichtig?

 

Was würdest du vorziehen:

Gutes Essen in schlechter Gesellschaft?

Oder schlechtes Essen in guter Gesellschaft?

 

Selbst wenn wir unser Essen richtig zelebrieren, ist es oft auch nur ein Beiwerk.

Wichtig ist der ganze Abend drum herum: Gute Freunde oder den Lieblingsmenschen dabei, tolle Atmosphäre, tolles Ambiente… wenn es doch nur um den Geschmack ginge, wäre dann das alles wirklich so wichtig?

 

Natürlich ist ein gutes Essen mit dem Liebsten in einem hervorragenden Restaurant eine tolle Sache.

Doch hängt das nicht eher davon ab, wir gut du dich mit deinem Partner verstehst?

Es gibt (leider) nicht wenige Paare, die sich nicht mehr viel zu sagen haben, was ist mit denen? Genießen die ihr Essen weniger oder sogar erst recht?

Wie gut schmeckt denn dieses hervorragende Essen einem Pärchen, das sich gegenübersitzt und jeder sich schweigend mit seinem Handy beschäftigt?

 

Uns allen ist unser Essen so wahnsinnig wichtig,

wir wollen uns unseren Geschmack und den Genuss nicht nehmen lassen,

und doch, wenn es so weit ist,

blenden wir unser Essen einfach aus.

 

Ist das Essen gut, spüre ich am Anfang noch die Geschmacksexplosion im Mund.

Die ersten Bissen werden dann gerne noch richtig bewusst ausgekostet. Den Geschmack auf der Zunge zergehen lassen, kurz innehalten und wohlig seufzen, dass alles ist ein großartiger Auftakt.

So soll es ja auch sein.

Doch wer isst schon das komplette Essen auf diese Weise? Ich nicht.

Nach ein paar Bissen geht es zur Konversation über und das Essen wird zur Nebensache. Wie viel bekomme ich dann noch von dem Essen mit?

Erst am Ende, wenn die letzten Bissen auf dem Teller liegen und ich leicht schwermütig feststellen muss, dass es nun bald Schluss ist mit dem tollen Geschmack auf der Zunge- dann mache ich wieder langsam und hole noch den letzten Genuss aus den paar Bissen heraus…!

 

Oder anderes Beispiel:

Ein netter Abend, vielleicht vorm Fernseher, vielleicht ein Spieleabend mit Freunden. Knabberkram steht auf dem Tisch, Chips, Flips, Schoki, Gummibärchen usw.

Was passiert damit? Ich schiebe mir dieses Zeugs ständig und nebenher in den Mund, obwohl ich eigentlich nicht wirklich Hunger habe- ebenso wie alle anderen. Beim Fernsehen, Erzählen, Spielen oder was immer wir gerade tun.

Bekommen wir das bewusst mit? Kauen wir gründlich, um den Geschmack noch so lange wie möglich zu spüren, oder schlucken wir schnell runter und schieben dann einfach nach?

 

Warum schlingen wir eigentlich die Schokolade in den großen Mengen in uns hinein, anstatt ein kleines Stückchen ein paar Minuten zu lutschen, wenn es uns doch so sehr um den Geschmack geht?

 

Deshalb stelle ich jetzt Geschmack und Genuss in Zweifel

und suche nach den wahren Motiven.

 

 

Zweifel am Genuss

 

Ich habe in meinem Leben auch schon öfter mal ziemlich schlecht gegessen.

Ob im Restaurant oder auf einer Party oder sonst wo.

Ich rede jetzt nicht von stark versalztem oder ähnlich ungenießbarem Essen, das man in gar keinem Fall herunterbringt.

Ich meine jegliches Essen, das eigentlich so gar nicht mein Geschmack ist, dazu zähle ich unter anderem ungewohntes, minderwertiges, fades oder verkochtes Essen oder auch Essen, das einfach nicht „mein“ Geschmack ist.

 

Trotzdem war das Essen noch nie so „schlimm“ gewesen, dass ich es deshalb stehen gelassen und GAR NICHTS gegessen hätte.

Im Restaurant schon gar nicht, immerhin ist das bezahlt!

Genuss ist dies also bei Weitem nicht und trotzdem lässt mich irgendwas immer wieder die Gabel in den Mund schieben. Will ich damit testen, ob das Essen wirklich so mies schmeckt, oder ob es vielleicht doch geht? Ich weiß es nicht. Hunger kann das zumindest nicht sein.

 

Ich kann mich nur an ein paar wenige Mitmenschen erinnern, die das tatsächlich tun:

Sie probieren ein Essen und lassen es stehen, wenn es nicht schmeckt.

Heute denke ich daran und finde das bewundernswert. Dieses Essverhalten ist doch eigentlich das richtige, und doch müssen sich gerade diese Leute viel Kritik anhören.

In der Pfalz betitelt man so ein Verhalten als: „Der is schnegisch!“, was leicht abfällig gemeint ist und eben bedeutet, dass man diesen Menschen einfach nicht so leicht zufriedenstellen kann, weil er eben nur ausgewählte Sachen isst.

„Schnegisch“ kommt von „schnegen“ und das bedeutet „naschen“. „Schnegisch“ heißt übersetzt auch „verwöhnt“ oder „wählerisch“.

 

Eigentlich ist es tatsächlich so, dass du mit diesem Satz ein schlechtes Gewissen eingebläut bekommst, auch wenn es nur im Spaß gemeint ist.

Und das, weil du auf deinen Körper und dein Gefühl hörst und eben nicht alles isst, was dir gerade angeboten wird.

Das ist schade, denn das ist ein Glaubensmuster, das wir dringend ablegen müssen.

 

Ich streife mal kurz hinüber in mein anderes Lieblingsthema, über das ich unter der Kategorie „Lebensfreude“ auch schon unzählige Blogartikel verfasst habe:

 

Access Consciousness®.

 

Mit meinen Wolf-Weisheiten und Einhorn-Strategien habe ich die Verhaltensmuster und Glaubenssätze, die uns so fest im Griff haben und uns oft Dinge tun lassen, die wir gar nicht wollen, behandelt.

 

Es ist eine ganz einfache Strategie:

Wenn du ein schlechtes Gewissen bekommst, egal wovon und vor wem, dann frage dich: „Wem gehört das?“ und alles, was mit dieser Frage hochkommt, löschst du ganz einfach mit einer kleinen Zauberformel:

 

“Right and Wrong, Good and Bad, POC, POD, All 9, Shorts, Boys and Beyonds®”

 

Wenn du jetzt denkst, ich bin völlig durchgeknallt, dann gib mir bitte eine kleine Chance und lese dich über meine Blogartikel unter der Kategorie „Lebensfreude“ schlau.

Die Kurzform dieses Löschungssatzes „POD und POC®“ habe ich auf Armbändchen drucken lassen und verschenke sie an meine Blogleser.

Wenn du eines möchtest, dann schreibe mir einfach.

Es wirkt, versprochen!

 

Wo ich gerade zu Verhaltensmustern gekommen bin:

 

Ich überlege, ob mein Essverhalten einfach nur anerzogen oder von „den anderen nachgemacht“ ist.

Schließlich wurde ich als Kind ständig ermutigt, meinen Teller leerzuessen, auch wenn es nicht so ganz schmeckt, „damit es schönes Wetter gibt“. Wer will schon den Koch beleidigen bzw. zulassen, dass es kein schönes Wetter gibt? (Ich habe tatsächlich als Kind auf das Wetter geachtet und mich immer gewundert, wenn es regnet- obwohl ich vorher so schön aufgegessen hatte...!)

 

Ich bin so dermaßen gut genährt, dass ich locker mal auf eine Mahlzeit verzichten könnte, ohne zu leiden.

Was lässt mich dann doch immer wieder zugreifen? Könnte es sein, dass ich nur esse, weil das eben eine blöde Angewohnheit ist, oder ich einfach das ganze Nebenher genieße?

Esse ich vielleicht nur, weil „es dazu gehört“ und der Abend bzw. die Gesellschaft so schön ist?

 

Im nächsten Teil befasse ich mich mit Essritualen, die ich mir an- bzw. abgewöhnt habe. Auch da konnte ich unter den Mitmenschen viele interessante Gewohnheiten beobachten.

 

Bevor ich mir Gedanken mache, wie ich gesünder leben kann und mich mit der Art meiner Ernährung befasse, möchte ich das Essen, das ich momentan esse, erst mal richtig genießen lernen.

 

Da mir der Genuss ja sooooo wichtig ist,

möchte ich ihn- verdammt noch mal-

auch RICHTIG auskosten!

 

Ich bin sicher, dass wir uns alle wieder ein gesundes Essverhalten antrainieren können, doch Achtsamkeit geht lieder nicht mal so auf die Schnelle.

Es erfordert, alte und festgefahrene Gewohnheiten loszulassen und offen zu sein für Neues. Das ist nicht so einfach, aber du wirst fürstlich belohnt:

Mit Genuss und Geschmackserlebnissen, die du vorher nicht hattest.

 

Ich werde erzählen, was ich beobachtet habe und was für kleine Rituale ich mir habe einfallen lassen, um mein Essen endlich WIRKLICH zu genießen. Seit ich richtig achtsam esse, ist mir nämlich etwas Spannendes aufgefallen.

 

Fortsetzung folgt…

 

Natürlich interessiert mich deine Meinung zu diesem Thema sehr. Vielleicht bist du völlig anderer Meinung? Vielleicht habe ich dir aus der Seele gesprochen? Ähnliche oder ganz andere Erfahrungen gemacht? Hast Du noch Anregungen und Tipps? Oder Kritik?

Ich freue mich über jeden Beitrag, der meinen Blog belebt.

 

Herzlich, deine Lina Labert

 

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